Der Zug fuhr um sechs Uhr dreißig ab und kam kurz nach elf in Berlin an, und Clara nahm ein Taxi direkt zu dem Büro, ohne Abstecher, ohne das Ritual des Ankommens, das sie sonst machte, wenn sie nach Berlin fuhr, der Spaziergang, das Café, das erste Berliner Gespräch. Diesmal gab es keinen Spaziergang. Diesmal gab es das Büro und Felix und die Frage, die eine Antwort brauchte. Felix war da. Er war immer als einer der Ersten im Büro, das war seine Gewohnheit, die er seit dem ersten Tag gehabt hatte und die Clara immer geschätzt hatte, weil früh da sein bedeutete, dass man die Arbeit ernst nahm, nicht als Geste, sondern als Haltung. Jetzt war das Früh-da-Sein noch da, aber die Bedeutung, die Clara darin gesehen hatte, war in dem Licht des Gesprächs, das sie führen musste, eine andere. Felix sah sie ankommen und sah ihr Gesicht und verstand sofort, dass das, was folgte, kein gewöhnliches Gespräch war. Er stand auf. Clara setzte sich nicht. Sie blieb stehen, weil das Stehen das Richtig
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