Share

3: DER ZUSAMMENBRUCH

Penulis: Solyn Aure
last update Tanggal publikasi: 2026-09-11 03:13:00

ARIAS PERSPEKTIVE

Ich sank auf dem Teppich der Suite auf die Knie und hielt mir den Bauch. Mein Atem kam in kurzen, abgehackten Keuchen. Der Raum drehte sich völlig auf den Kopf.

Ich ertrank in einer Welle unnatürlicher, beängstigender Hitze, die sich anfühlte, als würde sie mich von innen heraus kochen. Meine Haut fühlte sich so heiß an, dass sie tatsächlich zu brennen begann.

Durch den dichten Schleier meiner Tränen und den schwindelerregenden Nebel in meinem Kopf sah ich ein Paar nackter Füße direkt vor mir stehen.

Jemand war im Raum. Mit mir.

Ich versuchte, rückwärts zu kriechen, meine Hände schabten über den Boden, aber mein Körper weigerte sich, mir zu gehorchen. Eine massive, warme Präsenz kam näher und blockierte die restliche Welt vollständig aus.

Er war völlig nackt, bis auf ein weißes Handtuch, das tief um seine Hüften hing. Seine Haut war noch feucht und roch nach sauberem Wasser, teurem Zedernholz und reinem Leder. Ein vertrauter, überwältigender Duft.

Große, kräftige Hände griffen nach unten und schlossen sich fest um meine zitternden Schultern.

„Aria“, flüsterte eine tiefe, raue Stimme langsam, als würde er meinen Namen auf seiner Zunge testen.

Mein Herz blieb stehen. Die Stimme klang so unglaublich vertraut. Aber ich konnte nicht einmal anfangen darüber nachzudenken, woher ich ihn kannte. Mein Gehirn war zu benebelt. Das Feuer in meinem Blut machte mich verrückt. Zu verrückt.

Sein Körper fühlte sich so kalt an meinem an. Statt zurückzuweichen, stürzte ich mich nach vorne, mein Körper schien nun einen eigenen Willen zu haben.

Ich brauchte mehr von der Kälte. Ich brauchte mehr … von der Erleichterung, wenn auch nur für kurze Zeit.

Ich stieß ein erbärmliches Wimmern aus und vergrub mein Gesicht direkt an seiner nackten Brust.

Ich konnte nicht anders. Er roch so gut, so verdammt gut.

Meine Hände bewegten sich von selbst, glitten über seinen feuchten, flachen Bauch nach oben und griffen verzweifelt nach seinen harten Muskeln.

„Kalt“, rief ich, das Wort glitt wie ein Gebet über meine trockenen Lippen. „Bitte … du bist so … kalt. Berühr mich.“

Unter meinen Händen wurde er vollkommen steif. Ich spürte, wie sich seine Brust hob, als er scharf einatmete. Seine Finger schlossen sich fester um meine Schultern und versuchten, mich stillzuhalten.

„Aria, hör auf. Sieh mich an. Du weißt nicht, was du tust.“

„Das ist mir egal“, jammerte ich und zog meinen geöffneten Mund an seinem Hals hinauf. Ich schmeckte das kühle Wasser auf seiner Haut, und es ließ mein Denken völlig aussetzen.

Ich wollte alles von ihm. Ich brauchte ihn, um das Feuer zu löschen. Auf jede Art, wie er konnte.

„Es tut weh. Es tut … so verdammt weh. Lass es aufhören. Bitte“, flehte ich mit tränengefüllten Augen. „Solltest du nicht … mein … Retter sein?“

Ich stellte mich auf die Zehenspitzen, völlig von Sinnen, und presste meine Lippen direkt auf seinen Mund.

Der Kuss war unordentlich, verzweifelt und wild. Ich wusste nicht, wie man das richtig machte, aber die Droge machte mich mutig.

Ich presste meine Lippen gegen seine und flehte ihn an, seinen Mund zu öffnen, jammerte in seinen Mund, als er sich nicht schnell genug bewegte. Ich bog meinen Körper nach vorne und presste meine Brüste fest gegen seine harte Brust.

Der plötzliche Druck auf meine Brustwarzen schickte einen schockierenden Ruck puren Vergnügens direkt in meinen Bauch.

Er versuchte, mich ein wenig zurückzuschieben, sein Griff fest und widerständig.

„Kannst du … mich retten oder nicht?“, stieß ich wütend hervor, meine Brust hob und senkte sich gegen seine. Ich konnte seine Passivität nicht länger ertragen.

Seine Hände blieben schwer auf meinen Schultern und versuchten, seinen Kopf zurückzuziehen, während er sich hartnäckig gegen mich wehrte.

Das Brennen war zu intensiv, und sein Zögern quälte mich.

„Sag einfach … du bist nicht … fähig und … und dann … dann kümmere ich mich … selbst … darum.“

Ich begann, meine Hände von seinen Schultern zu reißen, und wollte mich wirklich zurückziehen.

Daisy sprach ständig davon, Dinge selbst zu erledigen. Ich sollte in der Lage sein, es herauszufinden. Ich dachte noch immer verzweifelt darüber nach –

Als ein tiefes, dunkles Knurren tief in seiner Kehle vibrierte.

„…Denk daran, du hast darum gebeten“, knirschte er durch zusammengebissene Zähne.

Ich konnte nicht alle seine Worte verstehen und es war mir auch völlig egal, zu weit weg, zu zufrieden, als das Gefühl seiner großen Hände langsam von meinen Schultern zu meiner Taille glitt und meine Hüften so fest umfasste, dass es beinahe blaue Flecken hinterließ.

Er zog mich hoch und hob mich vollständig von meinen goldenen High Heels, bis ich eng an seinem massiven Körper lag.

Dann erwiderte er meinen Kuss mit einem wilden, besitzergreifenden Verlangen, das mir beinahe die letzte Luft aus den Lungen raubte.

Er verschwendete keine weitere Zeit. Er trug mich zum Bett, seine Lippen lösten sich keine einzige Sekunde von meinen.

Ich spürte, wie sich das Handtuch lockerte und irgendwo in der tiefschwarzen Dunkelheit verschwand, als er mich so plötzlich auf die große Matratze fallen ließ, dass mir ein erschrockenes Aufschreien entfuhr.

Als Antwort grinste er arrogant gegen meine Lippen, während sein großer, schwerer Körper sofort über mich fiel.

Bastard.

Lanjutkan membaca buku ini secara gratis
Pindai kode untuk mengunduh Aplikasi

Bab terbaru

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    64. IST DAS EIN VERHÖR?

    ARIAS PERSPEKTIVE Der Schlüssel dreht sich glatt im Schloss. Ich drücke die Tür auf und greife schon nach dem Lichtschalter— Und erstarre. Noah sitzt auf dem Wohnzimmersofa, als gehöre ihm der Ort, ein Arm über die Rückenlehne gestreckt, lange Beine übereinandergeschlagen, dunkle Augen bereits auf mich gerichtet. Das späte Nachmittagslicht aus den Fenstern fängt die scharfe Linie seines Kiefers. Er sieht völlig entspannt aus. Mein Herz springt mir in die Kehle, die Hände pressen sich um meine Portfolio-Tasche, bis die Knöchel weiß werden. „Was machst du hier?“ Die Worte kommen als geflüsterter Schrei heraus. Ich wirble zum Flur, halb erwartend, dass Onkel Mike jeden Moment erscheint. Noah erhebt sich fließend. „Entspann dich. Er ist zu Jeremiah gefahren.“ Ich bleibe stehen und drehe mich leicht weg, als er nach mir greift. „Also gibt dir das irgendwie das R

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    63. INTERVIEW MIT MADAME GENEVIEVE

    ARIAS PERSPEKTIVE Die Uhr an der Wand zeigt genau 10:00 Uhr, als die Doppeltüren klicken und aufgehen. „Miss Aria? Sie sind bereit für Sie“, sagt Elsie, die junge Assistentin, die mich vor 20 Minuten begrüßt hat, und tritt beiseite, damit ich eintreten kann. „Danke.“ Ich glätte die Vorderseite meines maßgeschneiderten Blazers und der passenden high-waisted Wide-Leg-Hose – eines der Aureline-Stücke. Ich sehe scharf und professionell aus und hoffe, dass es hilft, das Zittern in meinen Händen zu maskieren. Fünf Paar Augen rasten in dem Moment auf mich ein, in dem ich eintrete. Der Konferenzraum besteht aus dunklem Holz und bodentiefen Fenstern. Niemand steht auf. Niemand lächelt. Madame Genevieve sitzt in der Mitte des langen Tisches. Scharfe Wangenknochen, silbergestreiftes dunkles Haar zu einem strengen Knoten zusammengezogen. Sie schaut nicht zu mir auf. Sie studiert einfach den Ordner vo

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    62. UNSICHTBARER GEIST DER VERGANGENHEIT

    NOAHS PERSPEKTIVE Mein Büro ist still, abgesehen vom periodischen Kratzen meines Füllers auf Dokumenten. Ich höre ein Klopfen und die Tür öffnet sich. Jane tritt ein, Tablet in der Hand, Haltung kerzengerade wie immer. „Sir, der Termin für Miss Sinclair ist bestätigt. Morgen um 10 Uhr mit dem Team von Madame Genevieve.“ Ich lehne mich in meinem Stuhl zurück, die Stadtsilhouette erstreckt sich hinter den bodentiefen Fenstern meines Büros. Papiere und drei offene Laptops bedecken den großen Schreibtisch. Verträge, Quartalsprognosen und die neuesten Geheimdienstberichte zu einem Deal im Wert von Hunderten Millionen Dollar. Ein Grinsen zerrt an meinen Lippen. „Harlan ist wirklich verzweifelt wegen dieser Marktfusion.“ Ich unterschreibe meinen Namen mit einem entschiedenen Handgelenkschwung, bevor ich endlich den Blick hebe und ihre Augen treffe. „Gut. Setzen Sie einen Termin mit seinem Team u

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    61. DIE BÜHNE IST BEREIT

    ARIAS PERSPEKTIVE „Ja, vielen Dank, Charlotte. Morgen um zehn Uhr morgens passt mir gut. Ich bringe auf jeden Fall mein Portfolio und die Lookbooks für meine Marke mit.“ Ich drücke das Telefon fest an mein Ohr, mein Herz macht einen kleinen Freudensprung. „Perfekt, Miss Aria“, antwortet die Sekretärin am anderen Ende, ihr steifer Ton tut meiner Stimmung keinen Abbruch. „Produzent Harlan hat die Abteilung bereits gebrieft. Sie treffen sich mit den Regisseuren und Madam Genevieve Laurent zu Ihrem Interview. Einen schönen Tag noch.“ Die Leitung klickt ab, und ich starre mein Spiegelbild an, ein riesiges Grinsen breitet sich über mein Gesicht. Victor Harlan – einer der größten Produzenten in Hollywood – hatte persönlich dafür gesorgt. Alles wegen Noah. Ein Interview. Aureline überquert endlich den Ozean. Ein Freudenschrei entweicht meinen Lippen, als ich in den

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    60. WIR FANGEN ERST AN

    DRITTE PERSON PERSPEKTIVE REIFE INHALTE VORAUS Der Applaus und die Rufe hallen noch in Daisys Ohren wider, als sie von der Bühne steigt, die Haut glänzt vor Schweiß. Eine Hostess kommt mit einem wissenden Lächeln und einem Tablet in der Hand. „Du warst unglaublich. Es gibt eine lange Liste von Männern, die heute Abend private Zeit mit dir wollen. Großzügige Angebote.“ Daisys Herz stolpert. Sie scannt die Namen schnell, der Puls rast vor törichtem Hoffnung. Mikes Name ist nirgends auf der Liste. Die Abwesenheit fühlt sich an wie eine frische Wunde, die ihr ohnehin fragiles Herz erneut verletzt. Natürlich wollte er sie nicht. Sie lehnt jede Anfrage mit einem höflichen, aber entschiedenen Kopfschütteln ab und geht zum Ausgang. Wenn er sie nicht will, i

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    59. INS NO MAN’S LAND

    KAPITEL: DRITTE PERSON PERSPEKTIVE (FORTSETZUNG) Der Himmel hatte ihren Wunsch an jenem Morgen vor vier Jahren erfüllt. Sie hatte Mike wieder gesehen. Hatte eine weitere Gelegenheit, wie sie gehofft hatte. Und doch war nichts passiert. Sie erfuhr, dass sein Name Mike war – Onkel Mike, wie Aria ihn liebevoll nannte. Der Titel passte überhaupt nicht zu ihm. Daisy hätte ihn lieber etwas weit Intimeres genannt. Daddy und Master waren ihr mehr als einmal durch den Kopf gegangen. Er sah viel zu jung aus, um jemandes Onkel zu sein, trotz der grauen Strähnen in seinem Bart. Jeder Zentimeter von ihm kraftvoll, wellige Muskeln unter dem weißen Hemd, galante Haltung, eine Alpha-Präsenz, die die Luft dicker machen ließ. Daisy hatte das Kribbeln von Blut gespürt, das aus ihrer Nase tropfte. Und Daisy hatte das nie. Sie konnte diesen Effekt auf

Bab Lainnya
Jelajahi dan baca novel bagus secara gratis
Akses gratis ke berbagai novel bagus di aplikasi GoodNovel. Unduh buku yang kamu suka dan baca di mana saja & kapan saja.
Baca buku gratis di Aplikasi
Pindai kode untuk membaca di Aplikasi
DMCA.com Protection Status