INICIAR SESIÓN**EPISODE 5 – IM KÄFIG**
Ihre Stimme senkte sich zu einem widerlichen Flüstern. „Wusstest du das? Mein Mann… er wollte dich schon seit Jahren verkaufen. Aber Donis hat ihn immer wieder davon abgehalten. Ich weiß nicht, warum mein Sohn diese Besessenheit für dich entwickelt hat, aber welchen Zauber du auch immer auf ihn ausgeübt hast – er endet jetzt. Wir müssen dich verkaufen. Mit dem Geld, das wir bekommen, werden wir neue Arbeiter einstellen und Sklaven als Ersatz kaufen. Vielleicht sogar ein neues Baby. Wenn verzweifelte Eltern auftauchen, die bereit sind, ihr Kind zu tauschen, stehe ich ganz vorne in der Schlange.“
Ich hörte auf zuzuhören.
Nicht, weil ich sie nicht hörte, sondern weil mein Verstand sich weigerte, es weiter zu verarbeiten. Es war zu viel.
Also das hatte Donis all die Male gemeint, wenn er mir diese seltsamen Blicke zugeworfen oder kryptische Warnungen ausgesprochen hatte. Deshalb hatten sie mich trotz allem, was ich getan hatte, trotz der schweren Fehler, die ich begangen hatte, nicht getötet.
Die ganze Zeit hatte ich gedacht, sie würden mich am Leben lassen, weil ich nützlich war. Weil ich die harte Arbeit erledigte, die sonst niemand machen wollte.
Aber nein.
Es war nicht diese Art von Wert.
Die Wahrheit… war viel entsetzlicher.
In den vergangenen zwanzig Jahren, obwohl ich nur Leid gekannt hatte, war ich dennoch dankbar gewesen, einfach nur in dieser Welt leben zu dürfen. Ich hatte die Freude gekostet, köstliches Essen zu schmecken, auch wenn ich es nur gestohlen hatte. Ich hatte in sauberen Flüssen und Bächen gebadet. Im Herbst hatte ich süße Früchte gepflückt. Ich hatte mich in der warmen Sonne gesonnt. Ich hatte gesehen, wie wunderschön die Sterne nachts waren.
Und vor allem hatte ich meinen Hund getroffen. Wolfie, der dafür gesorgt hatte, dass ich nie ganz allein war.
Das… das musste mein Schicksal sein.
Ich wusste nicht warum, aber es fühlte sich an, als hätte ich es bereits akzeptiert. Als wüsste ein Teil von mir schon lange, dass es so kommen würde. Welche Macht hatte ich schon, es aufzuhalten?
Ich war nichts. Nur eine dünne, ungewollte Sklavin.
„Legt dem Mädchen Handschellen an. Sie könnte versuchen, sich zu wehren, wenn der Käufer kommt“, befahl Madame Gisele scharf.
Der Wächter trat ohne Zögern auf mich zu. Meine Arme wurden hinter meinen Rücken gezerrt, und ich spürte den kalten Biss eiserner Handschellen, die einrasteten. Die Ketten klirrten bei jeder kleinen Bewegung.
„Was dauert denn so lange?“, murmelte Madame ungeduldig. „Ich warte schon ewig…“
„Ich glaube, sie sind da, Madame. Jemand nähert sich“, antwortete der Wächter ernst.
Ich hielt den Kopf gesenkt, die Augen leer auf den Boden gerichtet. Dann hörte ich schwere Schritte, die sich der Tür näherten. Jeder Schritt klang schwerer, jeder einzelne zog mein Herz enger zusammen.
„Guten Morgen, Mr. Lyrov! Wir haben Sie bereits erwartet!“, rief Madame Gisele plötzlich mit völlig veränderter Stimme – fröhlich und sogar einladend.
„Entschuldigung. Ich wurde aufgehalten“, antwortete eine kalte, tiefe Stimme, erfüllt von ruhiger Autorität.
„Kein Problem!“, sagte Madame lachend. „Und hier ist sie… Das Opfer.“
Plötzlich packte der Wächter eine Handvoll meiner Haare am Oberkopf, drehte seine Faust grob und riss mich hoch, sodass ich stehen musste. Der Schmerz war stechend, als würde meine Kopfhaut vom Schädel gerissen, doch selbst dann blieb mein Gesichtsausdruck völlig leer.
Er zwang mich auf die Beine und riss dann meinen Kopf so brutal nach oben, dass ich gezwungen war, geradeaus zu schauen.
In diesem Moment sah ich endlich den Käufer, von dem sie gesprochen hatten.
Es war ein älterer Mann. Muskulös und imposant. Er trug ein ärmelloses schwarzes Lederoberteil, passende Lederhosen und einen Gesichtsausdruck kalt wie Stahl.
Seine Augen trafen meine, bevor er mich mit steifem, förmlichem Blick von Kopf bis Fuß musterte.
„Warum ist diese Sterbliche so dünn?“, fragte er ernst und unbeeindruckt.
Madame Gisele stieß ein gezwungenes, unbeholfenes Lachen aus. „Aber… gilt es nicht, dass der Preis gleich bleibt, solange das Opfer weiblich ist… egal ob dünn oder dick? Zehn Goldbarren und ein Bonus an Edelsteinen, richtig? So funktioniert der Schwarzmarkt doch, oder?“
Der Mann antwortete nicht mit Worten. Stattdessen löste er einen Lederbeutel von seinem Gürtel und warf ihn mit einem dumpfen Aufprall auf den Boden.
Mein Blick folgte dem Beutel.
Der Inhalt war etwas herausgerutscht und ließ goldene Barren schimmern.
Madame schnappte nach Luft, stürzte wie ein gieriges Kind darauf zu und riss den Beutel mit habgierigen Händen an sich. Ich sah es deutlich – ihr Gesicht verzerrte sich vor dämonischer Freude. Ihre Augen leuchteten auf, als hätte sie gerade ein Vermögen gewonnen.
„Wo sind die Gratis-Edelsteine?!“, verlangte sie. „Ich könnte sie zu Schmuck verarbeiten lassen!“
Der Mann griff in seine Tasche und warf ihr etwas zu.
Sie ließ ihren Fächer fallen und fing den kleinen Gegenstand auf. Schimmernde, farbige Steine landeten in ihrer Handfläche. Klein, aber mit offensichtlichem Wert funkelnd.
„Vielen herzlichen Dank, Mr. Lyrov!“, sagte sie lächelnd, als hätte man ihr die Welt geschenkt.
„Bringt das Opfer in den Käfig“, befahl der alte Mann.
Ohne Verzögerung riss der Wächter mich erneut hoch und begann, mich hinauszuzerren.
Wir folgten dem Weg aus dem Herrenhaus heraus, meine Füße schleiften hinter dem Wächter her. Als wir den großen Innenhof erreichten, sah ich endlich, was auf mich wartete. Eine Kutsche, gezogen von drei Pferden. Aber was mich traf, waren nicht die Pferde… es war der massive Käfig, der hinten angebracht war. Dicke Metallstäbe bildeten die Wände – keine Fluchtmöglichkeit.
Der alte Mann, der Käufer, trat an den Käfig heran, schwang die vergitterte Tür auf und der Wächter stieß mich vorwärts. Ich stolperte, fing mich aber, bevor ich fiel. Mit einem weiteren harten Stoß wurde ich hineingezwängt. Die Tür knallte hinter mir zu, und ich hörte das scharfe Klirren von Ketten, die mich einschlossen.
„Ich habe es dir gesagt… Du warst dem Tod nah… aber du hast nicht zugehört“, erklang die kalte, vertraute Stimme von Lord Donis.
Zusammengerollt in einer Ecke des Käfigs hob ich den Kopf und sah ihn näherkommen. Neben ihm ging Rosie, das Dienstmädchen. Sie folgte ihm dicht wie ein Schatten, das Gesicht angespannt vor unausgesprochener Sorge.
„Ich wusste, dass du niemals zustimmen würdest, was ich wollte… du würdest dich nur wehren“, sagte er, beinahe beiläufig. „Deshalb habe ich meinem Vater die Erlaubnis gegeben, mit dir zu machen, was er wollte.“
Er blieb direkt vor dem Käfig stehen, die Hände in den Taschen. Rosie stand neben ihm, und für einen kurzen Moment trafen sich unsere Blicke. Ich sah es wieder – diesen Schimmer von Mitleid in ihren Augen, als würde sie mich wirklich sehen.
„W-Was wird mit ihr passieren?“, flüsterte Rosie, ihre Stimme kaum hörbar.
Donis legte einen Arm um ihre Schultern und griff ihr an die Brust. „Sie wurde verkauft“, sagte er mit einem amüsierten Grinsen. „Sie wird von den Bestien im Land der Unsterblichen gefressen werden.“
„W-Was? Sie ist… das Opfer für ihr Ritual?“, murmelte Rosie sichtlich entsetzt.
„Ja. Sie ist sowieso nur eine namenlose Waise… Das heißt, sie ist rechtmäßig unser Eigentum“, erwiderte Donis mit einem höhnischen Grinsen und brach dann in ein tiefes, grausames Lachen aus, das durch den ganzen Hof hallte.
Die Kutsche setzte sich in Bewegung. Sein Lachen hing noch in der Luft, ein Geräusch, das sich in meine Haut krallte. Aber es war mir egal.
Ich hörte auf zuzuhören. Meine Gedanken waren weit weg.
Während das Herrenhaus in der Ferne kleiner wurde, begannen meine Augen zu brennen. Meine Sicht verschwamm. Ein brennender Schmerz bohrte sich tief in meine Brust, wie unsichtbare Dolche, die immer wieder zustachen.
„Ich… es tut mir leid, Wolfie…“, flüsterte ich heiser, kaum fähig, den Namen des Einzigen auszusprechen, der immer an meiner Seite geblieben war.
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EPISODE 467Ich biss fest auf meine Unterlippe, als ein Blitz reiner Empfindung durch mich schoss, weil er sein Gesicht in der Senke zwischen meinen Brüsten vergrub.Er drückte sie zusammen, seine dicken, langen Finger kneteten und formten mein Fleisch, bis es schien, als würde es in seinen Händen schmelzen. Dann nahm er nacheinander beide meiner schmerzenden, erigierten Nippel in den Mund und saugte mit einem tiefen, beharrlichen Rhythmus daran.„Ahh… hmm…“ Mein Körper zitterte leicht, als ich die Hitze und die samtige Textur seiner Zunge spürte, die um meine empfindlichen Nippel kreiste. Er übergoss sie mit seinem Speichel und überzog sie mit einer glänzenden Schicht.„V-Villion…“ keuchte ich, meine Stimme kaum mehr als ein Flüstern, als er spielerisch in das zarte Fleisch um meine Brüste knabberte – Markierungen, die er später zweifellos hinterlassen würde. Ein Schauer, sowohl lustvoll als auch leicht schmerzhaft, durchfuhr mich.„Ich will dich noch mehr kosten, Liebling.“ Die Wort
EPISODE 466Ich konnte das kleine Lächeln nicht unterdrücken, das sich über meine Lippen legte. Nach dem Teller neben mir greifend, nahm ich eines der Cupcakes, die ich zuvor sorgfältig gebacken hatte – eines mit Erdbeergeschmack, bedeckt mit blassrosa Frosting.„Es sind nur Cupcakes“, sagte ich bescheiden, während ich es ihm hinhielt und es behutsam vor sein Gesicht platzierte.Seine Augen senkten sich sofort darauf. Ich beobachtete, wie sich sein Gesichtsausdruck erweichte und ein Hauch von Vorfreude über seine Züge huschte. Ohne ein Wort streckte er die Hand aus und nahm das Cupcake aus meiner Handfläche.„Du weißt, wie sehr ich das liebe … besonders, weil du es für mich gemacht hast“, sagte er, während sich ein schwaches Lächeln formte und er meinen Blick traf. „Deshalb werde ich das auf jeden Fall essen.“Ich konnte ein leises Kichern bei seinen Worten nicht zurückhalten.„In Ordnung“, sagte ich leicht, die Stimme voller Aufregung. „Probier es … und sag mir, ob die Süße genau ric
AUS DER SICHT VON LILA Ich schenkte ihr ein sanftes Lächeln als Antwort. Danach senkte sie leicht den Kopf und verließ den Speisesaal. Sobald sie gegangen war, legte sich die Stille um mich. Ich versuchte, mich auf mein Essen zu konzentrieren, doch meine Gedanken wollten nicht zur Ruhe kommen. Ich konnte nicht anders, als mir zu wünschen, dass Villion bei mir wäre, falls ich jemals mit Bruno, Dax oder Ragnar sprechen müsste. Mit ihm an meiner Seite müsste ich mir keine Sorgen über Missverständnisse oder unnötige Spannungen machen. Mehr noch – ich mochte es wirklich nicht, wenn Villion wütend wurde. Zum Glück verging dieser Tag friedlich. Und als zwei Tage langsam verstrichen, erhielt ich schließlich Nachricht von einem seiner Diener. Er teilte mir mit, dass Villion am nächsten Tag zurückkehren würde, irgendwann zwischen ein und zwei Uhr nachmittags. In dem Moment, als ich diese Worte hörte, hob sich mein Herz vor Freude. Ohne zu zögern beschloss ich, Cupcakes für ihn zu
AUS DER SICHT VON LILA Als wir schließlich zur Hütte zurückkehrten, war das der einzige Moment, in dem Villion und ich unser Abendessen einnehmen konnten. Die Ruhe des Ortes legte sich über uns, hüllte die hölzernen Wände in Stille, während draußen die Nacht langsam tiefer wurde. Mein Körper war bereits schwer vor Erschöpfung, jede Bewegung erinnerte mich an die Schmerzen, die ich zuvor erlitten hatte. Nicht lange danach übermannte mich der Schlaf völlig. Ich bemerkte nicht einmal, wann sich meine Augen schlossen, ich wusste nur, dass ich bereits sicher in Villions Armen ruhte. Es brachte mir ein Gefühl von Geborgenheit. Am Morgen erwiesen sich Villions Worte als wahr. Ich konnte kaum einen einzigen Schritt machen, ohne das Gesicht zu verziehen. Mein Körper verweigerte die Zusammenarbeit, egal wie sehr ich mich anstrengte. Jede kleine Bewegung war eine scharfe Erinnerung an die Nacht zuvor, und es war klar, dass ich vorerst nirgendwo hingehen würde. Deshalb entschied Villion,
AUS DER SICHT VON LILA Während Villion mich aufmerksam betrachtete, seine Augen jede Ecke meines Gesichts verfolgten, verfiel ich erneut in Schweigen. Ich konnte nichts anderes tun, als leer geradeaus zu starren, meine Gedanken waren verworren. Ich wusste nicht, wie ich antworten sollte. Sein Blick ließ mich mich entblößt fühlen, als könnte er die wachsende Unsicherheit in mir spüren. Je länger er mich ansah, desto mehr zerstreuten sich meine Gedanken, ließen mich zwischen Reden und Schweigen gefangen. Worte schwebten am Rand meines Geistes, doch keines schien richtig genug, um laut ausgesprochen zu werden. Also beschloss ich, innezuhalten und sorgfältig darüber nachzudenken, was ich sagen sollte. Etwas beunruhigte mein Herz, etwas, das sich nicht länger ignorieren ließ. Es hatte schon lange in mir gesessen, und jetzt wollte es heraus. Bevor ich ihm eine Antwort geben konnte, wusste ich, dass ich diesem Gefühl zuerst ins Auge sehen musste. Was auch immer mich störte – dieser Mo
AUS DER SICHT VON LILA Als Antwort entwich ihm ein weiteres tiefes Lachen, das sanft durch seine Brust vibrierte und gegen mich drang, während er mich weiterhin in seinen Armen hielt. „Das ist eine wunderschöne Antwort,“ sagte er, echte Bewunderung in seinen Worten. Ich schluckte, sammelte meine Gedanken, bevor ich erneut sprach: „Also quäle dich nicht länger mit der Frage, ob ich es bereue oder nicht. Schließlich… es war doch auch dein erstes Mal, oder?“ „Ja, und es ist eines der glücklichsten und schönsten Dinge, die jemals in meinem Leben passiert sind,“ bemerkte er mit voller Ernsthaftigkeit. Bei diesen Worten schoss mir die Hitze ins Gesicht, und bevor ich es verhindern konnte, breitete sich die Röte über meine Wangen aus. Ich konnte spüren, wie mein Herz wild in meiner Brust pochte. „Wenn du keine Reue hast,“ fuhr er fort… „bedeutet das, dass wir es wieder tun könnten?“ Ich schnappte fast nach Luft bei seiner Frage. Meine Reaktion muss ihn amüsiert haben, denn e







