Se connecterGinnie*Kennas Arm lag immer noch um meinen Hals, die Waffe war kalt und hart gegen meine Stirn gepresst.Auf der anderen Seite des Raumes stand Varkos vollkommen still, seine goldenen Augen auf mich gerichtet, während er langsam seine Krallen einfuhr.„Wenn du Ginnie freilässt…“ Varkos machte einen langsamen Schritt auf Kenna zu. „Bleibe ich bei dir.“In dem Moment, als die Worte seinen Mund verließen, erstarrte ihr ganzer Körper. Kennas Augen begannen zu glänzen, als Tränen aufsteigen, und er machte einen weiteren vorsichtigen Schritt vorwärts.„Was?“„Du wolltest jahrelang, dass ich dich wähle, oder?“ Varkos’ Blick verließ sie keinen Augenblick. „Ich gebe dir, was du immer wolltest. "Lass Ginnie einfach gehen.“„Du meinst…“ Ihre Lippen zitterten. „Du kommst zu mir zurück?“Varkos nickte.„Ja.“Aus irgendeinem lächerlichen Grund ließ sich das Hören dieser Worte etwas in meinem Magen verdrehen.Nicht, weil ich ihm glaubte.Sondern weil ich genau wusste, was er opferte, um mich zu ret
Ginnie*„Halt!“Das Wort platzte aus mir heraus, als ich in den Raum stürmte.Adrians Kopf zuckte zu mir herum. Seine Augen weiteten sich, als er mich anstarrte, fast so, als könne er nicht glauben, dass ich tatsächlich hier war.Varkos lag auf dem Boden, umgeben von bewaffneten Männern, seine Kleidung mit Blut befleckt, während Kenna ruhig hinter ihm stand.Einen Moment lang sprach keiner von uns. Mein Blick wandte sich kurz zu Lady Ravennas leblosem Körper, bevor er zu Adrian zurückkehrte.Ich hatte kaum einen weiteren Schritt nach innen getan, als einer von Adrians Männern sich sofort vor mich stellte.„Bleib zurück.“„Geh zur Seite.“Er richtete seine Waffe auf meine Stirn.„Zwing mich nicht—“„Ich sagte, geh zur Seite!“Ich versuchte, an ihm vorbeizukommen, doch ein anderer Mann packte meinen Arm.„Lasst sie los!“ Varkos’ Stimme donnerte plötzlich durch den Raum. „Ginnie, komm nicht näher!“Er kämpfte immer noch gegen die Männer, die ihn festgehalten hatten, aber seine Kraft war
Ginnie*Ich erwachte mit einem stechenden Schmerz, der hinter meinen Augen pochte.Die Decke über mir verschwamm, während ich sie anstarrte und versuchte, meinen Verstand dazu zu bringen, mit meinem Körper Schritt zu halten. Meine Glieder waren schwer, und jeder Teil von mir schien zu schmerzen, als hätte man mich gegen eine Wand geschleudert.Ich richtete mich so schnell auf, dass der Schmerz durch meinen Kopf schoss und mich zwang, die Matratze zu greifen.Das Letzte, woran ich mich erinnerte, war Adrain, der über mir stand, seine Arme, die mich festhielten, egal wie sehr ich mich wehrte.Meine Augen weiteten sich, als mir eine schreckliche Erkenntnis dämmerte.Adrain musste zur Villa des Blood-Moon-Rudels aufgebrochen sein, um anzugreifen.Das bedeutete … Varkos war in großer Gefahr.Ohne nachzudenken warf ich die Decke beiseite und sprang aus dem Bett. Meine Beine gaben unter mir beinahe nach, aber ich fing mich am Nachttisch ab und zwang mich vorwärts.In dem Moment, als ich die
Varkos*Adrian stand mehrere Meter entfernt, umgeben von bewaffneten Männern. Ein schwaches, wissendes Lächeln zog über seine Lippen, während er meinen Blick hielt.„Warum tust du das?“ fragte ich, die Finger ballten sich an meinen Seiten zu Fäusten. „Antworte mir!“Adrian antwortete nicht. Stattdessen glitt sein Blick von mir zu Lady Ravenna. Er senkte die Waffe langsam von mir und richtete sie stattdessen auf sie.„Warum sagst du deinem lieben Sohn nicht, dass ich sein Stiefbruder bin?“In dem Moment, in dem die Worte seinen Mund verließen, wurde alles in mir vollkommen still. Einen Moment lang konnte ich ihn nur anstarren, während mein Gehirn versuchte zu verarbeiten, was er gerade gesagt hatte.Stiefbruder?Ein leises Lachen entkam mir, doch es lag kein Hauch von Humor darin.„Was für ein kranker Witz ist das, Adrian?“„Sehe ich aus, als würde ich Witze machen?“Stille legte sich zwischen uns, während ich sein Gesicht aufsuchte und nach dem kleinsten Riss suchte, der beweisen wür
Varkos***Lady Ravenna stand gegenüber meinem Schreibtisch, die Arme verschränkt, und ihr Ausdruck trug jene Art von Autorität, die ganze Räume zum Schweigen gebracht hatte, lange bevor ich Alpha wurde.Ich lehnte mich in meinem Stuhl zurück und beobachtete sie, ohne ein Wort zu sagen.„Du kannst deine Ehe mit Kenna nicht einfach verlassen“, ihre Stimme hallte durch den Raum. „Hast du auch nur einmal darüber nachgedacht?“Mein Kiefer spannte sich an, als ich mich vom Schreibtisch weg stieß und aufstand.„Ich habe meine Entscheidung getroffen, Mama.“ Ich schoss zurück. „Und sie ist endgültig.“Mehrere Sekunden starrte sie mich an, als hätte ich gerade das Lächerlichste gesagt.„Du würdest deine Ehe wegen dieser menschlichen Sklavin wegwerfen—“„Wage es nicht, sie so zu nennen!“ Meine Finger ballten sich in der Handfläche. „Egal, was du über Ginnie sagst – das macht sie mir nicht weniger wichtig.“„Du bist der Alpha des Blood-Moon-Rudels, verdammt noch mal, Varkos!“ Ihre Stimme wurde s
Ginnie*Ich hielt den Atem an, während ich mich leise durch den Flur schlich. Irgendwo im Erdgeschoss hörte ich das leise Ticken einer Uhr, jedes Geräusch hallte durch die Dunkelheit.Die Schritte der Wachen kamen und gingen in unregelmäßigen Abständen, ihre schweren Schuhe scharrten über den Marmorfußboden, bevor sie in einem anderen Korridor verschwanden.Mehrere Sekunden wartete ich, bis das Geräusch verklang, bevor ich mich erneut bewegte.Barfuß, presste ich die Füße vorsichtig auf den kalten Boden, hob jeden langsam und setzte ihn wieder ab. Der Saum meines Nachthemdes streifte meine Beine, während ich mich an der Wand entlang schob. Mein Herz pochte so heftig in meinen Ohren, dass ich es hören konnte.Wenig später erreichte ich das Ende des Korridors und blieb stehen. Zwei Wachen standen in der Nähe der Haupttreppe, den Rücken zu mir gewandt.Oh Gott… Bitte hilf mir.Der Haupteingang war unmöglich zu passieren, nicht wenn er von zu vielen Wachen umgeben war.Ich schluckte schw
GinnieDie Blood-Moon-Pack-Villa ragte hoch über uns auf, hohe Mauern umschlossen das Anwesen, bewacht von großen Lykaner-Soldaten in schwarzen Uniformen. Alles an diesem Ort schrie nach Macht.Aber nicht der guten Art…Ich schluckte schwer und umklammerte Lilys winzige Hand, während wir weiter ins
Ginnie„Mummy…“Die Stimme war kaum mehr als ein Hauch, der hinter mir erklang. Ich ließ den Stapel zerrissener Zeitungen von meinem Schoß fallen und stolperte in den anderen Raum, mein Herz hämmerte wie ein gefangenes Tier.„Mein Kopf tut wieder weh“, flüsterte sie.Lily lag zusammengerollt auf de
GinnieEr trat näher ans Bett, sein Blick verließ mein Gesicht keine Sekunde. „Erbärmlich“, sagte er, die Stimme triefend vor Verachtung, während er begann, sich auszuziehen. „Eine schwache Menschenfrau könnte niemals meine Gefährtin sein.“Ich sah zu, wie Verwirrung mich ergriff, mein Atem stockte
GinnieIch stand dort, meine Hände zitterten leicht, als ich mich zu Alpha Varkos umdrehte, der bereits in der VIP-Kammer stand. Der Raum war viel zu still, und ich spürte seinen Blick auf mir.„Du zitterst“, durchbrach seine Stimme die Stille. Tief und ruhig, füllte sie den Raum wie eine schwere P







