Seine Hand legt sich auf meine Wange, Handfläche offen, Finger gespreizt. Seine Haut ist rau, mit getrockneter Farbe befleckt, und diese Unvollkommenheit erschüttert mich mehr als alle Vollkommenheiten der Welt.— Ich möchte Sie um etwas bitten, sage ich in einem Hauch.— Alles, was Sie wollen.— Bleiben Sie. Nicht für eine Nacht. Nicht für zwei. Bleiben Sie eine Woche. Vielleicht länger. Ich brauche... ich brauche, nicht allein zu sein. Nicht jetzt. Nicht mit Alessandro, der herumschleicht.Er sieht mich an, seine bernsteinfarbenen Augen mit meinen verschmolzen. Ich erwarte, dass er zögert, dass er verhandelt, dass er seine Arbeit, sein Leben, sein Atelier vorbringt. Aber er tut nichts davon.— Einverstanden, sagt er einfach. Ich bleibe. Eine Woche, einen Monat, so lange Sie mich brauchen. Aber unter einer Bedingung.— Welcher?— Keine Regeln mehr zwischen uns. Kein Protokoll. Keine Maske. Wenn ich bleibe, dan
Last Updated : 2026-10-28 Read more