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Uns.

last update Veröffentlichungsdatum: 19.09.2026 00:03:23

Wir traten durch das Haupttor der Festung, als das letzte Tageslicht hinter den Bäumen verschwand. Der Hof war still.

Die Wachen standen an ihren Posten mit geraden Rücken, doch in ihren Augen lag Erleichterung statt der scharfen Bereitschaft der vergangenen Monde.

Diener traten beiseite und verneigten sich, doch niemand eilte mit dringenden Nachrichten herbei.

Niemand sprach von Bedrohungen oder vermissten Personen. Die Luft selbst fühlte sich leichter an.

Ich hielt Cressidas Hand in meine
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  • 30 Tage mit dem skrupellosen Alpha-König   Das Ende, das ich nie erwartet hatte

    Lucians POVViele Monde später …Ich wusste, dass etwas nicht stimmte, in dem Moment, als Cressida mein Arbeitszimmer betrat.Sie wirkte einfach anders. Ruhiger als sonst, eine Hand auf ihren Bauch gelegt, während die andere den Türrahmen festhielt.Ich schloss das Buch vor mir. „Was ist passiert?“„Nichts.“„Diese Antwort hat mich noch nie überzeugt.“Ein kleines Lächeln erschien auf ihren Lippen, aber sie kam nicht näher.„Ich muss dir etwas sagen.“Ich stand auf.Ihr Gesichtsausdruck ließ mein Herz sich zusammenziehen. „Cressida.“„Mir geht es gut, Lucian.“„Du machst schon wieder dieses Ding.“„Welches Ding?“„Du versuchst mich davon zu überzeugen, dass es dir gut geht, bevor du mir überhaupt sagst, was los ist.“Sie lachte leise und kam endlich auf mich zu.„Ich wusste, dass du es bemerken würdest.“„Ich bemerke alles an dir.“Sie blieb vor mir stehen und sah mich einen Moment lang einfach nur an.Dann nahm sie meine Hand. „Ich glaube, wir sollten zum Heiler gehen.“Mein Wolf wur

  • 30 Tage mit dem skrupellosen Alpha-König   Uns.

    Wir traten durch das Haupttor der Festung, als das letzte Tageslicht hinter den Bäumen verschwand. Der Hof war still. Die Wachen standen an ihren Posten mit geraden Rücken, doch in ihren Augen lag Erleichterung statt der scharfen Bereitschaft der vergangenen Monde. Diener traten beiseite und verneigten sich, doch niemand eilte mit dringenden Nachrichten herbei. Niemand sprach von Bedrohungen oder vermissten Personen. Die Luft selbst fühlte sich leichter an. Ich hielt Cressidas Hand in meiner, während wir den steinernen Weg zu den inneren Hallen entlanggingen. Ihre Finger waren warm. Sie hielt mein Tempo, ohne sich zurückzuziehen. Zum ersten Mal seit fast zwei vollen Monden suchte ich nicht in jedem Schatten und lauschte nicht auf ferne Hörner. Die Festung gehörte uns wieder. Wir erreichten die private Treppe, die zu unseren Gemächern führte. Ich öffnete die Tür und ließ sie zuerst eintreten. Das Zimmer war genau so, wie ich es vor Tagen verlassen hatte, das Bett gemacht, di

  • 30 Tage mit dem skrupellosen Alpha-König   Der Silberwolf

    ~Lucians POV~Drei Tage nachdem Elara nach Hause gekommen war, fühlte sich Blackthorne endlich wieder wie Blackthorne an.Immer noch standen Wachen an den Mauern, aber niemand rannte mehr mit gezogenen Waffen durch die Gänge.Die Heiler sahen nicht mehr jedes Mal panisch aus, wenn Elara eine Hand auf ihren Bauch legte. Sogar Rowan hatte inzwischen gelernt, dass er sich alle fünf Minuten um meine Schwester zu sorgen, ihm nur einen genervten Blick einbrachte.Doch eine Sache musste ich noch erledigen.Die Delegierten.Sie befanden sich noch immer in ihren Lagern außerhalb der Festung und hatten keine Ahnung, was geschehen war.Ich stand im alten Ratssaal mit dem Hypnotiseur und der Hexe, die ihm geholfen hatte, den Zauber zu wirken.„Wie lange können sie noch unter dem Zauber bleiben?“, fragte ich.„Nicht mehr lange“, antwortete die Hexe. „Der Zauber wird bereits schwächer. Wenn wir ihn aufrechterhalten, könnten einige von ihnen anfangen, sich an Dinge zu erinnern.“„Dann hebt ihn auf.“

  • 30 Tage mit dem skrupellosen Alpha-König   Der Mann, den sie gewählt hat

    Lucians POVIch fand Rowan im Innenhof bei Elara.Er stand neben ihr, während sie auf einer der steinernen Bänke saß. Seine Aufmerksamkeit lag ganz auf ihr, während er sich darüber beschwerte, wie kalt es war.Eine Hand lag auf ihrem Bauch, die andere umschloss die Tasse, die Rowan ihr gebracht hatte.„Du wirst hier draußen erfrieren“, sagte er.„Mir geht es gut.“„Das hast du vor fünf Minuten auch schon gesagt.“„Und mir geht es immer noch gut.“Rowan seufzte und zog seinen Umhang von den Schultern, bevor er ihn um ihre legte.Elara lächelte.Dieses Lächeln störte mich.Nicht, weil sie glücklich aussah. Ich wollte, dass sie glücklich war.Es störte mich, weil Rowan der Grund dafür war.Seit ich von Rowans Existenz erfahren hatte, hatte ich in ihm nichts weiter als einen Sklaven, einen Flüchtling, einen Gliead gesehen.Und jetzt stand er neben meiner Schwester, als würde er hierhergehören.Schlimmer noch, er sah aus, als würde er selbst daran glauben.„Lucian.“Ich sah Elara an.Sie b

  • 30 Tage mit dem skrupellosen Alpha-König   Elara ist wieder zu Hause

    Elara’s POV Ich wusste, dass ich zu Hause war, noch bevor ich die Tore sah. Ich konnte Blackthorne in der kalten Luft riechen, die Kiefern, die die Festung umgaben, den Rauch aus den Küchen und den vertrauten Geruch der Wölfe, die hier lebten. Ich hatte es mehr vermisst, als ich zugeben wollte. Die Tore öffneten sich, und in dem Moment, in dem unsere Kutsche durch sie hindurchfuhr, sah ich Cressida oben auf den Stufen stehen. Sie wartete nicht darauf, dass ihr jemand half. Sie rannte. „Elara!“ Ich hatte kaum Zeit auszusteigen, bevor sie ihre Arme um mich schlang. Ich lachte leise und hielt sie fest. „Du wirst mich noch umwerfen.“ „Das ist mir egal.“ Ihre Stimme brach an meiner Schulter. „Ich dachte, ich würde dich nie wiedersehen.“ Ich zog mich etwas zurück und nahm ihr Gesicht in meine Hände. „Ich bin hier.“ Cressida sah mich an, ihre Augen bereits voller Tränen. „Du bist wirklich hier.“ „Ja.“ Sie umarmte mich erneut, diesmal noch fester. „Ich habe dich so sehr v

  • 30 Tage mit dem skrupellosen Alpha-König   Calder’s Ende

    Lucians POV Rowan zog an dem geschwächten Stein, und er bewegte sich unter seinen Händen. „Zurück“, sagte er. Thorne packte meine Schulter und zog mich gerade noch rechtzeitig zurück, als Rowan gegen die Mauer trat. Der Stein bekam Risse. Eine schmale Öffnung erschien. Jace blickte hindurch. „Das führt ins Innere.“ „Dann gehen wir.“ Ich ging als Erster hindurch. In dem Moment, in dem meine Stiefel die andere Seite berührten, flog eine Klinge auf meinen Kopf zu. Ich duckte mich. „Links!“ Thorne schwang sein Schwert und schleuderte einen weiteren Mann zurück. Der Hof brach im Chaos aus. Männer stürmten aus allen Richtungen durch den Innenhof, die Waffen gezogen. Jace stürzte sich auf die nächste Gruppe, während Thorne die andere Seite übernahm. Rowan blieb dicht bei mir. „Drei hinter dieser Tür“, warnte er. Ich drehte mich um und trieb meine Klinge durch die Waffe des ersten Mannes, bevor ich ihn mit der Schulter zu Boden rammte. „Weiter.“ „Ich versuche es.“ Ein Schr

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