Emmas PerspektiveMeine Hände zitterten sprichwörtlich so stark, dass ich die Kante meines Handys kaum halten konnte.„Emma, im Ernst, schau dir die Kommentare nicht an“, flüsterte Maya, während ihre Stimme jegliche spielerische Energie verlor und sie versuchte, mir das Gerät zu entreißen. „Die Leute sind jetzt schon so gemein. Sie sagen, Luca hätte dich in weniger als zwölf Stunden serviert.“„Mir geht’s gut“, lügte ich, während sich mein Hals völlig zugeschnürt und trocken anfühlte. Ich zog das Handy zurück und starrte auf das Foto, auf dem Amara Zubair praktisch an Lucas Seite gepresst war. „Mir geht’s absolut gut.“„Wirst du ihn anrufen?“, fragte Leo, der sich mit einer tiefen Falte auf der Stirn über das Bett lehnte. „Weil, wenn er dich betrügt, schwöre ich, gehe ich sofort rüber und—“„Nein, ich rufe ihn nicht an“, unterbrach ich scharf und warf das Handy direkt auf meine Bettdecke. „Ich rufe ihn ganz sicher nicht an. Ich werde nicht dieses erbärmliche, besessene Mädchen sein, d
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