Mag-log inKelvins Perspektive
Er bereitete mich nicht vor, er brauchte es nicht. Ich war immer noch locker und nass von Jasper, und als Zarek sich ausrichtete und in einem brutalen Stoß in mich eindrang, schrie ich in die Matratze. Er war dicker als sein Bruder, oder vielleicht war es nur der Winkel, aber er füllte mich so vollständig, dass ich Sterne sah.
„Fuck“, knurrte er und setzte bereits ein strafendes Tempo. „Du wirst für mich stöhnen, Kelvin. Laut genug, dass Jasper hört, was er hinter sich gelassen hat.“
Ich biss in das Kissen und versuchte, mich zu dämpfen, und Zarek griff um mich herum nach meinem Haar und riss meinen Kopf zurück.
„Ich habe gesagt, stöhne.“
Der Laut, der aus meiner Kehle riss, war obszön. Halb Schmerz, halb Lust, völlig unwillkürlich. Er fickte in mich, als wolle er jede Spur seines Bruders auslöschen, jeder Stoß tiefer und härter als der letzte. Mein Körper hörte irgendwo um den zehnten Stoß auf zu kämpfen. Der Widerstand blutet einfach aus mir heraus, ersetzt durch etwas Heißes und Flüssiges, das sich in meinem Bauch sammelte.
„So ist es“, knurrte Zarek an meinem Ohr und beugte sich über mich, ohne den Rhythmus zu verlieren. „Das ist ein guter kleiner Omega. Nimmst meinen Schwanz so gut.“
Ich konnte keine Worte mehr formen. Nur gebrochene, verzweifelte Laute, die lauter wurden, jedes Mal wenn er ganz eindrang. Mein Schwanz war hart und tropfte auf die Laken, und ich drückte mich zurück, um seinen Stößen entgegenzukommen, ohne es zu wollen. Mein Körper wollte das. Mein Omega wollte diesen Alpha, wollte beide Alphas, wollte gefüllt und beansprucht und besessen werden.
„Magst du es, bestraft zu werden?“ Zareks Hand schlängelte sich um meinen Schwanz und streichelte im Takt seiner Stöße. „Magst du es, benutzt zu werden?“
„Ja“, schluchzte ich. „Ja, Alpha, bitte—“
„Bitte was?“
„Bitte hör nicht auf. Fuck, hör nicht auf.“
Er lachte, dunkel und zufrieden, und verdoppelte sein Tempo. Das Zimmer füllte sich mit dem nassen Klatschen von Haut auf Haut, meinen Stöhnen, seinen Knurren. Ich spürte meinen zweiten Orgasmus aufbauen, enger und schärfer als der, den Jasper mir gegeben hatte. Zareks Knoten begann zu schwellen und hakte bei jedem Stoß an meinem Rand.
„Du wirst meinen Knoten nehmen“, sagte er mir. „Und du wirst dich erinnern, wem du gehörst.“
„Ich gehöre —“, begann ich, aber ich wusste nicht mehr, wie ich den Satz beenden sollte.
Zarek ließ mich nicht. Er schob seinen Knoten beim nächsten Stoß an meinem Rand vorbei und verriegelte uns, und der Druck schickte mich über den Rand. Ich kam mit einem Heulen, bemalte die Laken unter mir, mein Loch zog sich rhythmisch um seinen Schwanz zusammen.
Die Luft stank immer noch nach Sex und Schweiß, mein Körper zitterte auf den verknäulten Laken, als Zarek mit einem nassen, obszönen Geräusch aus mir herauszog. Ich spürte sein Sperma an meinen inneren Oberschenkeln herunterlaufen, heiß und dick, und ich konnte ihm nicht in die Augen sehen. Mein Arschloch pochte, gedehnt und missbraucht, und ich hasste, dass mein Schwanz immer noch halbhart gegen meinen Bauch lag.
„Leck es auf“, sagte er, seine Stimme kalt wie Winterstahl. „Jeden verdammten Tropfen.“
Ich sah zu ihm hoch, diesem Alpha, der mich gerade wie eine Stoffpuppe benutzt hatte im selben Bett, in dem sein Bruder Minuten zuvor in mir gewesen war. Sein Schwanz hing schwer zwischen seinen Beinen, immer noch glänzend von unseren vermischten Flüssigkeiten, und seine glühenden Augen brannten mit etwas zwischen Wut und Besitz.
„Ich habe gesagt, leck es auf, Omega.“
Ich kroch auf zitternden Gliedern vorwärts, meine Würde in tausend Stücke zerschmettert. Seine Hand ballte sich in meinem Haar und riss mein Gesicht zu seinem noch tropfenden Schwanz. Sein Duft war überwältigend – Moschus und Dominanz und etwas Primitives, das meinen inneren Omega winseln ließ.
„Mach den verdammten Mund auf.“
Ich gehorchte. Er schob seinen Schwanz zwischen meine Lippen, nicht sanft, nicht fragend. Er traf den hinteren Teil meines Rachens, und ich würgte, Tränen schossen mir in die Augen. Es kümmerte ihn nicht. Er drückte tiefer, meine Nase presste sich gegen das grobe Haar an seiner Basis, und ich konnte nicht atmen.
„So ist es“, knurrte er und hielt mich dort. „Schmecke, was du getan hast. Schmecke dein eigenes schlampiges Loch an meinem Schwanz.“
Ich würgte um ihn herum, Speichel lief mir am Kinn herunter, meine Hände griffen seine Oberschenkel, nur um mich zu stabilisieren. Er zog sich gerade weit genug zurück, dass ich keuchen konnte, bevor er wieder einstieß und meinen Rachen mit langsamen, absichtlichen Stößen fickte. Mein Kiefer schmerzte. Mein Rachen zuckte.
„Du konntest den Unterschied zwischen mir und Jasper nicht erkennen?“ Er zog vollständig heraus und schlug seinen nassen Schwanz gegen meine Wange. „Du hast die Beine für den falschen Alpha gespreizt, und jetzt wirst du dafür bezahlen.“
Ich hustete, Speichel und Sperma hingen von meinen Lippen. „Es tut mir leid—ich wusste es nicht—“
„Leid tun bedeutet nichts.“ Er packte meinen Kiefer und zwang mich, ihn anzusehen. „Das ist deine Strafe. Jedes Mal, wenn ich rufe, kommst du. Jedes Mal, wenn ich dieses enge kleine Loch ficken will, präsentierst du es. Verstanden?“
Bevor ich antworten konnte, schlug die Tür auf.
Amy stand dort, ihr Mund formte bereits Worte über unser früheres Gespräch über die Marke, ihr Ausdruck wechselte von Dringlichkeit zu reinem Entsetzen, als sie die Szene aufnahm. Ich, nackt und mit Sperma beschmiert auf den Knien. Zarek, herrlich nackt und ohne Scham, seine Hand immer noch in meinem Haar. Das Bett zerstört. Der Geruch von zwei Alphas und einem gründlich benutzten Omega hing in der Luft.
Sie schrie.
Es war ein kurzer, scharfer Laut, abgeschnitten, als sie rückwärts stolperte und den Flur hinunterfloh. Ihre Schritte hallten wie ein Totenglöckchen.
Die Stille, die folgte, war erstickend.
Zareks Griff in meinem Haar zog schmerzhaft an, und als ich es wagte, zu ihm hochzusehen, hatte sich sein Ausdruck in etwas Schreckliches verwandelt. Etwas Berechnendes und Grausames.
„Deine hübsche kleine Freundin, hm?“ Er ließ das Wort fallen wie einen Stein in stilles Wasser. „Also wusste sie von der Marke. Sie wusste von uns, und du hast mich belogen.“
Ich schüttelte verzweifelt den Kopf. „Nein, sie wusste es nicht—wir haben nur geredet—“
„Sie wusste es.“ Er zog mich an den Haaren hoch, bis ich auf den Füßen stand, an seinen harten Körper gepresst, sein Schwanz noch nass gegen meinen Bauch. „Und jetzt habe ich neues Druckmittel, nicht wahr, kleiner Omega?“
Mein Blut gefror.
„So wird das laufen.“ Seine Lippen streiften mein Ohr, seine Stimme ein dunkles Flüstern, das meine Knie trotz allem schwach machte. „Du wirst weiter zu mir kommen. Du wirst dich von mir ficken lassen, wann und wie ich will. Und wenn du das nicht tust…“ Er hielt inne und ließ die Drohung hängen. „Finde ich Amy. Ich nehme sie. Ich ficke sie, bis sie nicht mehr laufen kann, bis sie mich anfleht aufzuhören, und ich werde es nicht. Denn das passiert, wenn Leute mich belügen.“
„Nein“, hauchte ich. „Bitte, sie ist unschuldig—“
„Dann sei eine gute kleine Schlampe und nimm deine Strafe.“ Er stieß mich zurück aufs Bett, und ich landete in der nassen Stelle, Jaspers Sperma und Zareks Sperma saugten sich in meine Haut. „Erste Lektion beginnt jetzt. Du bleibst hier, in diesem Bett, bedeckt mit dem, was wir dir angetan haben, und du wirst darüber nachdenken, was passiert, wenn du deine Alphas nicht auseinanderhalten kannst.“
Er zog sich langsam, absichtlich an, seine Augen verließen nie meine zusammengesunkene Form. An der Tür hielt er inne.
„Morgen Abend. Mein Zimmer. Lass mich nicht kommen und dich suchen.“
Die Tür klickte zu.
Ich lag dort im Wrack meiner eigenen Schöpfung, mein Körper schmerzte auf Weisen, die ich mir nie vorgestellt hatte, mein Geist kreiste mit dem Entsetzen dessen, was gerade geschehen war. Amy wusste es. Zarek wusste, dass sie es wusste. Und jetzt war ich gefangen – ein markierter Omega, gefangen zwischen zwei Alphas, einem, der mich sorglos benutzt hatte, und einem, der plant, mich rücksichtslos zu benutzen.
Mein Telefon vibrierte erneut. Unbekannte Nummer. Aber ich wusste genau, von wem der Text war.
Jasper.
„Schöne Bilder, Kelvin. Du und Zarek seht richtig gemütlich zusammen aus. Lustige Sache mit Kameras – Lichter stoppen sie nicht.
Gehorche, wenn ich rufe. Geh, wohin ich sage. Tu, was ich verlange.
Oder jeder Älteste und Ratsmitglied bekommt diese bis zum Sonnenaufgang.
Teste mich nicht.“
Es war ein Bild angehängt.
Ich. Zarek. Alles.
Meine Hände zitterten so stark, dass ich das Telefon beinahe fallen ließ.
Jasper hatte das von Anfang an geplant.
Die Lichter. Das Zimmer. Alles.
Und ich war wie ein Narr direkt hineingelaufen.
Ich war jetzt zwischen zwei Alpha-Brüdern gefangen.
KelvinMeine Augenlider flatterten auf und ließen warmes, weiches Sonnenlicht durch die dünnen Seidenvorhänge herein, das sanfte goldene Muster an die Decke malte.Die grellen, harten Neonröhren, der eiskalte feuchte Stein und die erstickende Dunkelheit des unterirdischen Kerkers des Rates waren verschwunden. Unter mir lag eine weiche, federleichte Matratze, eingehüllt in knisternde Leinenlaken, die schwach nach reichem Zedernholz rochen – Zareks Bett.Ich blinzelte gegen das Morgenlicht, mein Gehirn war neblig und schwer, und ich versuchte langsam zu begreifen, wo ich war und wie ich diesem lebendigen Albtraum entkommen war.Am Rand des großen Eichenschreibtisches auf der anderen Seite des prächtigen Schlafzimmers stand ein älterer Mann in weißem Arztkittel. Er packte methodisch kleine Glasfläschchen, silberne Nadeln und alte ledergebundene Schriftrollen zurück in seine Ärztetasche. Direkt neben ihm, ein Tablett mit sauberen Verbänden und warmem Wasser in den Händen, stand Amy. Ihre
JasperVier schreckliche Tage lang versuchten wir, nach ihren Regeln zu spielen.Vier Tage, in denen wir in stillen Wartezimmern saßen, uns mit falschen Politikern herumschlugen und offizielle rechtliche Petitionen einreichten, die direkt im Müll landeten. Zarek und ich versuchten alles, um friedlich zu bleiben. Wir gingen zu jedem Treffen, boten Kompromisse an und versuchten, den Einfluss unserer Familie zu nutzen, um Kelvin freizubekommen.Es war alles eine riesige Zeitverschwendung.Der Hohe Rat blockierte uns bei jeder einzelnen Gelegenheit. Sie verweigerten alle unsere Besuchsanträge und versteckten sich hinter dummen Ausreden, dass Kelvin in „Hochsicherheitsquarantäne“ eingesperrt sei. Sie gaben uns keine klare Antwort. Sie ließen unsere Ärzte nicht zu ihm. Wir hatten keine Ahnung, ob Kelvin verhungerte, geschlagen, gefoltert wurde oder ob er überhaupt noch lebend in diesem dreckigen unterirdischen Loch war.Jede einzelne Stunde, die wir warteten, fühlte sich an wie heißes Gift,
KelvinVier lange Tage lang hörte die Zeit auf, irgendeine Bedeutung zu haben, in dem tiefsten Kerker des Rates.Es gab keine Fenster. Keine frische Luft. Keine Möglichkeit zu sagen, ob es Tag oder Nacht war. Nur die Kälte, die niemals wich, und die schwere, erstickende Dunkelheit. Die Luft stank nach Schimmel, altem Blut und Abwasser. Mein Magen brannte mit einem scharfen, leeren Schmerz, aber ich weigerte mich, zuzulassen, dass der Schmerz mich brach.Jeden Nachmittag glitt die eiserne Luke an der Zellentür auf. Ein Wächter warf ein Tablett in die Ecke und wartete.Es war kein echtes Essen. Es war grauer, lauwarmer Brei, gemischt mit splitternden Knochen, Fett und Sand – Fraß, der für streunende Hunde bestimmt war. Die Wächter lachten immer, wenn sie die Tabletts über den Boden schoben, in der Hoffnung, dass ich hinüberkriechen und wie ein Tier fressen würde.Ich habe sie nie angerührt.Die Metallteller stapelten sich in der Ecke, unberührt und beginnend, in der feuchten Luft zu rott
ZarekDrei qualvolle Tage lang versuchten wir, nach ihren Regeln zu spielen.Drei Tage voller Hinterzimmer-Treffen, verzweifelter Rechtsmittel und formeller Petitionen an jeden einzelnen Ältesten des Mondrates. Jasper und ich versuchten zu verhandeln. Wir versuchten, mit ihnen zu reden, und nutzten jeden politischen Hebel, den wir hatten, um auf offiziellem Wege zu beweisen, dass Kelvins Verhaftung unter dem Erlass des Hohen Inquisitors völlig rechtswidrig war.Alles war Zeitverschwendung.Der Rat mauert uns bei jedem Schritt ab. Sie sperrten alle Besuchsrechte und ließen weder Jasper noch mich irgendwo in die Nähe der unterirdischen Zellen. Sie behaupteten, Kelvin würde in „Höchstsicherheits-Quarantäne“ gehalten, und blockierten jeden Versuch, nach ihm zu sehen. Wir hatten keine Ahnung, in welchem Zustand er war, ob er verletzt war oder wie lange er noch in der Dunkelheit ohne uns überleben konnte.Jede Stunde, die wir warteten, fühlte sich an wie Gift, das durch meine Adern brannte.
KelvinDie Fahrt im dunklen gepanzerten Van fühlte sich endlos an. Die schweren Stahlwände blockierten jedes Geräusch und ließen mich allein mit dem beißenden Schmerz der stacheligen Eisenketten, die fest um meine Handgelenke und meinen Hals geschlossen waren.Jedes Mal, wenn der Van über eine holprige Stelle der Straße rüttelte, grub sich das scharfe Metall tiefer in meine Haut, aber ich machte keinen Laut. Ich hielt meinen Atem ruhig und sparte jede Unze meiner Kraft.Nach dem, was sich wie Stunden anfühlte, kam der Van schließlich mit einem lauten Quietschen der Bremsen zum Stehen.Die Hintertüren schwangen auf und fluteten den dunklen Raum mit hartem, grellendem Neonlicht. Bevor ich überhaupt richtig aufstehen konnte, griffen raue Hände nach dem Rücken meiner Jacke. Starke Wachen rissen mich aus dem Van und schleiften meine Füße halb über kalten, nassen Beton.„Beweg dich, Freak!“ knurrte einer der Wachen und stieß mich hart.Sie führten mich eine lange, gewundene Steintreppe tief
KelvinMorgenlicht strömte durch die Schlafzimmerfenster und warf lange gelbe Streifen über den Boden.Ich wachte warm und sicher zwischen den beiden Alphas auf. Zarek hielt mich fest von hinten, sein Arm fest um meine Taille gelegt. Jasper lag auf meiner anderen Seite, goldene Augen bereits offen, beobachtete mich mit einem stillen, weichen Blick, der sich immer noch neu anfühlte.Unter meiner Haut stach die doppelte Markierung nicht mehr. Sie pulsierte mit einer warmen, stetigen Kraft, die uns alle drei miteinander verband. Für ein paar stille Minuten fühlte sich alles friedlich an.Dann hämmerte jemand hart an die Schlafzimmertür.„Zarek! Kelvin! Wacht auf!“ Amys Stimme kam scharf und hektisch aus dem Flur. „Macht sofort die Nachrichten an!“Zarek setzte sich sofort auf, die Muskeln spannten sich an. Jasper warf die schwere Decke beiseite und setzte sich neben ihn, das Gesicht bereits dunkel vor Misstrauen.Ich zog so schnell ich konnte meine Hose an und öffnete die Tür. Amy stand







