MasukPOV: Damon Ich liege auf dem kalten Boden, was mir wie Stunden vorkommt. Ich habe nicht einmal mehr die Kraft aufzustehen. Ich kann nur weinen und in die kalte, dunkle Nacht hinausschreien. Ich knie für einen Moment da, außer Atem, und versuche zu begreifen, was gerade geschehen ist. Ich spüre und höre meinen inneren Wolf nicht mehr. Während ich mich erschöpft und hilflos fühle, durchrollt mich plötzlich eine Welle der Wut. Sie brennt wie ein Waldbrand und verzehrt mein ganzes Wesen. »Ich hätte sie beschützen müssen«, murmle ich in die Dunkelheit. »Ich hätte ...« Mein Atem geht kurz. Warum hast du das getan? Auch wenn ich es nicht wahrhaben will, weiß ich, warum. Sie hat sich für uns alle geopfert. Sie hat nicht einmal einen Augenblick gezögert. Sie hat einfach ihr Leben gegeben. Sie hat es ganz einfach getan. »Es tut mir leid ...«, schluchze ich verzweifelt. Mein Herz rast, als würde der Schmerz mich durchbohren. Meine Brust schmerzt unerträglich. Jeder Atemzug ist ein erstick
POV: DamonDer Kampf ist intensiv, und der Geruch von Blut ist unerträglich.Meine Sicht schärft sich und erlaubt es mir, jede Bewegung meiner Gegner wahrzunehmen.Ich werfe mich nach vorn, meine Hinterbeine katapultieren mich in die Schlacht. Meine scharfen Reißzähne schließen sich um den Arm eines Hybriden, und ich reiße ihn ihm mit einem einzigen Biss ab. Sein Körper bricht mit einem Schmerzensschrei zu Boden. Ich beiße ihm in die Kehle, das Geräusch meiner Zähne, die sich in sein Fleisch bohren, klingt wie ein Knacken, und warmes Blut füllt meinen Mund. Ich sehe, wie er leblos zu Boden fällt, sein Körper zuckt krampfhaft, während das Leben aus ihm weicht.Meine Schwester, ebenfalls in eine Wölfin verwandelt, rennt an meiner Seite, ihr Fell blutverschmiert, ihre scharfen Reißzähne bereit zuzuschlagen. Wir bewegen uns in perfekter Synchronisation. Ich sehe das Licht von Davids Magie, das sich von seinen Fingerspitzen ausbreitet und den Wald erhellt.Mein Herz zieht sich beim Anblick
POV: DaphneEin seltsames Licht steigt in die Luft empor und projiziert sich auf einige der Hybriden, die uns umringen. Intensiv und blendend ist seine brennende Hitze selbst aus der Entfernung spürbar. Die getroffenen Hybriden stoßen einen Schrei des Schmerzes und der Agonie aus, dann brechen sie verkohlt und leblos auf dem Boden zusammen.Ich sehe mich um.Die Vampire sind angekommen.Der Boden bebt für einige Augenblicke unter meinen Füßen, und ich weiß, dass es Sams Verdienst ist. Ihre Macht ist unglaublich, und ich bin dankbar, sie an meiner Seite zu haben.Eine Welle aus Schreien und Knurren erhebt sich von beiden Seiten, und der Kampf intensiviert sich. Ich beobachte, wie Damon gegen einen der Hybriden kämpft, und weiß, dass das meine Chance ist. Während alle gegeneinander kämpfen, riskiere ich einen Blick zu ihm; sein Gesicht wendet sich mir zu. Für einen Moment kreuzen sich unsere Blicke, und ich kann die Panik in seinen Augen lesen.Ohne eine Sekunde zu verlieren, erscheint
POV: Daphne Ein ironisches und herausforderndes Lächeln legt sich auf mein Gesicht. Seine Haltung versteift sich augenblicklich, und er kneift die Augen zusammen, während ein dunkles, verärgertes Funkeln auf seinem Gesicht aufblitzt. Er nähert sich mir mit langsamen, gemessenen Schritten. Ich richte mich auf, meine Haltung wirkt entspannt, doch meine Muskeln sind angespannt, bereit, jeden Moment loszuspringen. »So, so ... du bist also endlich in der Lage, aus deinem Versteck zu kommen«, sagt er dehnend. »Das würde ich nicht sagen, Kleines«, sagt Samuel mit seiner tiefen, bedrohlichen Stimme. Ich erzittere leicht, als ich ihn höre, und mein Herz beginnt schneller zu schlagen, doch ich zwinge mich, ruhig zu bleiben, und lasse mir meine Angst nicht im Gesicht anmerken. Samuel macht einen Schritt auf mich zu, sein Blick fest in meinen gebohrt. Ich lese Wut und Grausamkeit in seinen Augen. »Du weißt nicht, was du tust, Kleines.« Ich bleibe standhaft und versuche, meine Angst nicht zu
POV: Daphne Mit rasendem Herzen betrachte ich mich im Spiegel, während ich meine Haare zusammennehme und sie zu einem langen Zopf flechte. Meine Hände zittern leicht, während ich versuche, meine Nerven zu beruhigen. Ich schlüpfe in die Kleidung, die ich bei meiner Ankunft trug, und erinnere mich an den Tag, an dem alles begann. Die kleinen Druckknöpfe an den Seiten des Hemdes schließen sich mit einem unheimlichen Klicken, als würden sie mein Schicksal besiegeln. Schließlich ziehe ich die Kapuze hoch und spüre, wie sie mich mit einem Gefühl der Unausweichlichkeit umhüllt. Ich sehe mich ein letztes Mal im Spiegel an, wohl wissend, dass dies das Ende ist. Als wir aus dem Auto steigen, tauschen Françoise, Samantha und ich einen Blick aus und sehen, dass sich alle auf den Kampf vorbereiten. Die Atmosphäre ist von Spannung und Angst erfüllt. Natürlich sorgt sich Sam wegen Damons Reaktion, wenn er erfährt, was geschehen wird. Ihr Blick trifft meinen, und ich kann die Furcht und Sorge in ihr
POV: Damon »Verdammt!«, stoße ich aus und schlage mit der Faust auf den Schreibtisch. Die Frustration frisst mich. Plötzlich höre ich ein leises Klopfen an der Tür. »Gibt es ein Problem?«, fragt sie und blickt mit einem Lächeln durch den Türspalt. »Nein, es ist alles in Ordnung.« Ich sitze auf dem Stuhl und sehe ihr zu, wie sie sich nähert. Ihre schwarze, ausgeschnittene und an den Armen durchbrochene Bluse schmiegt sich an ihre Kurven, und ihre Beine sehen herrlich aus in dieser schwarzen Lederhose. Ihr weißes Haar ist zu einem hohen Pferdeschwanz zurückgebunden, und ihre Haut glänzt leicht vor Schweiß. Das bedeutet, dass sie Sport getrieben hat. »Du siehst unwiderstehlich aus«, sage ich zu ihr, woraufhin sie leicht errötet. Ich presse die Lippen zusammen, um nicht zu lächeln. »Deine Haare sehen so wunderschön aus, aber ich sehe sie lieber offen.« Sie zuckt mit den Schultern. »Ja, schon, aber es stört mich, wenn wir streiten. Vielleicht solltest du mit mir darüber sprech







