„Was … was hast du gesagt?“, brachte ich mühsam hervor, meine Kehle wie zugeschnürt. Mein Verstand sträubte sich, weigerte sich, den Laut, die Bedeutung zu verarbeiten. Das konnte nicht wahr sein. Das war der Höhepunkt meines Traums, der Moment, nach dem ich mich so sehr gesehnt hatte, trotz aller Zweifel, trotz aller grausamen Worte.Langsam drehte er den Kopf, sein Blick ruhte endlich auf mir, gefühllos und ohne Wärme.„Ich sagte“, wiederholte er mit kalter, methodischer Stimme, „ich kann dich nicht als meine Luna akzeptieren.“Meine Sicht verschwamm, die Gesichter in der Menge verschwimmen zu einem undeutlichen Schleier. Leises Gemurmel begann, ein tiefes Summen wie ein Schwarm wütender Bienen. Es schwoll an, von einer kleinen Welle zu einer regelrechten Flut, die mich überrollte, jedes Flüstern ein stechender Stachel.„Sie ist zu … dick, um Luna zu sein“, zischte jemand, das Wort durchschnitt das Summen wie ein Messer.„Sieh sie dir an! Eine Luna sollte anmutig sein, nicht … so.“
Última actualización : 2026-09-01 Leer más