Der Riesenfalke raste wie ein lebendiger Komet aus den Wolken herab, die stahlgrauen Schwingen eng an den Körper gepresst. Unter ihnen bot sich ein Bild der absoluten Verwüstung. Die hölzernen Hütten des Grenzdorfes standen in hellen Flammen, Funken stoben in den verregneten Nachthimmel, und der Boden war aufgewühlt von den Spuren eines unerbittlichen Kampfes.Mittendrin stand Aiden.Der pechschwarze Alpha-Wolf war von Kopf bis Fuß mit Blut verschmiert – teils von seinen Feinden, teils aus seinen eigenen, tiefen Wunden. Die Schwarze Fäule fraß sich sichtlich in seine Flanke, violette Linien pulsierten auf seiner Haut und verlangsamten seine Bewegungen. Ein Dutzend mutierter Schatten-Wölfe kreiste ihn ein, bereit, den finalen, tödlichen Sprung anzusetzen.„Aiden!“, schrie Luna, und ihre Stimme wurde vom Wind davongetragen.Kaelen riss die Zügel seines Falken im letzten Moment hoch. Das gewaltige Tier breitete die Flügel aus, bremste den Sturzflug abrupt ab und landete mit einer Wucht m
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