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Chapter 12

Author: Faith mega
last update publish date: 2026-10-11 06:52:57

Tarni

Der Übergang vom Privatjet zur Fähre fühlte sich an, als würde man in eine Hinrichtungskammer treten.

Als die schwarzen SUVs uns an der Betonrampe im Süden Tasmaniens absetzten, hatte sich die Welt in eine blinde, heulende Wut aus Wind und waagerechtem Regen aufgelöst. Der Sturm heulte nicht nur; er riss an unseren Kleidern, klebte mir die Haare übers Gesicht und versuchte, mir den Atem aus den Lungen zu reißen.

Zwei Vollstrecker packten Rafferty an den Ellbogen und trugen ihn halb über d
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  • DER VERBOTENE PAKDES MAFIA -KONICS    Chapter 14

    Kapitel 14TarniDie Stille der Suite wurde von einem scharfen, elektronischen Klingeln zerrissen, das von dem Wandpaneel neben den versiegelten Eichentüren widerhallte.Rafferty zuckte zusammen, sein Kopf schnellte zu dem Geräusch herum, als wäre er getroffen worden. Ich erstarrte, meine Hand lag noch auf dem kalten Glas der Balkontür, von der ich mich gerade aus Silas’ durchdringendem Blick zurückgezogen hatte.Das Klingeln ertönte ein zweites Mal, fordernd und klinisch.Ich ging langsam zurück in den großen Wohnbereich, meine Stiefel versanken im dicken Teppich. Ich wollte das Paneel nicht berühren.Ich wollte so tun, als wären wir völlig unsichtbar, als könnten wir uns einfach auf dem plüschigen Samtsofa zusammenrollen und diesen Albtraum verschlafen.Aber das Anwesen erlaubte keine Unwissenheit.Ich streckte die Hand aus und drückte den kleinen, erleuchteten blauen Kreis auf dem Glasscreen.Der Bildschirm flackerte auf und zeigte ein klares, hochauflösendes Kamerabild des Korrido

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    Die Übersetzung:Das Innere der Festung war ein brutaler, atemberaubender Widerspruch.Nachdem wir aus dem heulenden tasmanischen Sturm herausgetreten waren, zischten die schweren Stahltüren hinter uns zu und schnitten das Brüllen des Ozeans so vollständig ab, dass es sich anfühlte, als wäre die Luft selbst aus dem Raum gesaugt worden.Wir standen in einem gewaltigen Eingangsbereich aus poliertem schwarzem Beton, turmhohen Glassäulen und nacktem weißem Marmor.Ein riesiger, lodernder Kamin, der direkt in die Steinwand gehauen war, warf ein tanzendes, goldenes Licht über die weite Fläche und warf lange, skelettartige Schatten an die hohen Decken.Es war luxuriöser, als ich es jemals in einem Magazin gesehen, geschweige denn im echten Leben erlebt hatte.Es war auch erschreckend tot.Es gab keine Lebensgeräusche. Keine eiligen Schritte von Dienern, kein Klirren von Geschirr aus einer Küche, kein leises Summen eines Fernsehers. Nur die schwere, erdrückende Stille eines Grabes, das in Gla

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    TarniDer Übergang vom Privatjet zur Fähre fühlte sich an, als würde man in eine Hinrichtungskammer treten.Als die schwarzen SUVs uns an der Betonrampe im Süden Tasmaniens absetzten, hatte sich die Welt in eine blinde, heulende Wut aus Wind und waagerechtem Regen aufgelöst. Der Sturm heulte nicht nur; er riss an unseren Kleidern, klebte mir die Haare übers Gesicht und versuchte, mir den Atem aus den Lungen zu reißen.Zwei Vollstrecker packten Rafferty an den Ellbogen und trugen ihn halb über die glitschige, salzverkrustete Metallrampe auf das Deck einer schweren, industriellen Transportfähre. Ich stolperte hinterher, die Stiefel rutschten auf dem nassen Eisengitter, die Schultern gegen die eisige Peitsche der Gischt eingezogen.Es gab keine Passagiere. Keine Autos außer Silas’ gepanzerten SUVs, die mitten im Laderaum geparkt standen. Nur das ohrenbetäubende Dröhnen der Dieselmotoren, die einen aussichtslosen Kampf gegen das schwarze, kochende Chaos des D’Entrecasteaux-Kanals führten.

  • DER VERBOTENE PAKDES MAFIA -KONICS    Chapter 11

    Kapitel 11TarniDie Kabine des Privatjets roch nach altem Leder, teurem Bourbon und der kalten, dünnen Luft eines Hochflugzeugs.Es herrschte absolute Stille, unterbrochen nur vom tiefen, monotonen Dröhnen der beiden Triebwerke, die durch die Metallbodenplatten vibrierten.Hinter den dicken, abgerundeten Fenstern war Sydney in eine riesige, erschreckende Decke aus schwarzem Samt aufgelöst, übersät mit fernen, flackernden Lichtern, die wie billige Glasperlen aussahen, die über einen Friedhof gestreut worden waren.Wir waren in der Luft. Es gab kein Zurück mehr. Keinen nächtlichen Bus nach Hause. Keine zwielichtige Bar.Ich saß eingezwängt am Fensterplatz in der mittleren Reihe, die Schulter so fest gegen die gekrümmte Wand gepresst, dass die Kälte des Rumpfes direkt durch meine dünne Jacke drang.Rafferty saß direkt neben mir. Er hatte kein einziges Wort gesagt, seit wir die ausklappbare Treppe auf dem Rollfeld hinaufgestiegen waren.Er war einfach nur still. Als könnte er wegen seine

  • DER VERBOTENE PAKDES MAFIA -KONICS    Chapter 10

    TarniDer Konvoi pechschwarzer SUVs sah aus wie ein Trauerzug, der sich durch die zerbrochenen Straßen von Redfern schleppte.Sie gehörten nicht hierher. Es waren gepanzerte Stahlungetüme im Wert von einer Million Dollar und getöntes Glas, die über rissigen Asphalt rollten, übersät mit zerquetschten Bierdosen und nassen Zeitungen.Als die Fahrzeuge schließlich vor meinem rostigen Wohnkomplex zum Stehen kamen, schien das schwere Schnurren ihrer Motoren direkt durch das Mauerwerk zu vibrieren.Ich saß auf dem Rücksitz des vorderen Wagens und starrte aus dem Fenster auf die flackernde gelbe Straßenlaterne vor meinem Gebäude. Ich war tausendmal diese Betonstufen hinaufgegangen, die Füße blutig von Doppelschichten, der Kopf vollkommen eingenommen von der Mathematik des Überlebens.Miete. Lebensmittel. Raffertys Physiotherapie.Es war eine elende, schimmelriechende Kiste, aber sie gehörte uns. Ich hatte dafür geblutet.Jetzt wurde ich von Männern mit Waffen hineingeführt, um sie kahl zu räu

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    TarniDie digitale Uhr auf dem Armaturenbrett des SUVs leuchtete in einem harten, sterilen Blau im stockdunklen Innenraum.23:51 Uhr.Neun Minuten.Der Krankenhausverwalter war brutal klar gewesen, bevor man mich aus dem Gebäude geführt hatte. Die Notfall-Schonfrist für die Bypass-Maschine endete genau um Mitternacht.Wenn die Anzahlung von dreißigtausend Dollar bis 00:00 Uhr nicht auf den Konten des Krankenhauses eingegangen war, würde das automatisierte System die proprietären Geräte sperren.Die synthetische Filtration würde stoppen. Das Toxin würde das Herz meiner Mutter überfluten, und sie wäre bis 00:05 Uhr tot.Ich saß steif auf dem teuren Ledersitz des Fahrzeugs, die Knie fest aneinandergepresst.Der SUV war vollkommen schalldicht. Durch das getönte, kugelsichere Glas konnte ich die roten und blauen Sirenen eines Krankenwagens sehen, der in die Notaufnahme einfuhr, aber ich hörte keinen einzigen Sirenenton.Die Stille im Innenraum war erstickend, dicht vom Geruch von reichem L

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