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Lauras POV
Ich schlug die Autotür härter zu, als ich beabsichtigt hatte, meine Frustration kochte über. James hatte es wieder getan. Zwei Minuten – kaum zwei verdammte Minuten – und er war fertig, ließ mich schmerzend, bedürftig und unbefriedigt zurück. Mein Körper summte vor rastloser Energie, aber nicht der guten Art. Ich mochte ihn, wirklich, aber wie lange sollte ich mich noch davon überzeugen, dass das genug war, um das auszugleichen, was er mir nicht geben konnte?
Jede Nacht war es dieselbe Routine. Er rollte sich herunter, atmete schwer, entschuldigte sich, versprach, dass es nächstes Mal anders sein würde. Aber nächstes Mal kam nie. Heute Abend sollte diese Nacht sein, er hatte geschworen, es würde anders sein. Ich hatte ihm geglaubt. Töricht. Jetzt war ich hier, unerfüllt, meine Haut brannte vor Verlangen, und ich wusste, dass ich nach Hause gehen und den Job selbst erledigen würde. Wieder.
Aber ich konnte mich nicht dazu bringen, direkt nach Hause zu fahren. Der Gedanke, in meine stille Wohnung zu schlüpfen, mit nichts als meinen eigenen rastlosen Gedanken als Gesellschaft, ließ meinen Magen verkrampfen. Meine Hände umklammerten das Lenkrad fester, und bevor ich überhaupt merkte, was ich tat, nahm ich eine andere Abzweigung und fuhr direkt zu dem einen Ort, den James hasste: den Club.
Sobald ich durch die schweren Türen trat, wusste ich, dass ich keinen Fehler gemacht hatte. Musik donnerte durch die Luft, der Bass vibrierte in meiner Brust wie ein zweiter Herzschlag. Neonlichter tauchten die Menge in wechselnde Schattierungen von Blau, Pink und Rot. Körper drängten sich auf der Tanzfläche aneinander, rieben und griffen ohne Scham. Der Geruch von Parfüm, Schweiß und Alkohol erfüllte die Luft, und statt mich zu ersticken, fühlte es sich befreiend an.
Ich hatte diese Szene früher geliebt, bevor James, bevor ich mich für seinen Komfort gedämpft hatte. Und Gott, es fühlte sich gut an, zurück zu sein.
Ich glitt auf einen Barhocker, schlug ein Bein über das andere, während der Barkeeper sich mit einem geübten Lächeln vorbeugte.
„Was kann ich dir bringen?“
Ich zögerte einen Moment, dann sagte ich: „Einen Tequila Sunrise.“
Seine Augenbrauen hoben sich leicht, aber er nickte und machte sich an die Arbeit. Ich stützte meine Ellbogen auf die Bar und ließ meinen Blick wandern.
Die Tanzfläche war voll, ein wogendes Meer aus Verlangen und Rücksichtslosigkeit. Eine Frau in einem Paillettenkleid warf den Kopf in Lachen zurück, während die Hände eines Mannes kühn über ihre Hüften wanderten. Ein anderes Paar küsste sich, als würde die Welt untergehen. Es war roh, schamlos, und für einen Moment ließ ich mich darin verlieren, zuzusehen.
„Hier bitte.“
Ich drehte mich zurück zum Barkeeper, gerade als er meinen Drink vor mich stellte, die leuchtenden Orange- und Rot-Schichten glühten unter den Lichtern. Ich hob ihn an, nahm einen Schluck und schloss die Augen, als der Alkohol brennend hinunterlief. Diese Hitze – dieser Stich – das war genau das, was ich brauchte. Ich trank erneut, diesmal langsamer, genoss die Süße vor dem Feuer.
Und dann spürte ich es.
Ein Schauer lief mir über den Rücken, so scharf und plötzlich, dass ich erstarrte. Meine Haut kribbelte, jeder Nerv stand unter Strom. Etwas – jemand – beobachtete mich.
Ich drehte mich um, und mir stockte der Atem.
Blau. Die bluesten Augen, die ich je in meinem Leben gesehen hatte. Nicht das sanfte Blau eines Sommerhimmels oder das blasse Blau verblasster Jeans. Nein, diese waren tief, durchdringend, hypnotisierend. Augen, die durch mich hindurchzublicken schienen, mich entblößten, an den verborgensten Teilen von mir zogen.
Mein Blick wanderte tiefer – scharfe Wangenknochen, eine perfekte Nase, ein Mund, der für die Sünde gemacht war. Volle Lippen, die sowohl weich als auch befehlend aussahen, Lippen, die ich mir nur zu leicht auf meiner Haut vorstellen konnte. Er war verheerend gutaussehend, aber nicht auf die polierte, Junge-von-nebenan-Art. Nein, da war etwas Gefährliches an ihm, etwas, das die Luft zwischen uns aufgeladen wirken ließ.
Ich riss meinen Blick weg, Hitze flutete meine Wangen. Was zur Hölle, Laura? Du hast einen Freund. Hör auf, Fremde mit den Augen auszuziehen.
Ich nahm einen weiteren Schluck von meinem Drink, einen größeren diesmal, als könnte der Alkohol die sündigen Gedanken wegwaschen, die sich in meinen Kopf schlichen.
Als ich es wagte, erneut hinzuschauen, starrte er mich immer noch an, nur dass jetzt ein Grinsen an seinen Lippen zog. Als wüsste er genau, was ich gedacht hatte.
Mein Herz hämmerte, laut genug, dass ich schwor, er könnte es hören.
Und dann bewegte er sich.
Der Hocker neben mir schabte über den Boden, und bevor ich reagieren konnte, war er da, setzte sich so nah, dass ich den schwachen, berauschenden Duft seines Parfüms auffing. Holzig, maskulin, durchzogen von etwas Dunklerem.
„Hallo, Schönheit.“
Seine Stimme war tief, glatt, die Art von Stimme, die über deine Haut kriechen und dort bleiben konnte. Ich drehte den Kopf und fand mich erneut in diesen blauen Augen ertrinkend wieder.
„Hallo“, brachte ich heraus, obwohl meine Stimme heiser klang, peinlich atemlos.
Sein Lächeln wurde breiter, langsam und absichtlich, wie ein Raubtier, das sich über seine Beute amüsiert. Er lehnte sich vor, seine Lippen nah genug, dass ich die Wärme seines Atems an meinem Ohr spüren konnte, als er wieder sprach.
„Sag mir etwas, Süße…“ Seine Stimme wurde tiefer, Seide und Stahl zugleich. „Siehst du immer so köstlich aus oder ist heute mein Glücksabend?“
Meine Augen weiteten sich, mein Puls schnellte so schnell hoch, dass ich mein Glas fester umklammerte, um nicht zu zittern.
Wie zur Hölle konnte ein Fremder mich so viel auf einmal fühlen lassen? Mein Herz raste, mein Körper brannte.
———
**Damiens POV**
Ich roch sie, bevor ich sie sah.
Der Club stank nach Schweiß, Parfüm, Alkohol und Lust, aber ihr Duft schnitt durch all das wie eine Klinge. Süß, berauschend, mundwässernd. Ein einziger Hauch und mein Wolf drängte an die Oberfläche, Krallen kratzten an meiner Haut und verlangten, dass ich sie fand. Mein Kopf schnellte zur Quelle herum, und da war sie, kam in den Club wie Sünde, in Seide gehüllt.
Ihr braunes Haar, reich und wild, wippte bei jedem Schritt. Dieses rote Kleid schmiegte sich an ihre Kurven auf eine Weise, die meinen Schwanz sofort zucken ließ. Lange Beine, trainiert und perfekt, Beine, die ich mir bereits um meine Taille geschlungen vorstellen konnte.
Mein.
Der Gedanke traf hart, gefährlich und primal. Ich lächelte, scharf und böse, denn es war nicht jeden Tag, dass eine Frau mich so schnell faszinierte. Ich hatte Frauen gehabt, zu viele, um sie zu zählen, aber nie eine, die mich so schnell anzog.
Lisa, die Frau, die ich heute Abend mitgebracht hatte, winselte etwas in mein Ohr, aber ihre Stimme war nichts als Statik. Sie hätte eine Meile entfernt sitzen können, so wenig kümmerte es mich. Meine Augen… nein, mein ganzes Wesen war auf die Göttin fixiert, die ein paar Meter entfernt auf einen Barhocker glitt. Sieben, vielleicht acht Fuß. Nah genug, um sie zu riechen, weit genug, dass ich die Distanz schließen wollte.
Dann geschah es – sie drehte sich um.
Braune Augen. Reich, leuchtend und so verdammt fesselnd unter den pulsierenden Lichtern des Clubs. Unsere Blicke kollidierten wie Feuer, das auf Benzin trifft. Ihre Lippen teilten sich leicht, zitterten, als sie ausatmete, und ich spürte es… sie spürte es auch. Den Sog. Die Lust. Das Band, dem keiner von uns widerstehen konnte.
Mein Schwanz wurde sofort hart. Nicht überraschend. Ich war nie der Gute, nie der Geduldige. Mein Wolf wollte, und ich nahm immer.
Sie schaute weg, kippte einen weiteren Drink hinunter, tat so, als wäre sie nicht betroffen. Ich grinste. Oh, sie war betroffen. Ich konnte es an der schnelleren Hebung ihrer Brust sehen, an der Art, wie ihre Finger das Glas fester umklammerten.
„Das Gefühl beruht auf Gegenseitigkeit, Baby“, murmelte ich zu mir selbst, erhob mich von meinem Platz ohne einen einzigen Gedanken an Lisa. Sie war jetzt irrelevant.
Ich schritt auf sie zu, die Menge teilte sich, als wüsste der Instinkt, mir nicht im Weg zu stehen. Als ich sie erreichte, setzte ich mich nah – zu nah – und lehnte mich mit einem Grinsen vor.
„Hallo, Schönheit.“
Sie drehte sich um, und verdammt, diese Augen taten verrückte Dinge mit mir. Ich wollte sie vor Lust glasig sehen. Ich wollte, dass sie zu mir aufschauten, während ihre Lippen sich um…
„Hallo“, hauchte sie, ihre Stimme weich, zittrig, verriet sie.
Fuck, sie war wunderschön, wenn sie verlegen war. Ich lehnte mich näher, ließ ihren Duft in meinem Kopf wirbeln, senkte meine Stimme zu einem Knurren an ihrem Ohr.
„Sag mir etwas, Süße… siehst du immer so köstlich aus oder ist heute mein Glücksabend?“
Ihr kleines Keuchen ließ mich fast stöhnen.
„Wie bitte?“, fragte sie, ihre Augenbrauen hoben sich, obwohl ihre Lippen zitterten.
Ich grinste. „Stört es dich, wenn ich dir einen Drink spendiere, Schönheit?“
Sie zögerte, ihre Augen huschten zu meinem Mund, bevor sie meinen Blick wieder trafen. „Gut… aber nur, weil ich noch nicht fertig bin.“
Oh, sie will spielen.
Ich winkte den Barkeeper heran. „Noch einen Tequila Sunrise für die Dame“, bestellte ich, dann fügte ich hinzu, „und einen doppelten Whiskey für mich.“ Stark. Scharf. Die Art von Drink, die zu dem Schmerz in meinen Adern passte.
Der Barkeeper nickte und schob die Drinks herüber. Ich nahm meinen langsam hoch und hielt meinen Blick auf sie gerichtet. Sie versuchte, nicht zurückzuschauen, starrte stattdessen auf die Bar.
„Du weißt, dass es unhöflich ist zu starren, Mister“, sagte sie schließlich, ihr Ton versuchte locker zu klingen, brach aber unter der Spannung.
Ich lachte leise und rau. „Ich kann nicht anders. Ein Mann wäre tot, wenn er eine so wunderschöne Frau wie dich nicht anstarren würde.“
Ihre Wangen wurden rosa, blühten hübsch unter den Neonlichtern auf. Sie nahm einen weiteren Schluck von ihrem Drink, wahrscheinlich um sich zu beruhigen, aber es ließ mich nur noch breiter grinsen.
„Wie heißt du, Süße?“, fragte ich, meine Augen senkten sich absichtlich auf ihre Lippen, als sie sie leckte.
Fuck. Mein Schwanz drückte schmerzhaft gegen den Reißverschluss. Die Art, wie ihre Zunge über ihre Unterlippe fuhr, reichte aus, um mich zu wollen, sie über diese Bar zu beugen.
Sie traf meinen Blick, jetzt mutig, und lehnte sich ein wenig vor. „Lass uns keine Zeit verschwenden, Mister. Was willst du?“
Ich erstarrte nur eine Sekunde, bevor ich dunkel grinste. Sie forderte mich heraus. Meine Art von Frau.
Ich rückte näher, nah genug, dass sich unsere Lippen fast berührten, nah genug, dass ich ihren zittrigen Atem mit meinem mischte.
„Dich“, knurrte ich, und dann presste ich meinen Mund auf ihren.
Ihre Lippen waren weich, süß, süchtig machend. Der Kuss war rau, hungrig, fordernd. Sie keuchte, gab mir die Öffnung, die ich brauchte, und meine Zunge glitt hinein, schmeckte, nahm in Besitz. Sie versuchte einen Herzschlag lang zu widerstehen, ihre Finger gruben sich in die Bar, aber in dem Moment, als meine Zunge sich mit ihrer verschlang, schmolz sie. Ihre eigene Zunge traf meine und erwiderte meinen Hunger Schlag für Schlag, küsste mich mit einem Bedürfnis zurück, das meinen Schwanz härter schmerzen ließ.
Ich riss meinen Mund schließlich von ihrem, beide atmeten wir schwer, ihre Lippen nass und geschwollen von der Kraft meines Kusses. Ich zog meine Zunge über meine eigenen Lippen, genoss ihren verbleibenden Geschmack und ließ ein tiefes Knurren heraus.
„Fuck, du schmeckst süßer, als ich es mir vorgestellt habe, Baby.“ Augen auf ihre gerichtet, dunkel vor Hunger. Ich lehnte mich näher, meine Stimme senkte sich zu einem rauen Flüstern. „Und dieser Kuss? Das war erst der Anfang. Heute Nacht werde ich dafür sorgen, dass du genau weißt, was es bedeutet, mein zu sein.
Die Zeremonie fand am äußersten Rand des Silver Lake statt – genau an dem Ort, an dem Damien auf ein Knie gegangen war. Die Nachmittagssonne badete alles in Gold und Honig und filterte sanft durch die Trauerweiden. Weiße Rosenblätter bedeckten den Boden und erstreckten sich endlos den Gang hinunter. Das gesamte Rudel war anwesend; sogar Mitglieder, die ich noch nie getroffen hatte, waren da, zusammen mit verbündeten Rudeln und menschlichen Freunden. Es gab so viele Gesichter, alle für uns versammelt.Ein Streichquartett spielte in der Nähe, die Melodie summte in perfektem Einklang mit dem Moment. Als die Musik in einen tieferen, resonanteren Akkord überging, drückte Liam meine Hand.„Bereit?“, fragte er leise.„Bereit“, flüsterte ich.Wir traten auf den Gang, und die Welt schien vollkommen still zu werden. Ich erblickte Ashley vorne, ihre Augen leuchteten, während sie mich anstrahlte. Und dann sah ich ihn.Damien stand am Ende des mit Blütenblättern bestreuten Pfades und sah aus wie ei
Lauras POVsechs Monate später…Der Spiegel spiegelte eine Frau wider, die am Rand einer Ewigkeit stand, von der sie einst nur zu träumen gewagt hatte. Heute war mein Tag, ein Tag, den ich mir immer vorgestellt hatte, und ich trug endlich das Kleid, von dem ich immer geträumt hatte, es zu tragen. Ich lächelte, während ich mich langsam drehte und bewunderte, wie der Stoff mich hielt und perfekt saß.Das Kleid – das, das ich an jenem Nachmittag im Kinderzimmer gewählt hatte – war noch atemberaubender, als es in meiner Vorstellung gewesen war. Weiche elfenbeinfarbene Seide floss mühelos, umschmeichelte das Oberteil, bevor sie in einen anmutigen Rock fiel, der sich bei jedem Schritt wie Wasser bewegte. Die zarte Spitze an den Ärmeln fühlte sich wie eine sanfte Liebkosung auf meiner Haut an. Es schmiegte sich perfekt an meine Kurven wie eine zweite Haut.„Hey, Schöne.“Ashleys Stimme drang von der Tür herein. Ich drehte mich um, und mein Herz schwoll so plötzlich an, dass es beinahe wehtat
Ashley kam heute vorbei, und ich war mehr als aufgeregt – Liam auch. Wir hatten den ganzen Morgen gekocht. Die Küche roch nach Gewürzen, Kräutern und gebackenen Leckereien. Liam hatte bei den Desserts alles gegeben. Kekse, Gebäck, Cupcakes, Brownies – alles sah mundwässernd aus.Ich hatte früher versucht, heimlich einen Bissen zu stehlen, aber Liam hatte mir dramatisch die Hand weggeschlagen.„Nope“, hatte er fest gesagt. „Du bekommst nur einen Geschmackstest. Der Rest wartet, bis Ashley da ist.“Als ich endlich das Auto hörte, das ich geschickt hatte, um sie abzuholen, in die Einfahrt einbog, rasten wir beinahe nach draußen. Liam öffnete die Tür, und Ashley stieg mit einem breiten Lächeln aus. Er ließ sie nicht einmal richtig aufrichten, bevor er sie in eine Umarmung zog.Dann hob er Shawn aus dem Kindersitz, während ich Ashley in eine Umarmung zog, die so fest war, dass sie quietschte.„Hoffentlich war die Fahrt okay?“, fragte ich und ließ sie endlich atmen.„Glatt wie Seide“, sagte
Lauras POVIch blickte mich um. Die vertraute Wärme der Packländer war verschwunden. Ich war im Wald, aber nicht im Ravenblood-Wald. Es war beunruhigend dunkel, das einzige Licht stammte von einem blassen Mond, der kaum durch einen dicken Nebel drang, der sich über den Boden kräuselte, zwischen den Bäumen hindurchschlich und sich um meine Knöchel legte, als wäre er lebendig. Die Luft war eisig, eine knochentiefe Kälte, die bis in meine Seele zu kriechen schien.Ich erinnerte mich nicht, hierher gekommen zu sein. Ich erinnerte mich nicht, mein Bett verlassen zu haben, und ich war vollkommen allein.„Damien!“, schrie ich, die Stimme verschluckt von der feuchten Stille. Ich schlang die Arme eng um mich, um mich vor dem beißenden Wind zu schützen. „Damien! Liam! Adrian?!“ Mein Atem kam in sichtbaren Wolken, während Panik langsam meine Wirbelsäule hinaufkroch.Ich drehte mich langsam im Kreis und musterte die Bäume, die Schatten, den dicken Nebel um mich herum. Es gab keine Bewegung. Keinen
Lauras POVEr trug einen kohlefarbenen Anzug und sah aus wie der Inbegriff eines Alphas – kraftvoll, gebieterisch –, aber als ich mich ihm näherte, sah ich das leichte Zittern in seinen Händen. Der mächtigste Mann, den ich kannte, war nervös.Ich ging auf ihn zu, der Schleier meines Kleides strich über die Blütenblätter. Als ich ihn erreichte, nahm er beide meiner Hände in die seinen, seine Berührung wie Feuer auf meiner Haut. Wir standen beide schweigend da und starrten einander in die Augen, ertranken in der Liebe.„Laura“, sagte er, die Stimme tief und vibrierend vor einer Intensität, die meine Knie schwach machte. „Ich habe so viele Jahre gedacht, dass mein Leben für nichts anderes als Pflicht bestimmt war. Ich dachte, Alpha zu sein bedeutet, eine Last allein zu tragen. Und dann bist du in meine Welt getreten – stur, wild und schöner als alles, was ich je gesehen hatte.“Er trat näher, das Mondlicht fing das Blau seiner Augen ein. „Du hast mir eine Zukunft gegeben, von der ich dac
Lauras POVDer Raum war in ein weiches, silbernes Licht getaucht, während Mondlicht durch die Vorhänge filterte und lange Schatten über das Bett warf. Damien lag auf dem Rücken neben mir, einen Arm unter dem Kopf, den anderen lässig um meine Taille gelegt. Das Gewicht davon war eine ständige, tröstende Präsenz.Ich ruhte den Kopf auf seiner Brust, das Ohr an den stetigen, rhythmischen Schlag seines Herzens gepresst. Ich zeichnete langsame, geistesabwesende Kreise über die glatte Haut seines Schlüsselbeins.„Schläfst du?“, flüsterte ich in die Stille.Er stieß ein leises, vibrierendes Lachen aus, das ich mehr fühlte als hörte. „Nein, das tue ich nicht, Süße.“Ich lächelte und rückte näher, bis kein Luftspalt mehr zwischen uns war. „Ich habe gerade nachgedacht.“„Dann erzähl“, murmelte er, die Hand kam hoch und drehte spielerisch eine Strähne meines Haares um den Finger.„Über das Baby“, sagte ich, die Stimme kaum ein Hauch. „Wir haben den Namen eigentlich noch nicht besprochen.“Er sum







