Quinns PerspektiveNora betritt die Firma an ihrem ersten Tag als Praktikantin, und sie wirkt verängstigt. „Du musst das nicht tun, weißt du", sage ich ihr. „Du könntest überall hingehen. Überall arbeiten. Du musst nicht hier arbeiten, nur weil es Familie ist."„Ich möchte hier sein", sagt Nora. „Ich möchte lernen, wie das wirklich funktioniert. Nicht von außen nach innen schauend, sondern von innen heraus." „Okay", sage ich. „Dann willkommen im Team." Ich weise ihr zu, Michelle zu begleiten, unsere leitende Beraterin. Michelle ist hart, sie macht keine halben Sachen, und sie wird es Nora nicht leichter machen, nur weil sie meine Tochter ist.In der ersten Woche kommt Nora erschöpft nach Hause.„Das war schwerer, als ich erwartet hatte", sagt sie.„Was meinst du?", frage ich.„Ich meine, dass Michelle mir einen Fall gezeigt hat, in dem wir jemandem nicht helfen konnten", sagt Nora. „Eine Frau, die zwanzig Jahre inhaftiert war, und als sie rauskam, hatte sie keine Familie, kein Unterst
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