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KAPITEL 26

作者: Lady D
last update 公開日: 2026-09-13 18:00:34

LUCIANS PERSPEKTIVE

Ich stand am Fenster meiner Gemächer und blickte hinaus auf die Gärten, in denen ich erst gestern ihre Hand gehalten hatte, und ich konnte die Leere nicht abschütteln, die sich in meiner Brust festgesetzt hatte.

Sie hatte sich von mir zurückgezogen. Sie hatte um Freiraum gebeten. Sie hatte mich mit diesen warmen braunen Augen angesehen, die voller Angst und Verwirrung waren, und war weggegangen.

Ich verstand nicht, was schiefgelaufen war. Sie hatte versprochen zu bleiben. Si
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  • Begehrt vom jüngeren Alpha   KAPITEL 43

    GRETAS PERSPEKTIVEIch stand vor dem Spiegel in meinen Gemächern, hielt zwei Kleider in den Händen und versuchte zu entscheiden, welches davon Lucians Augen zum Leuchten bringen würde, wenn er mich sah.Das smaragdgrüne brachte die Farbe meiner Augen besonders gut zur Geltung, aber das tiefburgunderrote ließ meine Haut strahlen. Ich hielt beide hoch, drehte mich hin und her, und ich konnte das Lächeln nicht unterdrücken, das sich immer weiter auf meinem Gesicht ausbreitete.Der heutige Abend würde perfekt werden. Der Tisch war gedeckt, die Kerzen standen bereit, der Wein war ausgesucht. Und Nora, meine liebe Freundin Nora, hatte mir bei jedem Detail geholfen. Sie war so geduldig, so freundlich und so unterstützend gewesen. Ich wusste nicht, was ich ohne sie getan hätte.Schließlich entschied ich mich für das burgunderrote Kleid und legte es sorgfältig auf das Bett, dann ging ich zu meinem Schminktisch und begann, meine Haare zu richten. Ich übte mein Lächeln vor dem Spiegel – das Läch

  • Begehrt vom jüngeren Alpha   KAPITEL 42

    NORAS PERSPEKTIVEIch stand mit Greta im Speisesaal und arrangierte Blumen auf dem langen Tisch, und ich fühlte mich, als würde ich innerlich sterben.Die Kerzen brannten, das Besteck war poliert, und der Raum duftete nach frischen Rosen und gebratenem Fleisch. Alles war perfekt, alles war genau so, wie Greta es sich gewünscht hatte, und ich hatte ihr dabei geholfen, es so zu gestalten.Ich beobachtete sie, wie sie um den Tisch herumging, hier eine Kerze zurechtrückte, dort eine Gabel ausrichtete, ihr Gesicht strahlte vor Aufregung. Sie war so glücklich, so voller Hoffnung, und sie glaubte fest daran, dass heute Abend der Abend sein würde, an dem Lucian sie endlich sehen würde. Und ich hatte ihr geholfen, daran zu glauben.„Das wird perfekt“, sagte Greta, als sie einen Schritt zurücktrat, um den Tisch zu bewundern. „Lucian wird hereinkommen, und die Kerzen werden leuchten, und der Wein wird eingeschenkt sein, und er wird mich endlich sehen. Er wird endlich sehen, was die ganze Zeit di

  • Begehrt vom jüngeren Alpha   KAPITEL 41

    LUCIANS PERSPEKTIVEIch ging von ihr weg, das Herz bis zum Hals und die Hände an den Seiten zu Fäusten geballt, und ich schaute nicht zurück.Ich konnte nicht zurückblicken. Wenn ich zurückblickte, würde ich ihr Gesicht sehen, und ich würde schwach werden. Ich würde zu ihr zurückkehren, ich würde sie anflehen, ich würde alles tun, damit sie sich für mich entscheidet. Und ich hatte es satt, zu betteln.Das dachte ich zumindest.Die Worte hallten in meinem Kopf wider, bitter und scharf. Ich hatte ihr jede Chance gegeben. Ich war ihr durch den ganzen Palast hinterhergelaufen. Ich hatte sie geküsst. Ich hatte ihr gesagt, dass ich sie liebte. Und dennoch konnte sie sich nicht für mich entscheiden.Ich schritt mit langen, schnellen Schritten durch den Palast und ignorierte die Diener, die sich vor mir verneigten, wenn ich an ihnen vorbeiging. Ich wollte niemanden sehen. Ich wollte mit niemandem sprechen. Ich wollte einfach nur allein sein mit meiner Wut und meinem Schmerz.Ich erreichte mei

  • Begehrt vom jüngeren Alpha   KAPITEL 40

    NORAS PERSPEKTIVEIch verließ den Speisesaal mit einem Lächeln im Gesicht und einem Stich im Herzen, und ich wusste nicht, wie lange ich diese Fassade noch aufrechterhalten konnte.Greta war heute Morgen so glücklich gewesen. Sie hatte von Lucian gesprochen, von ihren Plänen, von ihren Hoffnungen. Sie hatte mir gesagt, dass sie glaubte, eine Chance bei ihm zu haben. Sie hatte mir dafür gedankt, dass ich so eine gute Freundin war.Und ich hatte dort gesessen, gelächelt und genickt, während ich sie direkt ins Gesicht belog.Ich ging durch den Palast, meine Schritte waren schnell und verzweifelt, und ich spürte, wie die Schuld wie eine physische Last auf mir lastete. Ich hatte Lucian versprochen, nicht mehr davonzulaufen. Ich hatte ihm versprochen, Greta die Wahrheit zu sagen. Aber ich hatte es nicht getan. Ich hatte ihr gegenüber gesessen, ihr in die Augen gesehen und gelogen.Ich konnte es nicht tun. Ich konnte ihr nicht das Herz brechen.Aber ich konnte auch nicht weiter lügen. Ich ko

  • Begehrt vom jüngeren Alpha   KAPITEL 39

    GRETAS PERSPEKTIVEIch verließ den Speisesaal und fühlte mich so unbeschwert wie schon seit Tagen nicht mehr, und ich konnte das Lächeln nicht unterdrücken, das sich immer weiter auf meinem Gesicht ausbreitete.Nora war heute Morgen so lieb zu mir gewesen. Sie hatte mir zugehört, als ich von Lucian, von meinen Plänen und von meinen Hoffnungen erzählte. Sie hatte genickt und gelächelt und mir gesagt, dass sie an mich glaube. Sie war die Freundin gewesen, die ich gebraucht hatte – die Freundin, als die ich sie schon immer gekannt hatte.Ich dachte darüber nach, was ich gestern mitbekommen hatte – wie Lucian zu Jace gesagt hatte, dass er mir nicht wehtun wolle, dass ich es verdiene, glücklich zu sein. Ich bedeutete ihm etwas. Das wusste ich. Er musste nur noch erkennen, dass ich die Richtige für ihn war.Und ich würde dafür sorgen, dass er es erkannte.Ich ging zielstrebig durch den Palast, während mir die Gedanken vor Pläne nur so schwirrten. Ich würde ihn finden. Ich würde Zeit mit ihm

  • Begehrt vom jüngeren Alpha   KAPITEL 38

    LUCIANS PERSPEKTIVEIch wachte mit einem Lächeln auf den Lippen auf, und die Erinnerung an ihre Lippen brannte noch immer auf meinen. Zum ersten Mal seit Tagen hatte ich das Gefühl, dass alles gut werden würde.Ich lag noch einen Moment im Bett und ließ die vergangene Nacht Revue passieren. Wie sie sich in meinen Armen aufgelöst hatte. Wie sie mir zugeflüstert hatte, dass sie alles spürte. Wie sie mich mit diesen warmen braunen Augen angesehen hatte – endlich offen, endlich ehrlich.Kein Weglaufen mehr.Sie hatte es gesagt. Sie hatte es versprochen. Und ich glaubte ihr.Ich stand auf und ging zum Fenster, um auf die Gärten unter mir zu blicken. Die Sonne ging gerade auf und tauchte die Blumen und den Brunnen in goldenes Licht, und ich spürte einen Anflug von Hoffnung, wie ich ihn seit Jahren nicht mehr empfunden hatte.Sie gehörte mir. Sie hatte es endlich zugegeben. Und jetzt konnten wir anfangen, uns ein gemeinsames Leben aufzubauen.Ich zog mich schnell an, während mir die Gedanken

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