Die Stille im Haus nach dem Tod meines Vaters war ohrenbetäubend.Ich war oben im Zimmer und packte die kleine Tasche fertig, die ich mitnehmen würde. Wenige Kleidungsstücke, das Geld, das ich zusammengekratzt hatte, ein neues Handy und das fast leere Fläschchen mit der vergifteten Lotion — aufbewahrt als Beweis dessen, was ich getan hatte. Meine Bewegungen waren mechanisch und präzise. Es gab keine Eile, aber auch keinen Raum für Zögern. Jede Sekunde, die ich länger in diesem Haus verbrachte, war eine Sekunde zu viel.Ich betrachtete mich ein letztes Mal im gesprungenen Spiegel. Das künstliche Blond wirkte immer noch fremd, aber es war notwendig. Die schwarzhaarige Frau, die vor Wochen in diese Hölle gekommen war, war tot. Die Frau, die hinausgehen würde, war jemand Neues. Jemand, der ihren eigenen Dämon getötet hatte.Ich stieg langsam die Treppe hinunter, die Tasche über der Schulter. Das Haus war in eine schwere Stille getaucht, die nur vom fernen Ticken der Wohnzimmeruhr unterbro
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