author-banner
Okus
Okus
Author

Romane von Okus

Beansprucht vom durchgedrehten Alpha

Beansprucht vom durchgedrehten Alpha

Drama18+Süße RomanzeAlphaWerwolfPlot Twist
Serina Voss gibt alles dem falschen Mann. In der heiligsten Nacht im Kalender ihres Rudels erwischt sie ihren Alpha — den Mann, den sie liebte, dem sie das Erbe ihres Vaters anvertraut hatte — im Bett mit ihrer eigenen Schwester. Was sie als Nächstes entdeckt, ist schlimmer: Es war keine Leidenschaft, es war Strategie. Der Park, das Haus, alles, was ihr Vater aufgebaut und ihr hinterlassen hatte — bereits übertragen, bereits weg, ihre eigene Unterschrift gegen sie verwendet. Sie flieht. Die Wachen ihrer Schwester jagen sie. Der Wald findet sie zuerst — vier wilde Streuner und kein Wolf, mit dem sie kämpfen könnte, denn ihr Wolf wurde still in dem Moment, als ihre Welt zerbrach. Sie überlebt dank eines Fremden. Eines massiven, blutgetränkten Fremden, der vier Streuner in unter einer Minute auseinandereißt und sie dann an einen Baum drückt und fordert zu wissen, wer sie ist. Sein Name ist Draven Ashveil. Nördlicher Alpha. Sechs Territorien. Ein außer Kontrolle geratener Wolf, der drei Jahre lang wahllos getötet hat — einschließlich seiner eigenen Eltern — und durch nichts und niemanden aufzuhalten ist. Bis zu ihrem Blut. Er bietet ihr einen Vertrag an. Seinen Schutz, sein Rudelansehen und ihre Rache — vollständig ausgestattet und rechtlich abgesichert — im Austausch für eine Ehe, die vor jedem Gericht im Norden bindend ist. Sie unterschreibt und weiß genau, was sie tut und warum. Was sie nicht einkalkuliert, ist das, was danach kommt. Wie er aus der Nähe ist. Was ihr Wolf jedes Mal tut, wenn er einen Raum betritt. Was es bedeutet, dass der meistgefürchtete Alpha, der lebt, sie ansieht, als wäre sie die einzige Variable in drei Jahren, die ein Ergebnis hervorgebracht hat, das er nicht erwartet hatte. Serina kam für ihre Rache. Sie bekommt etwas, das sie nicht eingeplant hatte. Er auch.
Lesen
Chapter: Sonnenaufgang
Kapitel 54Die Körper wurden noch vor Sonnenaufgang zurückgebracht.Bis dahin war der Wald ungewöhnlich still geworden. Die Verhandlung war irgendwie in Vergessenheit geraten. Kein Vogel war zu hören, nicht einmal der Wind schien es zu wagen, sich zu bewegen.Drei Körper lagen unter dunklen Tüchern – jeder einzelne auf einer eigenen hölzernen Trage.Es war für alle noch immer ein Schock – drei Wölfe, die das Rudel lebend verlassen hatten, die in keinerlei Kampf geraten waren und nun irgendwie tot zurückgekehrt waren …Draven stand am Eingang der Heilerkammer, die Zähne fest aufeinandergepresst und tief in Gedanken versunken, während Yvaine das Tuch vom ersten Wolf zog …Er hatte den Tod schon in mehr Formen gesehen, als er zählen konnte, um sich davon noch leicht erschüttern zu lassen, aber dieser hier beunruhigte ihn sofort.Der Wolf, der dort lag, sah aus, als würde er einfach schlafen … keine Wunde an seiner Kehle, keine Spur von Silber auf seiner Brust, kein Gift an seinem Mund od
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-07
Chapter: Der rat
Kapitel 53Der RatDraven hörte es, noch bevor sie den Korridor erreichten … Wölfe …Viele von ihnen … in großer Zahl und in ihren jeweiligen Rängen. Alphas, Betas, Krieger und sogar Berater waren dort, und irgendwie konnte er ihre Ränge erkennen, ohne den Saal überhaupt betreten zu haben …Er konnte auch die leisen Schritte und das gedämpfte Murmeln aus dem Ratssaal hören, während sie darauf zugingen.Er war weder nervös noch hatte er Angst vor ihnen – aber er war auch keineswegs stolz auf das, was er getan hatte …Irgendwo unter all diesen Gerüchen lag etwas Schwaches, aber Vertrautes – Zweifel.Sein Kiefer verspannte sich, als ihm klar wurde, warum sie so dachten – ein Alpha hatte fast alle Teile seines eigenen Rudels niedergebrannt, ohne zurückzublicken …Er war erst ein paar Schritte gegangen, als er bemerkte, dass Serina stehen geblieben war …Er ging zurück und sah, wie starr ihre Augen auf die große Tür gerichtet waren.An ihrem Gesichtsausdruck erkannte er, dass sie keine Ang
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-05
Chapter: Das Opfer, das er nicht geben durfte
Kapitel AchtzehnDas Opfer, das er nicht geben durfteDie Stille hielt drei Tage an.Nicht ununterbrochen — sie kam und ging wie eine Flut, die sich zurückzog und wiederkehrte, jedes Mal ein wenig länger fort als zuvor. Vera hatte gelernt, die Momente zu zählen, in denen die Bindung in ihrer Brust einfach verstummte, ein kalter, leerer Raum, wo einst ein zweiter Herzschlag gewesen war. Sie sagte niemandem, wie sehr sie diese Stille fürchtete. Sie hatte sechs Jahre lang gelernt, Angst zu katalogisieren wie eine klinische Beobachtung, und sie tat es jetzt wieder, mit der gleichen kalten Präzision, mit der sie einst ihre eigenen Vitalwerte auf einem Monitor überwacht hatte, dem sie längst nicht mehr traute.Soren spürte, dass etwas nicht stimmte, auch wenn niemand es ihm direkt gesagt hatte. Kinder besaßen diese besondere, unbequeme Gabe, Wahrheiten aufzuspüren, die Erwachsene sorgfältig zu verbergen versuchten. Er hatte begonnen, abends länger als sonst wach zu bleiben, seine kleine Han
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-10
Chapter: Das Erbe der Väter
KAPITEL 51Das Erbe der VäterKellan Vask kam nicht mit einer Armee.Er kam allein, zu Fuß, an einem grauen Nachmittag, drei Tage nachdem Darius' Bote mit der Nachricht von der neuen Allianz eingetroffen war — und die Wachen an den Grenzen von Blood Moon meldeten seine Ankunft nicht als Bedrohung, sondern mit einer Verwirrung, die Draven sofort misstrauisch machte."Er hat um nichts gebeten außer einem Gespräch", berichtete der Wachhabende, sein Gesicht unsicher. "Er trägt keine Waffen. Er kam nicht einmal mit erhobenen Fäusten. Er... er hat einfach gewartet. Am Rand unseres Territoriums. Stundenlang. Bis wir ihn hereinbaten."Draven fand ihn im äußeren Garten, dort, wo die Trümmer des Angriffs noch immer aufgehäuft lagen, unaufgeräumt, ein stummes Zeugnis dessen, was Malrics Botschaft gekostet hatte. Kellan Vask stand zwischen den Trümmern mit einer seltsamen Stille, als würde er nicht die Zerstörung betrachten, sondern etwas viel Älteres, das nur er sehen konnte.Er war nicht, was D
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-09
Chapter: Was die Nekropole nahm
KAPITEL 50Was die Nekropole nahmDie Decke der Kammer riss auf, als würde die Welt selbst nach ihnen greifen wollen."Wir müssen hier raus — jetzt!" Yvaines Stimme, heiser vor Schmerz, aber klar genug, um durch das Grollen der einstürzenden Steine zu dringen. Sie stützte sich gegen die Wand, ihre verwundete Schulter nur notdürftig verbunden, ihr Gesicht bleich, aber ihre Augen scharf, wach, kalkulierend, wie immer, selbst jetzt.Draven zog Serina hoch, ihre Beine noch immer zitternd unter ihr, ihr Körper noch immer erschöpft von einem Kampf, den kein Muskel, keine Klinge geführt hatte, sondern etwas viel Tieferes. "Kannst du laufen?""Ich kann laufen." Ihre Stimme war fest, trotz allem, ihr Kinn hoch, dieser vertraute Trotz, der ihn immer wieder daran erinnerte, warum er sich in sie verliebt hatte. "Ich bin nicht aus Glas gemacht, Draven."Ein weiteres Stück Decke stürzte krachend zu Boden, nur Meter von ihnen entfernt, eine Staubwolke aus zermahlenem Knochen aufwirbelnd, die die ges
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-08
Chapter: Die zwei Stimmen
KAPITEL 49Die zwei StimmenEs gibt keinen Ort, an den man flieht, wenn der Feind bereits im eigenen Blut wohnt.Ich weiß das jetzt, in diesem Moment, der sich anfühlt wie ein Ertrinken ohne Wasser — irgendwo tief in mir selbst, eingeschlossen in einer Dunkelheit, die nicht ganz Dunkelheit ist, sondern eher wie das Innere eines geschlossenen Auges, rot durchzogen von Adern aus Licht, die pulsieren wie ein zweites Herz.Draven. Ich klammere mich an das Wort, an seinen Namen, wie an ein Seil über einem Abgrund.Die Stimme, die mich umgibt, ist überall und nirgends, warm auf eine Weise, die mich frösteln lässt, mütterlich auf eine Weise, die keine Mutter je sein sollte.Du kämpfst noch immer."Verschwinde aus mir." Meine eigene Stimme klingt fremd hier drinnen, dünn, verzweifelt, wie ein Kind, das im Dunkeln schreit.Ich kann nicht verschwinden, Kleines. Ich bin nicht gekommen, um zu verschwinden. Ich bin gekommen, um zu bleiben.Ich stelle mir vor, dass ich mich umdrehe, obwohl ich kein
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-07
Liebeszauber & Monsterjungen

Liebeszauber & Monsterjungen

18+DramaSüße RomanzeAlphaLunaWerwolfCampus
Sera glaubte nie an Schicksal. Nicht an Magie. Nicht an Prophezeiungen. Und ganz sicher nicht an Schulen, die Zulassungsbriefe durch Träume verschicken. Doch als eine geheimnisvolle Einladung sie an die abgelegene Voss-Akademie führt, entdeckt sie eine Welt, die sie niemals hätte betreten sollen. Eine Schule, die auf uralten Leylinien erbaut wurde. Ein Wald, der zuhört. Wände, die Geheimnisse kennen. Und vier Jungen, die sie ansehen, als hätten sie ihr Leben lang auf ihre Ankunft gewartet. Der verschlossene Kael mit den silbernen Augen. Der gefährlich charmante Dorian, dessen Lächeln mehr verbirgt, als es zeigt. Der rätselhafte Zane, der Dinge spürt, die niemand sehen kann. Und Professor Riven, dessen Blick Erinnerungen in ihr weckt, die niemals ihre gewesen sein sollten. Während seltsame Träume stärker werden und etwas Dunkles durch die Wälder rund um die Akademie streift, beginnt Sera die Wahrheit über sich selbst aufzudecken: Sie ist keine gewöhnliche Schülerin. Sie ist eine Beschwörerin. Die erste seit sechzig Jahren. Und ohne es zu wissen, hat sie sie alle gerufen. Doch mit ihrem Ruf kamen nicht nur Verbündete. Etwas anderes hat geantwortet. Etwas Altes. Etwas Hungriges. Etwas, das sich seit Jahrzehnten im Dunkeln verborgen hielt und nun ihren Namen kennt. An der Voss-Akademie sind Monster nicht die größte Gefahr. Die größte Gefahr ist herauszufinden, warum sie alle zu Sera gerufen wurden — und was passieren wird, wenn die Macht, die sie miteinander verbindet, endlich erwacht. Denn manche Liebeszauber beschwören mehr als Liebe. Sie beschwören Schicksal.
Lesen
Chapter: Die vierte Wand
Kapitel Drei: Die vierte WandAuf dieser Schule liegt ein Zauber.Keine Metapher. Kein Gefühl. Ein tatsächlicher, wörtlicher, architektonisch eingebetteter Zauber — das erfahre ich in meiner zweiten Woche, in einem Kurs namens Umweltmetaphysik, von einer Professorin mit farbbefleckten Fingern, die es so sagt, wie man sagt, das Gebäude hat Zentralheizung. Als wäre es Infrastruktur.„Die Voss-Akademie wurde auf einem Konvergenzpunkt gebaut", sagt sie. „Sechs Leylinien. Die Gründer haben diesen Ort nicht gewählt. Der Ort hat sie gewählt." Sie tippt auf eine Karte. „Der Zauber ist kein Schutz. Keine Eindämmung. Er ist — Abstimmung. Das Gebäude liest dich. Reagiert auf dich. Je länger du hier bist, desto mehr weiß es."Das sagt sie zu einem Raum voller Achtzehnjähriger.Mehrere Leute machen Notizen.Ich starre auf das Diagramm des Konvergenzpunkts — sechs Linien, die sich in einer engen, fast sternförmigen Gestalt treffen — und denke an das Herz mit Wurzeln auf Seite eins meines Bindungsth
Zuletzt aktualisiert: 2026-06-10
Chapter: Was I'm dunkeln blutet
Kapitel Zwei: Was im Dunkeln blutetIch schlafe nicht.Nicht wirklich. Ich dämmere. Ich tauche immer wieder in die Dunkelheit von Zimmer 14 auf — Deckenriss, Fensterschein, der Wald atmet draußen — und jedes Mal, wenn ich die Augen schließe, sehe ich Silber. Nicht genau Kaels Augen. Eher die Vorstellung davon. Diese verschlossene Türstille. Der absichtliche Nicht-Blick und dann der Blick, und wie viel schlimmer der Blick war.Gegen drei Uhr morgens gebe ich auf.Ich ziehe mir einen Hoodie an und schlurfe in Socken in den Flur und denke: Ich werde einfach laufen. Bex schnarcht. Die Wände sind dünn. Ich brauche Luft, die nicht in einem Zimmer mit jemand anderem Atem ist.Der Flur des Ostflügels um drei Uhr morgens ist ein anderer Ort als zur Mittagszeit. Die Deckenlichter sind aus und alles ist in gedämpftes Bernsteinglesen, lange Schatten, den fernen Klang von etwas — Wind vielleicht, oder Rohre — getaucht, das in den Wänden stöhnt. Ich gehe Richtung Haupttreppe. Biege links ab, ohne m
Zuletzt aktualisiert: 2026-06-10
Chapter: Der wald erinnert sich
Kapitel Eins: Der Wald erinnert sichDer Zulassungsbrief kam nicht in einem Umschlag.Er kam in meinem Traum.Drei Nächte in Folge träumte ich von eisernen Toren, die von schwarzem Efeu verschluckt wurden, einer Schule mit Türmen, die den offenen Himmel aufkratzten, und einer Stimme, die sagte — nicht fragte, sagte — Du gehörst hierher. Und als ich am vierten Morgen aufwachte, lag eine gefaltete Karte auf meinem Fensterbrett, die nicht da gewesen war, als ich schlafen gegangen war. Keine Briefmarke. Keine Absenderadresse. Nur ein Name — Voss-Akademie — und ein Datum. Diesen Freitag.Mein Stiefvater war schon beim dritten Bier um neun Uhr morgens. Er schaute nicht einmal auf.Also packte ich.Die Schule liegt im Wald.Natürlich tut sie das.Der Bus setzt uns am Ende eines Feldwegs ab, und ich stehe dort mit meiner Reisetasche und meinem ganzen Leben ohne Zukunft darin verstaut, und sehe zu, wie schwarze Eisentore sich aufschwingen wie der Atem von etwas Riesigem, das gerade ausatmet. E
Zuletzt aktualisiert: 2026-06-10
Das könnte dir auch gefallen
Entdecke und lies gute Romane kostenlos
Kostenloser Zugriff auf zahlreiche Romane in der GoodNovel-App. Lade deine Lieblingsbücher herunter und lies jederzeit und überall.
Bücher in der App kostenlos lesen
CODE SCANNEN, UM IN DER APP ZU LESEN
DMCA.com Protection Status