공유

Kapitel 36: Zweifel

작가: Jacinta
last update 게시일: 2026-07-31 14:54:38

Die Sonne war noch nicht aufgegangen, als Aria erwachte.

Sie lag im Bett des kleinen Hauses am Stadtrand und starrte an die Decke. Die Stille war anders als im Penthouse natürlicher, weniger bedrückend. Aber ihr Kopf war voller Lärm.

Der wahre Feind ist noch immer frei.

Er wird dich finden.

Er ist näher, als du denkst.

Die Worte von Ethans Nachricht brannten in ihr.

Sie setzte sich auf und sah hinüber zum Fenster. Draußen lag Neb
이 작품을 무료로 읽으실 수 있습니다
QR 코드를 스캔하여 앱을 다운로드하세요
잠긴 챕터

최신 챕터

  • DIE VERBOTENE ETAGE DES MILLIARDARS   Kapitel 73: Der Mann mit dem geliehenen Gesicht

    Der Mann ging die letzten Schritte über den Felsen, und mit jedem Schritt wurde sein Gesicht deutlicher. Es war Ethans Gesicht. Aria hatte es hundertmal gesehen. Über einer Tasse Kaffee, über einem Stadtplan, über den Dokumenten in dem Lagerhaus. Aber dieses Gesicht hier trug eine andere Stille. Es war dasselbe und dennoch nicht dasselbe. Die Augen waren hart, und in ihnen lag nichts von der Wärme, die Aria bei dem Mann kennengelernt hatte, der in ihrer Küche Tee getrunken und über die Möbel ihrer Kindheit gelacht hatte.Der Fremde blieb drei Meter vor ihnen stehen. Hinter ihm, im grellen Licht der Scheinwerfer, warteten zwei Männer mit Waffen. Keine Bodyguards. Keine Sicherheitsleute. Menschen, deren Gesichter aussahen, als hätten sie gelernt, nichts zu fühlen.Guten Abend, sagte der Mann. Seine Stimme war tief und ruhig. Sie hatte denselben Klang wie Ethans Stimme, aber eine andere Melodie. Ich hoffe, ihr habt nicht zu lange gewartet.Aria hört

  • DIE VERBOTENE ETAGE DES MILLIARDARS   Kapitel 72: Die Frau im roten Mantel

    Aria stand in der Tür des Leuchtturms und spürte, wie der Nachtwind ihr das Haar ins Gesicht trieb. Der Scheinwerferkegel der ersten Limousine schnitt durch den Nebel, und dahinter bewegte sich eine Gestalt. Die Frau im roten Mantel ging langsam über den Felsen, als wäre der Weg ihr seit Jahren vertraut. Sie blieb stehen, als sie Aria sah, und lächelte, ein Lächeln, das in dem kalten Licht nicht warm wirkte.„Aria Bennett“, sagte die Frau. Ihre Stimme war tief und ruhig, mit einem Klang, der nach vielen Jahren des Schweigens verlangte. „Du bist größer geworden, als ich gedacht habe.“Aria blieb an der Tür stehen. Ihr Puls schlug hart, aber sie zwang sich, die Stimme ruhig zu halten. „Ich kenne Sie nicht.“„Nein.“ Die Frau trat einen Schritt näher. „Aber du kennst meinen Namen. Kassandra Whitmore. Deine Mutter.“Die Worte trafen Aria wie ein Schlag in die Magengrube. Sie griff nach dem Türrahmen, weil ihre Beine plötzlich weich wurden. „M

  • DIE VERBOTENE ETAGE DES MILLIARDARS   Kapitel 71: Der zweite Junge

    Die Dunkelheit im unteren Raum des Leuchtturms war vollkommen. Sie war nicht die Art von Dunkelheit, an die sich die Augen gewöhnen, sondern eine, die den Blick nirgendwohin fallen ließ, eine, die sich anfühlte wie Wasser über dem Kopf. Aria hörte ihren eigenen Atem, viel zu laut für einen Raum, der kleiner war als ihre Wohnung. Darunter lag Celestes Atem, flach und schnell, und unter allem das Rauschen des Meeres, das gegen die Felsen schlug, als wollte es sich Eintritt verschaffen.„Niemand bewegt sich“, sagte Damiens Stimme aus der Schwärze. „Hier unten gibt es keine Fenster. Wenn jemand stolpert, bricht er sich das Genick.“Arias Hand tastete nach der Wand neben sich. Der Stein war kalt und feucht. Sie fand die eiserne Leiter, die sie beim Herabsteigen berührt hatte, und hielt sich daran fest.„Ich habe mein Handy“, sagte Ethan. „Es ist in meiner Jacke.“„Deine Jacke liegt oben“, sagte Damien.„Ich weiß.“Aria hörte

  • DIE VERBOTENE ETAGE DES MILLIARDARS   Kapitel 70: Der Name

    Die Nacht war mondlos, und die Straße zum Meer lag wie ein schwarzes Band vor ihnen. Max fuhr den Wagen, während Ethan auf dem Beifahrersitz saß, die Hände im Schoß, den Blick starr nach vorn gerichtet. Im Fond lag Celeste auf der Rückbank, zugedeckt mit einer dünnen Decke, ihr Kopf auf Damiens Jacke. Aria saß neben ihr und hielt ihre Hand. Die Finger der Bewusstlosen waren kalt, aber sie zuckten manchmal, als träumte sie von etwas, das sie nicht losließ.Niemand sprach. Die Stille zwischen den Brüdern war lauter als jedes Wort. Aria beobachtete sie aus den Augenwinkeln. Sie sah, wie Damien den Nacken seines Bruders anstarrte, als versuchte er, durch die Haut zu dringen und zu lesen, was darunter lag. Sie sah, wie Ethan die Kiefer anspannte, als biss er auf etwas, das er nicht ausspucken durfte.Nach einer halben Stunde hielt Aria es nicht mehr aus."Ethan", sagte sie leise. "Du hast gesagt, du hast Celeste damals geholfen. Warum hast du dich nie

  • DIE VERBOTENE ETAGE DES MILLIARDARS   Kapitel 69: Celeste erinnert sich

    Die Tür des Lagerhauses schloss sich hinter der fremden Gestalt, und für einen Moment blieb nur das Echo ihrer Schritte. Dann herrschte Stille, eine Stille, die schwerer wog als jeder Lärm. Aria hielt das Handy umklammert, als könnte sie den Drohbrief damit zerbrechen. Ihre Finger waren kalt, ihr Puls hämmerte in den Schläfen."Das war nicht Eleanor", sagte sie schließlich. "Eleanor würde niemals selbst kommen. Sie schickt andere.""Wenn sie nicht Eleanor war, wer dann?", fragte Ethan. Seine Stimme klang belegt, und sein Blick wanderte zwischen Aria und der Tür hin und her."Sie hat gesagt, sie kannte meine Mutter", flüsterte Aria. "Ich weiß nicht einmal, wann meine Mutter gestorben ist. Mein Vater hat mir gesagt, sie sei bei meiner Geburt gestorben. Aber ich habe nie ein Grab gesehen."Damien trat neben sie und legte seine Hand auf ihren Rücken. Sie zuckte nicht mehr zusammen, wenn er sie berührte."Wir müssen die Aufnahme höre

  • DIE VERBOTENE ETAGE DES MILLIARDARS   Kapitel 68: Öffentlicher Skandal

    Der Morgen brach über die Stadt herein wie eine Wunde, die nicht heilen wollte. Aria saß in einer kleinen Wohnung am Stadtrand, die Max in derselben Nacht organisiert hatte. Sie gehörte einer alten Freundin, war unscheinbar, lag im sechsten Stock eines grauen Wohnblocks und hatte nur ein Fenster, das auf eine verstopfte Nebenstraße blickte. Nirgendwo eine Kamera. Nirgendwo ein Reporter. Für den Moment war es der sicherste Ort, den sie hatten.Aria hatte nicht geschlafen. Sie saß auf dem Sofa, ein Handy in der Hand, dessen Display ununterbrochen leuchtete. Über Nacht war ihr Name zu einem Stichwort geworden. In jeder Suchmaschine, auf jeder Nachrichtenseite, in jedem sozialen Netzwerk stand dasselbe Wort: Aria Bennett. Die unbekannte Verlobte. Die Frau mit der falschen Identität.Sie scrollte durch die Schlagzeilen und spürte, wie sich mit jeder Zeile ein weiterer Stein auf ihre Brust legte."Billionärsverlobte gab sich als andere aus.""

더보기
좋은 소설을 무료로 찾아 읽어보세요
GoodNovel 앱에서 수많은 인기 소설을 무료로 즐기세요! 마음에 드는 작품을 다운로드하고, 언제 어디서나 편하게 읽을 수 있습니다
앱에서 작품을 무료로 읽어보세요
앱에서 읽으려면 QR 코드를 스캔하세요.
DMCA.com Protection Status