Elian HarperDas Auto hielt nicht lange. Wir schafften vielleicht 30 Kilometer, bevor der Motor anfing zu stottern und die Tankanzeige gefährlich nahe an leer sank. Karl fuhr auf einen schmalen Feldweg, seine Hände umklammerten das Lenkrad so fest, dass seine Knöchel weiß wurden.„Wir gehen von hier aus zu Fuß“, sagte er.Ich habe nicht gestritten. Ich bin einfach aus dem Auto gestiegen und ihm in den Wald gefolgt.Der Wald war hier dicht, das Blätterdach so dicht, dass kaum Mondlicht hindurchdrang. Karl bewegte sich mit einer Selbstsicherheit, die mir verriet, dass er genau wusste, wo er hinwollte, selbst in der Dunkelheit.„Wie weit?“, fragte ich."Weit genug."Wir liefen stundenlang. Meine Beine brannten, meine Füße waren voller Blasen, aber ich beschwerte mich nicht. Ich konnte nicht. Karl verausgabte sich genauso sehr, vielleicht sogar noch mehr. Er erholte sich noch von der Schicht, vom Kampf, von allem. Aber er wurde nicht langsamer.Schließlich stolperte ich. Mein Fuß verfing
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