„Rosemary! Öffne die Tür! Ich weiß, dass du drin bist!“Adrian stand vor dem bescheidenen Haus am Stadtrand. Er hämmerte verzweifelt gegen die dunkelbraune Holztür. Sein Atem ging stoßweise, und sein Anzug war völlig durchnässt vom Regen, der gerade erst aufgehört hatte.Von drinnen waren Schritte zu hören, die näher kamen.Langsam öffnete sich die Tür.Rosemary stand dort.Ihr Haar fiel ihr natürlich über die Schultern, ihr Gesicht war ungeschminkt, doch sie strahlte eine elegante, erhabene Schönheit aus. Aber ihre Augen, die einst voller Wärme waren, waren nun so kalt wie Messer.„Was willst du, Adrian?“, fragte sie kühl und ohne jede Gefühlsregung.„Ich muss mit dir reden. Bitte... gib mir nur einen Moment.“Adrian verhinderte mit der Hand, dass Rosemary die Tür wieder zuschlagen konnte.Rosemary atmete tief ein und versuchte den Sturm der Gefühle, der in ihr tobte, mit aller Kraft zu unterdrücken.„Ich habe nichts mehr mit dir zu tun. Verschwinde, bevor meine Geduld am Ende ist.“
Last Updated : 2026-07-05 Read more