Sie fuhren den ganzen Vormittag, ohne viel zu reden.Der Regen hatte aufgehört, aber der Himmel blieb grau. Luca mied die HauptstraĂen. Er bog ab, sobald er konnte, nahm Feldwege und kleine LandstraĂen. Bella saĂ daneben und starrte aus dem Fenster. Die BĂ€ume zogen vorbei. Alles sah gleich aus.Gegen Mittag hielt er an einer verlassenen Raststelle. Kein anderes Auto. Nur ein kaputter Automat und ein MĂŒlleimer, der ĂŒberquoll.âZehn Minutenâ, sagte er.Bella stieg aus und dehnte die Beine. Die Luft roch nach nasser Erde und Benzin. Luca tankte aus einem Kanister, den er im Kofferraum hatte. Danach lehnte er sich gegen den Wagen und zĂŒndete eine Zigarette an.âWie weit noch?â fragte sie.âZwei Stunden. Vielleicht drei.âSie nickte und lehnte sich neben ihn. Der Rauch trieb zwischen ihnen hoch.âGlaubst du, sie wissen schon, dass wir weg sind?ââDein Vater weiĂ, dass du nicht zu Hause bist. Mehr nicht. Noch nicht.âBella nahm ihm die Zigarette ab, zog einmal daran und gab sie zurĂŒck. Der
Last Updated : 2026-10-20 Read more