
DIE ALPHA, DIE SIE IM HAFEN VERSTECKT HAT
WerwolfStarke weibliche HauptfigurDunkle RomantikAlphaStarke FrauHerrischer MannGeheime LiebeFlucht mit KindÜbernatürliche Fähigkeiten
Vier Jahre alt und die Bienen haben sie nie gestochen.
Nela Jorik schläft ruhig, während draußen ein schwarzer Wolf vor dem Fenster steht. Selbst die Bienen zittern. Sie wissen, was kommt.
Lova hat fünf Jahre lang alles gegeben, um ihre Tochter zu schützen. Die Honigfarm steht kurz vor dem Ruin. Die Rechnungen stapeln sich. Sie kann sich keinen Fehler leisten. Und dann steht er da.
Jano Richter. Der Mann, der ihr vor fünf Jahren das Herz zerrissen hat. Der milliardenschwere Alpha, der sich einen falschen Namen gab, eine Nacht mit ihr teilte und vor dem Morgengrauen verschwand. Jetzt blickt er mit goldenen Augen auf das kleine Mädchen – und sein Wolf flüstert nur ein Wort:
„Meins.“
Er will Nela beschützen. Lova will nicht, dass ein Mann wieder über ihr Leben entscheidet. Die Anziehung ist da. Doch Verrat vergisst man nicht so einfach. Vertrauen muss man sich verdienen.
Ein verwundeter Wolf bringt die Warnung: Die Göttin weiß, dass Nela noch lebt.
Die Gefahr kommt näher. Lova spürt, dass ihre Tochter mit etwas Altem verbunden ist – etwas, das unter Honigdorf schläft. Die Bienen erinnern sich an Geheimnisse, die längst vergessen sein sollten. Und der schwarze Honig fordert einen Preis, den niemand kennt.
Der Rudelrat will Nela. Janos Vergangenheit bedroht alles. Eine Macht, die als göttlich verehrt wird, könnte die schlimmste Lüge sein. Feinde jagen das Kind. Lova muss herausfinden, was ihre verschollene Mutter wirklich hinterlassen hat.
Jano muss beweisen, dass Liebe bedeutet, an ihrer Seite zu stehen – nicht für sie zu entscheiden.
Doch Nela hat eigene Geheimnisse. Und die Bienen haben angefangen, Partei zu ergreifen.
Können Lova und Jano ihre zerbrochene Bindung retten, bevor die Dunkelheit unter dem Bienenstock ihre Familie für immer verschlingt?
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Chapter: Kapitel 30 - Sie lügt„Mama“, sagte Nela in die Stille. „Sie lügt.“Es war eine kleine Stimme. Sie war nicht laut. Aber die Kuppel fing sie auf und warf sie von jeder Rundung des silbernen Daches zurück, und sie klang durch die gewaltige runde Halle wie ein angeschlagenes Glas.Alwine rührte sich nicht.„Sie lügt“, sagte Nela noch einmal, ganz sanft. Sie hatte aufgehört zu weinen. „Über die Mondfrau. Sie sagt, die Mondfrau spricht mit ihr. "Tut sie nicht.“ Sie zeigte mit ihrem blutenden Finger auf das silberne Wasser. „Sie ist da unten. Unter dem Boden. Sie weint. "Und die Frau da hat ihr die Stimme gestohlen.“Ein Laut ging durch den Kreis der knienden Wölfe.Es war kein Wort. Es war ein leises Rühren, ein Atemzug, den zweihundert Menschen zugleich taten. Gesichter hoben sich. Augen öffneten sich. Sie sahen, einer nach dem anderen, auf das Kind auf dem Podest, dann auf die Frau im silbernen Gewand, und dann, hilflos, einander an.„Geliebte“, sagte Alwine.Ihre Stimme zitterte.„Geliebte, hört mich an. Das
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-07
Chapter: Kapitel 29 - BlutLova ging durch die Wäscherei hinein.Sie hatte nicht erwartet, vor dem Geruch von Seife Angst zu haben. Er hing in dem engen Steingang unter dem Ostflügel des Tempels, dick und sauber und warm, und sie kroch hindurch, hinter einem flatternden goldenen Faden aus Bienen her, das Herz in der Kehle. Nasse Laken hingen in weißen Reihen von der Decke. Wasser tropfte. Irgendwo über ihr bewegten sich hundert Paar Füße, langsam und gleichmäßig, im Takt.Zweihundert in Weiß, hatte der Junge gesagt.Sie trug nun selbst ein weißes Gewand. Es war eine Nummer zu groß, aus einem Korb an der Tür gestohlen, und es roch nach dem Schweiß anderer Leute. Sie hatte die Kapuze tief gezogen. Ihr geschienter Arm war unter dem Stoff an die Rippen gebunden. In der guten Hand hielt sie ein kleines Glas mit ein paar Perlen matten Honigs am Boden.Die Bienen flogen vor ihr her, ein Dutzend, tief an der Wand entlang, als wären sie hundertmal gegangen. An jeder Ecke hielten sie an, damit sie aufholen konnte. An jed
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Chapter: Kapitel 28 - Der Mondtempel„So“, sagte die liebe Dame. „Ist das nicht besser? "Hier tut dir keiner was.“Nela machte die Augen nicht auf.Sie lag auf etwas Weichem. Es roch nach Kerzen und sauberen Laken. Ihr Kopf fühlte sich voller Watte an. Ihr Mund schmeckte komisch, wie nach Pfennigen, und ihre Arme waren zu schwer zum Heben. Sie war sehr müde. Sie wollte nicht aufwachen.Mama, dachte sie. Wo ist Mama?Sie konnte sie nicht finden. Sie suchte sie innen, wo sie immer war, und da war nur eine große, leere Dunkelheit. Das machte ihr Angst. Es gefiel ihr nicht.„Mach die Augen auf, Kleiner. "Ich weiß, dass du wach bist.“Die Stimme war warm und weich, wie eine Decke. Nela kannte sie. Sie hatte sie in der großen Halle gehört, der mit dem Kronleuchter. Sie wollte die Augen nicht öffnen. Sie öffnete sie.Es war ein weißes Zimmer.Rund, mit einer hohen Decke und ohne Ecken. Die Wände waren aus hellem Stein und gingen in einer glatten Wölbung hinauf bis zu einer silbernen Kuppel. Es gab Hunderte von Kerzen, in Reihen
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Chapter: Kapitel 27 - Die Jagd„Neun sichere Häuser“, sagte Tilo. „Vier Stunden. "Los."Die große Halle war zu einem Kriegsraum geworden.Der lange Eichentisch, an dem fünfzehn Älteste über ein Kind gerichtet hatten, lag begraben unter Karten. Telefone klingelten auf allen Seiten. Männer und Frauen in dunkler Kleidung standen drei Reihen tief an den Bildschirmen. Ein kalter Morgen lag grau auf den hohen Fenstern. Niemand hatte geschlafen. Niemand hatte gegessen. Eine schwere Stille der Entschlossenheit lag wie ein angehaltener Atem auf dem Raum, und darunter lief das tiefe Grollen von hundert Wölfen.Lova saß auf einem harten Stuhl am Kamin, das linke Handgelenk in einer Schiene, eine Tasse Tee in der Hand, die sie nicht trinken konnte.Niemand hatte sie gebeten, dort zu sitzen. Niemand hatte sie gebeten, zu gehen. Jano hatte sie einmal angesehen, als sie in einem geliehenen Pullover heruntergekommen war, das Gesicht gewaschen, den Kiefer fest, und nichts gesagt. Er war nur beiseite getreten und hatte sie vorbei la
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Chapter: Kapitel 26 - EntführtSie konnte sie nicht finden.Lova kniete auf dem zersplitterten Boden des Gärtnerhofes, die Hände flach auf den Dielen, und griff nach innen, nach dem Faden. Sie hatte noch nie danach suchen müssen. Er war von der ersten Stunde an da gewesen, seit die Hebamme ihr ein nasses, rotes, wütendes Wesen auf die Brust gelegt und gesagt hatte: Ein Mädchen. Eine kleine, stetige Wärme im Zentrum von ihr, wie eine Kohle, die sie trug. Sie hatte mit ihr geschlafen. Sie hatte mit ihr gekocht. In vier Jahren war sie nie still gewesen.Sie streckte nun die Hand aus, im Dunkel ihrer selbst, und da war nichts.Es war, als griffe man in einen Schrank, in dem immer ein Licht gebrannt hatte. Wie eine Stufe, die nicht da war.„Nela“, flüsterte sie.Nichts.„Nela.“Ihre eigene Stimme kam von den Wänden zurück.„Lova.“ Hände schlossen sich um ihre Schultern. Sie fühlte sie nicht. Sie sah auf das leere Bett, die zurückgeworfene Decke, das Kissen, auf dem noch der Abdruck eines kleinen runden Kopfes lag. „Lova
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Chapter: Kapitel 25 - Der ÜberfallDie Bienen summten nicht.Das war das Erste, was Lova wusste. Sie lag im Dunkeln des Schlafzimmers im Gärtnerhaus, die Augen offen, ihr Herz schlug langsam und dick, und es dauerte einen langen Moment, bis sie begriff, was nicht stimmte.Es war die Stille. Zweihundert Bienen hatten seit dem Tag ihrer Ankunft auf dem Fensterbrett gesessen. Mitten in der Nacht hatte sie sie immer hören können, leise, ein winziger Laut wie ein schlafendes Kind, das atmet.Jetzt war da nichts.Sie versuchte, sich aufzusetzen. Ihr Körper gehorchte nicht. Er fühlte sich an, als wäre er mit warmem, nassem Sand gefüllt. Ihre Arme waren schwer, ihre Zunge dick im Mund. Ein süßer Geruch hing im Zimmer, reich und schwer, und sie kannte ihn. Sie hatte ihn in einer großen Halle gerochen.Verbrannter Zucker. Kerzenrauch.„Nein“, sagte sie. Es kam als verwaschenes Flüstern heraus.Sie rollte aus dem Bett und fiel. Der Boden traf ihre Schulter. Sie lag mit der Wange auf den kalten Dielen, ihr Atem pfiff. Dann dachte
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