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last update Fecha de publicación: 2026-10-15 16:47:29

(Elenas Sicht)

Mein Handy klingelte um 19:42 Uhr.

Der Bildschirm leuchtete Master, der Name, den ich für Julian in einem Moment nasser Gehorsamkeit gespeichert hatte, damals, als ich noch dachte, der Titel bedeute mehr als Besitz. Ich starrte ihn durch zwei Klingeltöne an. Drei.

Der Vertrag kümmerte sich nicht um meine Eifersucht. Er kümmerte sich nicht darum, dass ich ihn mit dem Kopf eines anderen Mannes auf der Brust schlafend gesehen hatte. Er kümmerte sich nicht darum, dass meine Möse noch
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  • DER PREIS DER LUST Gebunden vom Milliardärsvertrag   18

    (Elenas Sicht) Ich schlafe nicht. Der Flurboden wird meine ganze Welt. Kaltes Hartholz. Die Naht, wo Wand auf Sockelleiste trifft. Die gedämpfte Stille hinter Julians Tür. Irgendwann krieche ich in das kleine Schlafzimmer, das mit dem schmalen Bett. Nicht weil ich Komfort verdiene. Weil meine Beine mich nicht mehr tragen. Die Dämmerung kommt grau und gleichgültig durch das Nordfenster. Ich zittere noch vor einer Kälte, die nichts mit der Temperatur zu tun hat. Ich verbringe die nächsten sechs Stunden über mein Handy gebeugt und durchsuche Foren, die ich nie zuvor besucht habe. Hacker-für-Geld-Seiten. Dunkle Ecken des Internets, in denen verzweifelte Menschen Fremde anflehen, ihre Probleme verschwinden zu lassen. Die meisten wollen Tausende. Die meisten sehen aus wie Betrug. Ein Handle taucht immer wieder in den Kommentaren auf. GhostWire. Bewertungen nennen ihn effizient. Billig. Die Billigkeit hätte meine erste Warnung sein sollen. Fünfzehn Dollar. Ich bezahle ihn über eine Za

  • DER PREIS DER LUST Gebunden vom Milliardärsvertrag   17

    (Elenas Sicht) Die Kronleuchter des Bankettsaals verschwammen an mir vorbei wie sterbende Sterne. Meine Schenkel waren noch glitschig. Das Ei summte tief und gleichmäßig gegen meine Wände. Irgendwo unter der Seide meines Kleids schlug ein schuldiges Herz einen Rhythmus, den ich nicht zum Schweigen bringen konnte. Julian stand in der Nähe der Valet-Station, das Telefon am Ohr, der Kiefer angespannt. Er beendete den Anruf in dem Moment, als er mich sah. „Du bist gerötet.“ Seine Augen strichen über mein Gesicht. „Und dein Kleid ist zerknittert.“ „Die Toilette war überfüllt.“ Die Lüge rutschte heraus, bevor ich sie stoppen konnte. „Ich musste warten.“ „Überfüllt.“ Er trat näher, nah genug, dass ich Sandelholz und den scharfen Rand seines Misstrauens auffing. „Und doch warst du zwanzig Minuten dort drin.“ Mein Puls schlug gegen meinen Hals. Ich zwang mich, seinen Blick zu treffen. „Sir, ich—“ „Nicht hier.“ Er nahm meinen Ellbogen und lenkte mich zum Auto. Der Fahrer öffnete die Tür.

  • DER PREIS DER LUST Gebunden vom Milliardärsvertrag   16

    (Elenas Sicht) Das Spielzeug war kalt an meiner Handfläche. Ich hatte es in meine Tasche gesteckt, bevor wir das Penthouse verlassen hatten. Ein glattes Silikon-Ei, verbunden mit einer kleinen Fernbedienung. Julian hatte es für die Erkundung nächste Woche gekauft, aber ich spürte das Gewicht in meiner Handtasche, als wir zum Auto gingen. Etwas in mir wusste bereits Bescheid. Das Abendessen war ein Verschwimmen aus Kristall und Kerzenlicht. Julian saß neben mir, die Hand auf meinem Schenkel unter dem Tischtuch, die Stimme ein tiefes Grollen, während er mit Männern Verträge besprach, die nach Alter und Macht rochen. Mein Kleid war dünn. Meine Unterwäsche war durchweicht. „Was ist heute Abend mit dir los?“ murmelte er, die Lippen streiften mein Ohr. „Nichts, Sir.“ „Lüge.“ Seine Hand glitt höher. Mein Atem stockte. Er schob meine Schenkel mit beiläufiger Autorität auseinander. Kühle Luft berührte meine Nässe. „Greif in meine Tasche“, sagte er. Ich tat es. Meine Finger schlossen s

  • DER PREIS DER LUST Gebunden vom Milliardärsvertrag   15

    (Elenas Sicht) Das Wort landete wie ein Donnerschlag. „Ich werde nicht.“ Julians Stimme war hart. Endgültig. „Ich bin fertig mit dir, Marcus. Ich bin nicht bisexuell. Ich bin ein verdammter heterosexueller Mann. Ich liebe Frauen. Brüste. Östrogen. Weibliche Körper. Nicht das, wozu du mich machen willst.“ Ich schluckte hart. Etwas Warmes blühte in meiner Brust auf. Meine Liebe zu ihm, zerschlagen und verletzt und verzweifelt, stieg wieder an die Oberfläche. Marcus trat näher, die Hände ausgestreckt. „Ich habe dich gehört. Ich verstehe. Du hast dieselben Worte vor Jahren gesagt. Aber ich will dich jetzt in mir. Ich will, dass du mich schlägst und fickst und ruinierst—“ Julian seufzte. Ein tiefer, abgewiesener Laut. Der Laut eines Mannes, der bereits jede Wahl bereute, die ihn hierhergeführt hatte. Er drehte sich zu mir. Seine Augen waren jetzt anders. Weich. Bittend. „Elena…“ Ich schloss die Augen. Ich wusste, was kam. Es tut mir leid, aber ich muss das tun. Warte im anderen R

  • DER PREIS DER LUST Gebunden vom Milliardärsvertrag   14

    (Elenas Sicht)Mein Handy klingelte um 19:42 Uhr.Der Bildschirm leuchtete Master, der Name, den ich für Julian in einem Moment nasser Gehorsamkeit gespeichert hatte, damals, als ich noch dachte, der Titel bedeute mehr als Besitz. Ich starrte ihn durch zwei Klingeltöne an. Drei.Der Vertrag kümmerte sich nicht um meine Eifersucht. Er kümmerte sich nicht darum, dass ich ihn mit dem Kopf eines anderen Mannes auf der Brust schlafend gesehen hatte. Er kümmerte sich nicht darum, dass meine Möse noch von dem Dildo schmerzte, mit dem ich mich gefickt hatte, während sie schliefen. Mein Daumen drückte annehmen.„Elena.“ Seine Stimme war tief, vorsichtig, die Vorsicht eines Mannes, der bereits wusste, dass etwas nicht stimmte. „Du bist noch nicht hier. Geht es dir gut?“„Ja, Sir.“Schweigen dehnte sich zwischen uns, dünn und schneidend.„Komm her. Jetzt.“Das Wort hing schwer vor Erwartung. Ich war bereits dreißig Minuten früher in seinem Haus gewesen und hatte gesehen, was ich nie hätte sehen

  • DER PREIS DER LUST Gebunden vom Milliardärsvertrag   13

    (Elenas Sicht)Das Penthouse roch an diesem Morgen anders.Ich fing es mitten im Wohnzimmer auf. Sex lag über Sandelholz, etwas Fremdes zog sich durch das Vertraute. Meine Schritte verlangsamten sich. Ich hatte erwartet, ihn dort schlafend zu finden, wo ich ihn verlassen hatte, erschöpft von der Arbeit. Er war nicht da.Die Schlafzimmertür stand am Ende des Flurs offen, ein Rechteck aus blassem Licht, das ich nie überschritten hatte.Julians Regel war seit dem ersten Tag absolut gewesen. Dieses Zimmer gehörte ihm. Ich schlief, wo er es bestimmte, kniete, wo er es befahl, und stellte die Grenze nie in Frage.An diesem Morgen musste ich es nicht.Ich erreichte den Türrahmen und hörte auf zu atmen.Julian lag auf dem Rücken in der Mitte des riesigen Betts. Die Laken sammelten sich um seine Taille und ließen die Brust frei.Und an ihn gekuschelt, den Kopf auf Julians Brustbein gebettet, lag Marcus.Marcus. Eine Hand lag über Julians Herz, als gehöre sie dorthin. Das Haar war verwühlt. Sei

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