Kapitel FünfunddreißigNinas PerspektiveDas Lachen des Mannes erstarb ihm im Hals, in dem Moment, als mein Schrei durch die Morgenluft schnitt. Er drehte sich nun vollständig um, die Zigarette glimmte noch immer zwischen seinen vergilbten Fingern, und seine Augen verengten sich, als er mich richtig in Augenschein nahm.Vom Schlamm verschmierte Beine, ein durchnässtes schwarzes Oberteil, das wie eine zweite Haut an mir klebte, Haare, die mir in dunklen Strähnen im Gesicht klebten, und nackte Füße, die auf den Marmorsockel bluteten. Ich sah aus wie etwas, das der Fluss ausgespuckt und beschlossen hatte, nicht zu behalten.Er neigte den Kopf und schätzte mich ab, so wie man streunende Hunde abschätzt – halb Mitleid, halb Ärgernis.„Du sprichst Englisch?“, fragte er mit starkem, aber deutlichem Akzent und rollte die Worte, als hätte er sie vor dem Spiegel geübt.Ich wischte mir mit dem Handrücken Regenwasser und Tränen von den Wangen. „Offensichtlich. Und Sie sprechen es besser, als ich
Last Updated : 2026-09-07 Read more