Seras Finger verharrte über einem besonders tiefen Kratzer, den sie auf Cassians Brust hinterlassen hatte. Im Raum herrschte Stille, abgesehen von ihrem langsam werdenden Atem und dem entfernten Geräusch des Regens, der gegen die Fenster prasselte.„Diesmal gehe ich nirgendwohin“, hatte er gesagt.Sie wollte ihm glauben. Gott, wie sehr sie das wollte. Aber dieser Glaube hatte sie schon einmal fast zerstört.„Das sagst du jetzt“, flüsterte sie, ihre Stimme kaum hörbar. „Aber ich erinnere mich an jede Nacht, in der du mir das Gefühl gegeben hast, unsichtbar zu sein. Jedes Mal, wenn du mich gefickt hast, als wäre ich nur ein warmer Körper, um Stress abzubauen.“Cassians graue Augen verdunkelten sich vor Schmerz. Er drehte sich so, dass sie nun auf ihm lag, ihre Körper noch immer schweißnass und von ihrer Leidenschaft gezeichnet.„Erzähl es mir“, sagte er heiser. „Erzähl mir das Schlimmste davon. Ich muss es hören.“Sera zögerte. Dann brach der Damm.Rückblende – Drei Jahre nach ihrer Hoc
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