ANIKAS SICHT„Wohin gehst du, Prinzessin?“ murmelte Liam und zog mich enger an sich, als wäre ich ein Gefangener in einem menschlichen Käfig. Ich drückte gegen ihn, aber er rührte sich nicht, die Augen noch geschlossen und tief im Traumland. Ich stöhnte. Dieser Mann schlief wie ein Stein, und ich liebte und hasste gleichzeitig die Tatsache, dass er null Bewusstsein für persönlichen Freiraum im Bett hatte. Genau jetzt war einer der Momente, in denen ich es hasste, weil ich dringend ein Glas Wasser brauchte und wir keines mehr hatten.„Liam, rutsch mal, ich brauche wirklich was zu trinken“, sagte ich. Er bewegte sich nicht, umarmte mich nur fester und murmelte etwas im Schlaf. Ich zischte. „Ich schwöre bei Gott, Liam, wenn du nicht willst, dass ich morgen tot vor Durst aufwache, dann lass mich bitte los“, sagte ich. Das schien zu wirken, denn endlich öffnete er die Augen – wenn auch nur ein wenig. Sie waren noch schwer vom Schlaf. Er gähnte. „W-was hast du gesagt?“ Ich drückte
Última actualización : 2026-09-27 Leer más