||°MIA BELLINI°||Die kalte Herbstbrise strich durch die Straßen, als ich beschloss, dieses vertraute Café zu betreten, dasselbe, in dem Vasily und ich so viele Momente geteilt hatten. Der Geruch von frisch gemahlenem Kaffee war noch derselbe, eine Konstante, für die mein Herz inmitten so vieler Veränderungen dankbar war.Ich setzte mich an einen Tisch am Fenster, meinen Lieblingsplatz, von dem aus ich das Treiben auf der Straße beobachten konnte, während ich vorgab, ein Buch zu lesen oder auf meinem Handy herumzutippen. Doch heute war mein Blick fern, verloren in Gedanken an Vasily. Als wir uns das letzte Mal sahen, war sein Ausdruck eine Mischung aus Frustration und Zärtlichkeit gewesen, ein Bild, das ich zu vergessen versuchte, das aber hartnäckig lebendig in meinem Kopf blieb.Der Kellner, ein junger Mann, der erst seit ein paar Wochen hier arbeitete, brachte meinen Kaffee und einen kleinen Teller mit einem Pastel de Nata, meinem Lieblingsgebäck. Ich dankte ihm mit einem Nicken, m
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