Emmas Sicht„Lass mich los!“, keuchte ich und stieß ihm mit all der Kraft, die mir noch blieb, gegen die Brust. „Was sollte das, Luca? Was glaubst du eigentlich, was du da tust?“Luca stolperte einen Schritt zurück, seine Hände fielen schwer an seine Seiten. Er sah mich an, sein Mund öffnete und schloss sich, als wäre er völlig verzweifelt, aber es kam kein Ton heraus. Er blickte nach links, dann nach rechts, völlig um Worte verlegen.„Ich… Emma, ich wollte nur…“, stammelte er, seine Stimme rau und brüchig. „Ich habe dich gesehen. Du standst direkt im Licht. Sie drehte sich um, und ich dachte… ich dachte, sie würde dich sehen.“„Und was, wenn sie es getan hätte?“, fuhr ich ihn an, meine Stimme ein scharfes, wütendes Flüstern in der dunklen Ecke. „Hast du mir jetzt eigentlich irgendetwas zu sagen? Irgendetwas?“„Ich weiß nicht, was ich sagen soll“, flüsterte er und blickte auf seine Schuhe hinab. „Ich weiß nicht mehr, was ich dir sagen soll.“„Natürlich weißt du das nicht“, sagte ich u
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