Blut und Knochen des Alphas
Man sagte ihr, sie hätte keinen Wolf.
Sie hatten unrecht.
Die siebzehnjährige Zara Osei hat ihr ganzes Leben in einer kleinen Fischerstadt an der Küste Oregons verbracht. Aufgezogen von ihrer Großmutter, kennt sie ihren Vater nur aus alten Geschichten und weiß nichts von der Welt, zu der sie niemals gehören durfte. Was sie nicht ahnt: In ihren Adern fließt das Blut der gefürchtetsten Werwolf-Linie in der Geschichte der nordamerikanischen Rudel.
Als ihre Großmutter stirbt und Zara von Rudelvollstreckern nach Ashenmoor gebracht wird, besitzt sie nichts. Keinen Rang. Keinen Wolf. Keine Verbündeten. Der herrschende Alpha-Rat stempelt sie als „Unbeanspruchte“ ab – eine herabgewürdigte Halbblütige ohne Status – und weist ihr die niedrigste Stellung an der Ironhaven-Akademie zu: die einer Dienerin in Ausbildung.
Doch Ashenmoor hat seit drei Generationen niemanden wie sie gesehen, und manche Geheimnisse werden in die Knochen geschrieben, lange bevor sie das Blut erreichen.
Caelum Voss ist der kalte und berechnende Obervollstrecker der Akademie, Alpha-Erbe des mächtigsten Rudels der Region und die letzte Person, zu der Zara sich hingezogen fühlen sollte. Er verkörpert alles, was dieses System geschaffen hat, um Mädchen wie sie kleinzuhalten und zum Schweigen zu bringen.
Doch zwischen ihnen entfacht sich vom ersten Augenblick an etwas Unerklärliches – eine Verbindung, die keiner von ihnen benennen kann und die sich beide nicht leisten können.
Während Zara in einer Welt ums Überleben kämpft, die darauf ausgelegt ist, sie zu brechen, beginnt sie die Wahrheit über ihre Herkunft zu enthüllen. Sie erfährt, warum ihre Mutter verschwand und welches uralte Bündnis ihr Schicksal an einen Krieg bindet, den niemand zugeben will, obwohl er längst begonnen hat.
Sie muss entscheiden, wem sie vertrauen kann, was sie bereit ist zu werden und ob die Liebe, in die sie sich langsam verliert, ihre Rettung oder ihr endgültiger Untergang sein wird.