Das Feuer war zu glühend roter Kohle herabgebrannt, und die Hütte war von einer tiefen, schweren Stille erfüllt. Das Einzige, was ich hören konnte, war der Regen, der immer noch auf das Dach hämmerte, und das Geräusch von Dax’ tiefem, gleichmäßigem Atem. Er hielt mich immer noch auf dem Teppich, seine großen, vernarbten Arme wie eiserne Bänder um mich geschlungen. Ich fühlte mich klein, beschützt und völlig überwältigt.Aber die Stille hielt nicht lange an. Mein Magen stieß ein lautes Knurren aus, und Dax lachte leise, das Geräusch vibrierte tief in seiner Brust.„Ich nehme an, das Adrenalin lässt nach“, flüsterte Dax, seine Stimme wie Kies. „Du hast Hunger.“„Ich habe nichts mehr gegessen, seit wir aus der Stadt geflohen sind“, sagte ich, meine Stimme klang leise.Er stand auf, groß und nackt in der Dunkelheit. Das Kaminlicht ließ seine Muskeln aussehen, als wären sie aus Stein gemeißelt. Er griff nach unten, hob mich mühelos hoch und trug mich in den kleinen Küchenbereich. Er setzte
Zuletzt aktualisiert : 2026-09-11 Mehr lesen