LOGINBella schlief schlecht.
Jedes Geräusch im Haus ließ sie hochschrecken. Irgendwann gegen vier hörte sie Stimmen unten. Ihr Vater und zwei seiner Männer. Sie schlich zur Tür und drückte das Ohr dagegen.
er trifft sich mit jemandem. Immer nachts. Immer an anderen Orten.“
„Hast du ein Gesicht?“
„Noch nicht. Aber wir kommen näher.“
Bella ging zurück ins Bett und starrte an die Decke. Das Handy lag unter dem Kissen. Sie nahm es und tippte.
Sie kommen dir näher.
Die Antwort kam nach drei Minuten.
Ich weiß. Schlaf.
Sie legte das Handy weg. Schlafen konnte sie trotzdem nicht.
Am nächsten Morgen saß Vincent Moretti schon am Frühstückstisch. Die Augen waren gerötet. Er hatte offensichtlich die ganze Nacht gearbeitet.
„Du siehst müde aus“, sagte er, ohne aufzusehen.
„Schlaf nicht gut.“
Er nickte und blätterte in seinen Unterlagen. Bella goss sich Kaffee ein. Die Stille war zu lang.
„Papa.“
„Hm?“
„Ist irgendwas? Du bist die letzten Tage… anders.“
Vincent legte die Papiere beiseite und sah sie an. Lange. Bella hielt dem Blick stand, obwohl ihr Magen sich zusammenzog.
„Es gibt Gerüchte“, sagte er schließlich. „Über Luca Romano. Er hat plötzlich ein Privatleben. Das passt nicht zu ihm. Ich will wissen, mit wem.“
Bella nahm einen Schluck Kaffee. Der war zu heiß und verbrannte ihr die Zunge.
„Und wenn es nur eine Frau ist?“
„Dann ist es mir egal. Solange sie nicht zu uns gehört.“ Er lehnte sich zurück. „Aber ich habe ein schlechtes Gefühl. Und meine Gefühle lügen selten.“
Bella nickte und aß weiter, obwohl sie keinen Hunger hatte.
Luca saß in seinem Auto und starrte auf das Gebäude gegenüber. Ein Lagerhaus in Queens. Einer von Vincents Männern war vor zehn Minuten reingegangen. Luca hatte den Auftrag, herauszufinden, mit wem die Morettis verhandelten.
Sein Handy vibrierte.
Bella: Kannst du heute?
Er tippte zurück, ohne wegzusehen.
Spät. Nach Mitternacht. Gleicher Ort.
Okay.
Er steckte das Handy weg und wartete. Nach einer Stunde kam der Mann wieder raus. Diesmal nicht allein. Ein älterer Typ mit grauen Haaren und einem teuren Mantel. Luca machte ein Foto. Er kannte das Gesicht. Einer der unabhängigen Waffenhändler, die mit beiden Seiten spielten, wenn der Preis stimmte.
Luca startete den Wagen und fuhr los.
Das Apartment roch nach Regen und Zigaretten, als Bella kurz nach Mitternacht ankam. Luca wartete schon. Er hatte die Vorhänge zugezogen und nur eine kleine Lampe an.
Sobald die Tür zu war, zog er sie in einen Kuss. Diesmal war es anders. Dringender. Als hätte er den ganzen Tag Angst gehabt, sie nicht mehr zu sehen.
„Alles okay?“ murmelte er gegen ihren Mund.
„Mein Vater gräbt tiefer. Er hat Leute auf dich angesetzt.“
Luca nickte. „Ich weiß. Wir haben denselben Informanten erwischt. Er ist nicht mehr im Spiel.“
Bella starrte ihn an. „Was heißt das?“
„Das heißt, er redet nicht mehr.“
Sie sagte nichts dazu. In ihrer Welt war das normal. Trotzdem fühlte es sich falsch an, weil es jetzt um sie ging.
Luca streifte ihr die Jacke von den Schultern. „Komm. Wir haben nicht viel Zeit.“
Diesmal war es schnell und hart. Sie schafften es nur bis zur Couch. Bella kniete über ihm, die Hände auf seiner Brust, während er ihre Hüften festhielt. Jedes Mal, wenn sie nach unten kam, stöhnte er leise. Sie biss sich auf die Lippe, um nicht zu laut zu sein.
Als sie fertig waren, blieben sie einfach sitzen. Lucas Stirn lag an ihrer Schulter. Sein Atem ging noch schwer.
„Wir müssen vorsichtiger sein“, sagte Bella irgendwann.
„Oder wir hören auf.“
Sie sah ihn an. „Willst du das?“
„Nein.“
„Ich auch nicht.“
Er küsste sie noch einmal, langsamer. Dann half er ihr beim Anziehen.
Bevor sie ging, blieb sie an der Tür stehen. „Luca.“
„Ja.“
„Wenn sie rausfinden, wer ich bin…“
„Dann hole ich dich raus.“ Er sagte es so ruhig, als wäre es die einfachste Sache der Welt. „Egal was es kostet.“
Bella nickte und verschwand in die Nacht.
Zwei Tage später eskalierte es.
Bella war in der Galerie und half beim Aufhängen neuer Bilder. Plötzlich stand Matteo in der Tür – der junge Romano-Soldat, der ihr schon einmal eine Warnung gebracht hatte. Diesmal sah er angespannt aus.
Er kam näher, tat so, als würde er ein Bild betrachten, und murmelte: „Dein Vater hat jemanden geschickt, der Lucas Apartment beobachtet. Das richtige. Nicht das hier. Das in Brooklyn.“
Bella spürte, wie kalt es ihr den Rücken runterlief. „Weiß er schon was?“
„Noch nicht. Aber sie fotografieren jeden, der reingeht und rauskommt. Sag ihm, er soll das Ding meiden.“
Matteo ging. Bella wartete fünf Minuten, dann ging sie auf die Toilette und schrieb Luca.
Die beobachten dein Apartment in Brooklyn. Geh nicht hin.
Die Antwort kam sofort.
Schon unterwegs. Bleib wo du bist.
Bella steckte das Handy weg und ging zurück in den Ausstellungsraum. Ihre Hände zitterten leicht. Sie versteckte sie in den Taschen.
Am Abend rief ihr Vater sie ins Büro.
Vincent saß hinter dem Schreibtisch. Vor ihm lagen Fotos. Schwarz-weiß. Unscharf. Ein Mann, der aus einem Gebäude kam. Luca.
„Kennst du den?“ fragte Vincent und schob eines der Fotos zu ihr.
Bella sah darauf. Es war Luca. Vor drei Tagen. Nachdem sie sich getroffen hatten. Er trug denselben Mantel.
„Romano“, sagte sie ruhig. „Jeder kennt den.“
„Er hat ein Apartment unter falschem Namen. Wir haben es gefunden. Er trifft sich dort mit jemandem. Immer nachts. Immer dieselbe Person. Wir haben noch kein klares Bild, aber es ist eine Frau.“
Bella schwieg.
Vincent lehnte sich vor. „Wenn ich rausfinde, dass irgendjemand aus unserer Familie mit dem zu tun hat, dann gibt es Konsequenzen. Du weißt das.“
„Ich weiß.“
Er musterte sie noch eine Weile. Dann nickte er. „Geh schlafen. Du siehst müde aus.“
Bella ging. Oben in ihrem Zimmer schloss sie die Tür ab und setzte sich auf den Boden. Das Handy in der Hand.
Sie haben Fotos von dir. Vor dem Apartment. Sie wissen, dass es eine Frau ist. Noch kein Gesicht.
Lange keine Antwort.
Dann:
Ich hole dich ab. In einer Stunde. Hintereingang. Pack nichts. Nur dich.
Bella starrte auf die Nachricht.
Das war der Moment, in dem alles kippte. Bis jetzt war es riskant gewesen. Ab jetzt war es Krieg.
Sie stand auf, zog eine dunkle Jacke an und wartete.
Genau eine Stunde später stand ein dunkler Wagen hinter dem Haus. Bella schlich sich raus. Kaum saß sie drin, fuhr Luca los. Schnell. Ohne zu sprechen.
Erst nach zehn Minuten sagte er: „Wir können nicht mehr zurück.“
„Ich weiß.“
„Dein Vater wird weitergraben. Meiner auch. Irgendwann finden sie raus, wer du bist.“
Bella sah aus dem Fenster. Die Lichter der Stadt zogen vorbei. „Und dann?“
„Dann müssen wir uns entscheiden. Entweder wir hören auf und tun so, als wäre nichts gewesen. Oder wir machen weiter und riskieren, dass alles in die Luft fliegt.“
Sie drehte den Kopf zu ihm. „Was willst du?“
Luca bremste an einer roten Ampel und sah sie an. „Dich. Auch wenn es uns beide umbringt.“
Die Ampel sprang auf Grün. Er fuhr weiter.
Sie landeten in einem anderen Apartment. Weiter draußen. Queens. Kleiner. Älter. Luca schloss ab und drehte sich zu ihr um.
„Das hier gehört niemandem. Kein Name. Keine Spur.“
Bella nickte. Dann ging sie auf ihn zu und küsste ihn. Diesmal war es nicht hungrig. Es war verzweifelt. Als wüssten beide, dass die Zeit ablief.
Sie schafften es bis zum Bett. Die Kleidung landete auf dem Boden. Luca küsste ihren Hals, ihre Brust, ihren Bauch. Bella zog ihn höher und flüsterte: „Nicht langsam. Nicht heute.“
Er gehorchte.
Es war hart und tief und ein bisschen wütend. Bella krallte sich an seine Schultern und kam mit einem erstickten Laut. Luca folgte kurz danach, das Gesicht in ihrem Haar vergraben.
Danach lag nur noch ihr Atem.
Bella drehte sich auf die Seite und sah ihn an. „Was machen wir jetzt?“
Luca strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. „Wir halten den Kopf unten. So lange es geht. Und wenn sie kommen… dann kämpfen wir.“
„Gegen unsere eigenen Familien.“
„Ja.“
Sie schwieg eine Weile. Draußen fuhr ein Lkw vorbei. Irgendwo bellte ein Hund.
„Ich hab Angst“, sagte Bella irgendwann.
„Ich auch.“
Er zog sie näher. Seine Haut war warm. Bella legte den Kopf auf seine Brust und hörte den Herzschlag.
Irgendwann schlief sie ein.
Als sie wieder aufwachte, war es hell. Luca saß schon angezogen am Rand des Bettes und tippte auf dem Handy.
„Was ist?“ fragte sie heiser.
Er drehte sich um. Das Gesicht war angespannt. „Matteo hat geschrieben. Dein Vater hat den Informanten gefunden, den wir ausgeschaltet haben. Er weiß jetzt, dass ich dahinterstecke. Und er hat angeordnet, dass man mich lebend will.“
Bella setzte sich auf. Das Laken rutschte runter.
„Lebend?“
„Er will wissen, mit wem ich mich treffe. Bevor er mich umbringt.“
Die Worte hingen im Raum.
Luca stand auf und steckte das Handy ein. „Wir müssen uns trennen. Für ein paar Tage. Bis ich das unter Kontrolle habe.“
Bella schüttelte den Kopf. „Nein.“
„Bella
„Nein.“ Sie stand auf, nackt, und trat vor ihn. „Wenn sie dich wollen, dann nehmen sie mich auch. Ich lauf nicht weg.“
Luca sah sie lange an. Dann griff er nach ihrem Nacken und zog sie in einen harten Kuss.
„Du bist verrückt“, murmelte er gegen ihre Lippen.
„Du auch.“
Er lehnte seine Stirn gegen ihre. „Drei Tage. Mehr nicht. Ich melde mich. Wenn ich mich nicht melde… dann weißt du, dass was schiefgelaufen ist.“
Bella wollte widersprechen. Stattdessen nickte sie.
Luca küsste sie noch einmal. Dann ging er.
Die Tür fiel ins Schloss.
Bella blieb allein im Apartment zurück. Nackt. Mit dem Geräusch von draußen und dem Wissen, dass ab jetzt jeder Tag zählen würde.
Sie setzte sich aufs Bett und nahm das Handy.
Keine neuen Nachrichten.
Nur die Stille.
Und das dumpfe Gefühl, dass der Krieg gerade aufgehört hatte, im Verborgenen zu bleiben.
Die zwei Toten vom letzten Abend lagen wie Blei in der Luft.Bella saß am Küchentisch und starrte auf die kalte Tasse Kaffee. Luca stand am Fenster und rauchte. Die vierte Zigarette seit dem Aufstehen. Der Rauch zog in dünnen Schwaden durch den Spalt der Tür.„Einer von uns. Einer von euch“, sagte er heiser. „Saubere Nummer. Keine Zeugen. Keine Spuren. Professionell.“„Rache für Enzo.“„Ja. Und die Dons tun so, als hätten sie damit nichts zu tun. Weil sie es vielleicht wirklich nicht tun. Die jungen Hunde handeln schon allein.“Bella rieb sich die Augen. Sie hatte kaum geschlafen. Jedes Mal, wenn ein Auto draußen vorbeifuhr, war sie hochgeschreckt.„Wie lange hält das noch?“„Keine Ahnung. Aber nicht bis zum Ende der drei Monate. Das spürt jeder.“Luca drückte die Zigarette aus und setzte sich ihr gegenüber. Seine Augen waren gerötet.„Raffaele und Salvatore wollen uns sehen. Heute Abend. Gleicher Ort wie letztes Mal.“Bella nickte. Mehr fiel ihr nicht ein.Das Lagerhaus am Dock roch
Das Begräbnis war vorbei.Die schwarzen Wagen rollten vom Friedhof. Die Männer gingen. Die Erde lag frisch auf Enzos Sarg. Bella und Luca fuhren zurück in das Haus am Stadtrand. Keiner von beiden sprach unterwegs. Die Anspannung hing noch in der Luft wie Rauch.Zuhause angekommen, zog Bella die Jacke aus und warf sie über einen Stuhl. Luca schloss die Tür ab und lehnte sich dagegen.„Es hat gehalten“, sagte er.„Für einen Tag.“„Ein Tag ist mehr als nichts.“Bella setzte sich aufs Bett und rieb sich das Gesicht. Die Augen brannten. Sie hatte die ganze Zeremonie über kaum geblinzelt. Jeder Blick, jede Bewegung, jedes Zucken in der Menge war eine mögliche Gefahr gewesen.Luca setzte sich neben sie. Seine Schulter berührte ihre.„Die jungen Soldaten haben das Gesicht verzogen“, sagte er. „Besonders bei uns. Die wollen Blut. Das Begräbnis hat sie nur wütender gemacht.“„Bei den Morettis genauso. Ich hab die Blicke gesehen.“Sie saßen eine Weile schweigend da. Draußen fuhr ein Auto vorbei.
Enzo war tot.Bella saß auf dem Küchenboden und starrte auf das Handy, als würde sich der Text noch ändern. Luca stand am Fenster und rauchte. Die dritte Zigarette hintereinander. Der Rauch zog unter dem Spalt der Tür nach draußen.„Offizielle Todesursache Herzinfarkt“, sagte er heiser. „Inoffiziell hat ihn jemand vergiftet. Jemand aus den eigenen Reihen.“„Carlo?“„Vielleicht. Oder einer der Jungen, die den Frieden hassen. Oder jemand, der will, dass der Krieg weitergeht.“Bella zog die Knie an die Brust. „Der Waffenstillstand ist noch keine sechs Wochen alt.“„Und schon bröckelt er.“Luca drückte die Zigarette im Waschbecken aus und setzte sich ihr gegenüber auf den Boden. Seine Augen waren gerötet.„Wir müssen mit Raffaele und Salvatore reden. Heute. Bevor einer von ihnen auch dran glaubt.“Bella nickte. Die Kehle war trocken.Raffaele antwortete erst nach drei Stunden.Kurze Nachricht. Treffen in zwei Stunden. Anderer Ort. Altes Lager hinter den Docks. Nur sie drei und Salvatore.
Die ersten Tage nach dem Treffen fühlten sich unreal an.Bella und Luca fuhren nicht zurück in eines der alten Verstecke. Stattdessen brachte Raffaele sie in ein kleines Haus am Stadtrand, das unter seinem Namen lief. Kein Luxus. Aber sicher genug. Zwei von seinen Männern blieben in der Nähe. Nicht als Bewacher. Als stille Beobachter.„Ihr seid unter Beobachtung“, hatte Raffaele gesagt, bevor er ging. „Von beiden Seiten. Macht nichts Dummes.“Jetzt saßen sie in der Küche des Hauses und tranken Kaffee, der zum ersten Mal seit Wochen nicht aus einer Dose kam.„Drei Monate“, sagte Bella in die Stille.„Drei Monate“, wiederholte Luca.Sie sahen sich an. Zum ersten Mal seit der Flucht lag keine unmittelbare Todesgefahr in der Luft. Nur die schwere, zähe Ungewissheit.Die erste Woche verlief seltsam ruhig.Keine Schüsse. Keine Nachrichten über neue Tote. Die Straßen, die vorher Kriegsgebiet gewesen waren, blieben still. Bella und Luca blieben größtenteils im Haus. Manchmal gingen sie abends
Die fünf Tage bis zum Treffen fühlten sich an wie fünf Jahre.Bella und Luca wechselten noch einmal den Ort. Ein kleines, heruntergekommenes Apartment am Rand von Queens. Dritter Stock. Hintereingang. Die Vorhänge blieben den ganzen Tag zu. Luca ging nur raus, wenn es absolut nötig war. Bella blieb drinnen und zählte die Stunden.Am ersten Tag schwiegen sie viel.Am zweiten Tag redeten sie über alles, was schiefgehen konnte.Am dritten Tag hörten sie auf zu reden und fingen an, sich festzuhalten.Am Morgen des dritten Tages saß Bella am Fenster und starrte auf die graue Straße. Luca kam hinter sie und legte die Arme um ihren Bauch.„Noch zwei Tage“, murmelte er gegen ihr Haar.„Zwei Tage, und dann entscheiden zwei alte Männer über unser Leben.“„Nein. Wir entscheiden mit. Wir sind am Tisch.“Bella drehte sich in seinen Armen um. „Und wenn sie Nein sagen?“„Dann kämpfen wir. Oder wir sterben. Aber wir sterben nicht auf den Knien.“Sie küsste ihn. Der Kuss war langsam und tief. Sie land
Die zwei Tage bis zum Treffen zogen sich wie Wochen.Bella und Luca blieben in dem kleinen Apartment im dritten Stock. Die Vorhänge blieben den ganzen Tag zugezogen. Luca ging nur raus, um die Umgebung zu prüfen und Essen zu holen. Bella blieb drinnen. Sie putzte die Waffen, die sie hatten. Sie übte, die Pistole schnell aus der Tasche zu ziehen. Sie starrte an die Wand und rechnete durch, wie viele Dinge schiefgehen konnten.Am Abend vor dem Treffen saßen sie auf dem Bett und aßen kalte Pasta aus Plastikschalen.„Die Capos heißen Enzo und Salvatore“, sagte Luca. „Enzo ist von uns. Alt. Hat zwei Söhne verloren. Salvatore ist von den Morettis. Dein Vater vertraut ihm nicht ganz, aber er hat Gewicht.“Bella nickte. „Und Raffaele bringt sie beide.“„Ja. Wenn niemand abspringt.“Sie stellten die Schalen beiseite. Luca legte sich zurück und zog sie mit. Der Sex war langsam und still. Als wollten sie die Nacht festhalten. Danach lag Bella mit dem Kopf auf seiner Brust und hörte den Herzschla







