KÜSSE DEN FEIND
Würdest du freiwillig in deinen eigenen Tod gehen … nur für Rache?
Valeska Wenzel hatte sich selbst als Opfer für die Wölfe angeboten – aus genau einem tödlichen Grund: Sie wollte dem Alpha der Nachtlynx die Klinge ins Herz stoßen und ihre verschwundene Zwillingsschwester rächen.
Doch in dem Moment, in dem sie Jannis Hermann gegenüberstand, zerfiel ihr Plan.
Er hätte sie töten sollen. Stattdessen drückte er sie zu Boden, verschonte sie … und berührte sie, als würde er nach jedem einzelnen Teil von ihr verlangen.
Valeska redete sich ein, sie fühle nichts. Doch ihr Puls strafte sie Lügen.
Gefangen in feindlichem Gebiet gingen sie ein gefährliches Bündnis ein: Sie würde ihm helfen, einen Verräter aufzuspüren … wenn er ihr im Gegenzug half, ihre Schwester zu finden.
Jeder Kampf endete mit seinen Händen an ihrer Taille, ihrem Rücken gegen die Wand gedrängt.
Jeder Blick voller Hass verwandelte sich in einen Kuss, dem sie nicht widerstehen konnte.
Jeder Herzschlag zog sie näher zu ihm – während die Klinge, die für sein Herz bestimmt war, noch immer verborgen an ihrer Haut lag.
Die Hexen wollten seinen Tod. Sein eigenes Rudel begann, sich gegen ihn zu wenden.
Und das Monster, das sie hatte töten wollen, war vielleicht der einzige Mann, der sie jemals wirklich gesehen hatte.
Als Annika schließlich auftauchte – bewaffnet mit einem Geheimnis, das alles zerstören konnte …
wie tötet man den Wolf, in den man sich verliebt, wenn jeder Schlag des eigenen Herzens schreit, dass man lieber selbst sterben würde, als ihn zu verlieren?