Ich machte einen Deal mit dem Hockey-Jungen
Nora Jensen hat für alles einen Plan.
Abschlussjahr? Durchgeplant.
Bewerbungen fürs College? Erledigt.
Gefühle für Cole Whitaker, den unerträglich charmanten Hockeystar der Millbrook High?
Ganz sicher kein Teil dieses Plans.
Doch als Cole an ihrem Spind auftaucht, mit diesem Blick, den er niemals zugeben würde, diesem verzweifelten, und sagt: Du schuldest mir was, hört Nora sich selbst zustimmen. Zu dem lächerlichsten Gefallen ihres Lebens.
Ein Familienessen. Eine falsche Freundin. Einfach. Klar. Ohne Gefühle.
Nur ist an Cole Whitaker rein gar nichts einfach.
Nicht die Art, wie er sich ihre Kaffeebestellung merkt, ohne zu fragen.
Nicht die Art, wie er seine Lieblingsfarbe als das Eis vor dem Spiel beschreibt, kurz bevor das große Licht angeht.
Und nicht die Art, wie er sie nach dem Abendessen auf der Veranda ansieht, als wäre sie etwas, das es wert ist, behalten zu werden, während sie so tun soll, als würde er sie gar nicht ansehen.
Nora hat einen Deal gemacht.
Sie hat nur das Kleingedruckte nicht gelesen. Den Teil, in dem aus gespielten Abendessen echte Gespräche werden. In dem sich ausgehandelte Bedingungen plötzlich wie Gefühle anfühlen. In dem der Junge, den man nur vorgeben sollte zu lieben, zu der einen Person wird, bei der man sich nicht mehr verstellen kann.
Die Regeln waren einfach.
Halte nicht seine Hand.
Sieh ihn nicht so an, als würdest du ihn mögen.
Verlieb dich nicht.
Zwei von drei sind gar nicht schlecht.