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Kapitel 146 : Der Rivale

Author: Déesse
last update publish date: 2026-09-19 18:34:42

— Eva

Die Wochen, die auf Alexanders Geständnis folgen, sind die friedlichsten meines Lebens.

Das Herrenhaus in den Catskills, dieser alte Steinriese, der mir bei meiner Ankunft so bedrohlich erschienen war, ist zu unserem Heiligtum geworden. Jeden Morgen erwache ich in seinen Armen, meinen Kopf auf seiner Brust, meine Hand auf seinem Herzen. Jeden Abend schlafe ich an seiner Seite ein, wiegt mich der regelmäßige Rhythmus seines Atems, beruhigt durch die Gewissheit seiner Gegenwart. Wir habe
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    Aber er hat einen Fehler gemacht. Er hat das berührt, was mir am kostbarsten ist. Er hat Eva zu einer Schachfigur in seinem Spiel gemacht. Und dieser Fehler wird ihn teuer zu stehen kommen. Sehr teuer.Am dritten Tag endlich taucht eine ernsthafte Spur auf. Ein Zeuge hat eine schwarze Limousine gesehen, die der Beschreibung entsprach, wie sie die Autobahn bei Catskill verließ, bevor sie auf eine Waldstraße in die Adirondacks einbog. Die Satelliten werden sofort auf dieses Gebiet umgeleitet, und die Analysten beginnen, die Bilder zu durchsuchen, suchen nach einer abgelegenen Behausung, einem Chalet, einer Villa, die im Wald versteckt ist.Wenige Stunden später haben wir es.Eine abgelegene Immobilie, im Herzen eines Nadelwaldes, nur über eine Privatstraße erreichbar. Kein Nachbar meilenweit. Umfassungsmauern, Überwachungskameras, bewaffnete Wachen. Das perfekte Versteck für einen Mann, der nicht gefunden werden will.— Bereiten Sie das Team vo

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    — AlexanderDie Welt ist in einem Bruchteil einer Sekunde zusammengebrochen.Ich sehe sie durch die Heckscheibe der Limousine, die sich entfernt. Ihr blasses Gesicht, ihre aufgerissenen Augen, ihr Mund, offen zu einem Schrei, den ich nicht höre. Meine Beine beginnen zu laufen, bevor mein Gehirn den Befehl gegeben hat, ein verzweifelter Lauf auf dem vereisten Bürgersteig, ein Lauf, von dem ich weiß, dass er von vornherein verloren ist, aber den ich nicht stoppen kann. Das Auto biegt um die Ecke, verschwindet im Strom des Verkehrs, und ich bleibe mitten auf der Fahrbahn stehen, keuchend, das Herz in Scherben, die Fäuste geballt.Sie ist fort. Man hat sie mir genommen. Man hat gewagt, sie mir zu nehmen.Die Wut steigt in mir auf wie eine schwarze Flut, überflutet die Angst, den Schmerz, die Vernunft. Ich könnte schreien, schlagen, alles um mich herum zerstören. Aber ich tue es nicht. Weil Schreien nichts nützt. Weil Schlagen sie nicht zurüc

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    — Eva Die Wochen, die auf Alexanders Geständnis folgen, sind die friedlichsten meines Lebens. Das Herrenhaus in den Catskills, dieser alte Steinriese, der mir bei meiner Ankunft so bedrohlich erschienen war, ist zu unserem Heiligtum geworden. Jeden Morgen erwache ich in seinen Armen, meinen Kopf auf seiner Brust, meine Hand auf seinem Herzen. Jeden Abend schlafe ich an seiner Seite ein, wiegt mich der regelmäßige Rhythmus seines Atems, beruhigt durch die Gewissheit seiner Gegenwart. Wir haben Rituale eingeführt, kleine tägliche Freuden, die den Stoff unseres neuen Lebens weben. Das Frühstück in der Veranda mit Blick auf die verschneiten Berge, unsere Hände, die sich über dem Tisch streifen. Die Spaziergänge im Park, unsere Schritte knirschend im frischen Schnee, unser Lachen, das in der eisigen Luft aufsteigt. Die langen Abende in der Bibliothek, genau dort, wo ich sein Geheimnis entdeckt hatte, Seite an Seite lesend, ohne sprechen zu müssen. Alexanders Genesung neigt sich dem End

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