Margaret kam um Viertel nach sieben im St. Mary’s an.Sie trat durch den Haupteingang mit der zielgerichteten, sparsamen Effizienz jemanden, der sich elf Minuten lang auf ein Ziel zubewegt hat und es nun erreicht hat. Sie ging direkt in den dritten Stock, ohne an der Rezeption anzuhalten, denn Ethan hatte ihr am Vorabend die Zimmernummer genannt, und sie hatte sie mit jener sorgfältigen Präzision im Gedächtnis behalten, die sie allem angedeihen ließ, was sie sich merken musste.Sie klopfte an die Tür von Zimmer dreizehn-zwölf.Alexander öffnete.Sie sah ihn an. Er sah, wie sie feststellte, genau so aus, wie sie es erwartet hatte – mit der spezifischen, angesammelten Ausstrahlung eines Mannes, der eine Nacht schlaflos in einem Krankenhausstuhl verbracht hat, dessen Fassung zwar intakt war, die jedoch auf Sparflamme lief, so wie eine Lampe wirkt, deren Stromzufuhr leicht, aber spürbar gedrosselt wurde. Anwesend, funktionsfähig, gefasst. Und darunter all dem etwas, das sie bei ihm noch n
Zuletzt aktualisiert : 2026-08-01 Mehr lesen