Rosalies PerspektiveEs fühlte sich an, als schwankte der Boden unter meinen Füßen. Der Raum geriet aus dem Gleichgewicht, und ich musste mich bewusst zusammenreißen, um nicht den Halt zu verlieren.Diese Konfrontation war unvermeidlich gewesen.Tief in mir, an jenem Ort, an dem ich all die Wahrheiten vergrub, die ich nicht zu genau betrachten wollte, wusste ich immer, dass dieser Tag irgendwann kommen konnte.Der Tag, an dem Aiden uns fand.Der Tag, an dem er die Wahrheit erfuhr.Ich erlaubte mir nur nie, daran zu glauben, dass es tatsächlich geschehen würde.„Nein. Das kannst du nicht tun.“Es kostete mich immer mehr Kraft, meine Stimme ruhig zu halten.„Ich will dir nicht wehtun.“Er beugte sich vor. Sein Blick war ernst und direkt. Ich hasste es, dass ich mich noch immer so genau an die Farbe seiner Augen erinnerte.Dieses tiefe, warme Braun, das Lucy von ihm geerbt hatte.„Ich will sie dir nicht wegnehmen. Ich will dein Leben nicht auf den Kopf stellen. Ich will nur meine Tochter
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