Home / Werwolf / Der Lycan Konigs Reue / EIN SÜSSER FEHLER

Share

EIN SÜSSER FEHLER

last update publish date: 2026-09-06 22:45:33

Zareths Sichtweise

Ich knirschte mit den Zähnen. Stripperin.

Dieser Mann hält mich für eine Stripperin.

Ich hätte wütend sein sollen, ich hätte mich umdrehen und zurück in den Flur torkeln sollen. Aber ich war zu betrunken, zu leer, zu müde, immer brav zu sein. Die Stimme meines Vaters hallte in meinen Ohren wider: Last, Enttäuschung, wertlos. Wenn er mich nicht wollte, würde er ihm einen guten Grund dafür liefern. Das war ein Fremder, der mich nicht kannte. Er wusste gar nichts. Und jetzt war mir völlig egal, was er sagte.

„Entschuldigung“, nuschelte ich, trat vor und wie auf mein Stichwort spielte er die Musik.

Ich erreichte die Mitte des Raumes, zwischen ihm und einem Glastisch, um den herum leere Flaschen standen. Ich wich zurück, legte die Hände auf die Oberschenkel und bewegte langsam meine Hüften. Die Bewegung fühlte sich gut an – ursprünglich und befreiend. Ich beugte mich mit hochgezogenem Tanktop nach vorn und zeigte meinen unteren Rücken. Ich brauchte keine Musik. Ich musste mich bewegen.

Ich wirbelte herum und schwankte leicht. Er stand auf und überbrückte unbemerkt die Distanz zwischen uns. Verdammt, war der groß!

„Ist das alles, was Sie zu bieten haben?“, fragte er mit einem Anflug von Enttäuschung in der Stimme.

„Ich kann mehr“, hauchte ich und hob das Kinn. Trotz stieg in mir auf. Ich holte tief Luft, packte den Saum meines Tanktops und riss es mir mit einer ungelenken Bewegung über den Kopf. Der Stoff fiel zu Boden. Meine Brüste waren entblößt, und meine Brustwarzen wurden durch die kalte Luft und seinen Blick sofort hart. Ich bemerkte, dass er erst nach unten und dann wieder zu mir aufblickte.

Ich trat näher. Meine Hände lagen flach auf seiner Brust und drückten gegen die festen Muskeln unter dem Baumwollstoff. Er hielt mich nicht auf. Ich presste meine Hüften gegen seine, Jeansstoff rieb an Jeansstoff, und ich biss mir auf die Lippe, als ich die Reibung spürte. Ich packte sein Hemd und zog ihn herunter, bis meine Lippen seine Kieferpartie berührten.

„Glaubst du, ich bin nur eine Stripperin?“ Heiß und ungestüm, flüsterte ich. „Dann fick mich wie eine.“

Er begann leise zu knurren. Seine Hand streckte sich aus, er packte mich an der Taille, und ich keuchte vor Schmerz. Er drehte mich um und drückte mich gegen die nächste Wand, sodass mir die Luft wegblieb. Bevor ich etwas tun konnte, rammte er mir seine Hand hart in den Hintern, nicht sanft, nicht spielerisch, tief und verdammt hart, immer und immer wieder.

Der Schmerz durchfuhr mich wie ein Blitz, elektrisch. Ich schrie auf, doch es war eher ein Stöhnen als ein Schrei. Meine Knie wollten einknicken, aber er hielt mich fest und presste mich mit seinem Körper gegen die Wand.

Der Schmerz war in ein rohes, bohrendes Verlangen umgeschlagen. Meine Hände krallten sich in sein Hemd, die Knöpfe fielen zu Boden. Er riss es mir vom Leib und enthüllte eine Brust, gezeichnet von Narben und harten Muskeln. Ich berührte seine Haut, seine Konturen, seine Zuckungen, strich mit den Handflächen über seinen Bauch. Er nahm meine Jeans und zog sie mir über die Hüften. Ich streifte sie ab, die Unterhose folgte.

Meine Muschi war feucht und schmerzte, seine Finger fanden sie. Plötzlich stieß er zwei von ihnen in mich hinein, und ich schrie auf, als er mich dehnte. „Du bist bis über beide Ohren nass“, knurrte er mir ins Ohr. „Magst du es, versohlt zu werden, du kleine Schlaumeierin?“

Ich konnte nichts sagen, sondern nur nicken und nach Luft schnappen, als er seine Finger in mich hinein- und herausbewegte und sie an etwas krümmte, das mir ein Kribbeln im Gesicht verursachte. Er zog sie heraus, leckte sie ab und hielt dabei den Blickkontakt. Dann hob er mich an den Oberschenkeln hoch. Ich schlang meine Beine um seine Hüften, den Rücken an die Wand gelehnt.

Er richtete seinen Schwanz auf – dick, hart, drückte gegen meinen Eingang. Ich wollte ihn, er rieb sich an mir, ich wollte ihn in mich hinein spüren. Aber er blieb still, neckte mich, sein Atem heiß auf meinem Mund.

„Sag es!“, forderte er. „Sag, dass du es willst.“

Ich bestellte es, „ich will es“, krächzte ich. „Verdammt nochmal.“

Mit einem einzigen heftigen Stoß drang er in mich ein. Ich schrie auf, als sich mein Körper dehnte, um seinen aufzunehmen, und Schmerz und Lust sich vermischten. Er zögerte nicht. Er begann, mich hart und schnell zu ficken und mich gegen die Wand zu schlagen, seine Hüften hämmerten mich mit voller Wucht gegen die Wand. Jeder Stoß sandte Schockwellen durch meinen Körper.

Meine Nägel kratzten seinen Rücken hinunter. Er grunzte, biss mir in die Schulter und leckte die Wunde. „Enges kleines Fickloch“, zischte er. „Wie für mich gemacht.“

Ich verlor mich darin. Mein Kopf fiel zurück und ich stöhnte auf, als er seine Hüften bewegte und einen Punkt traf, der meine Sicht verschwamm. Ich kam heftig, die Wände um ihn schlossen sich, aber er hörte nicht auf, stieß immer tiefer in mich hinein.

Er streckte die Hand aus und legte mich bäuchlings auf die Couch. Er spreizte meine Beine und drang dann wieder in mich ein, diesmal tiefer, und rammte mich von hinten. Mein Gewicht lastete schwer auf dem Leder. Er zog an meinen Haaren und riss meinen Kopf nach hinten, sodass ich den Rücken durchbog.

„Du wirst jeden Tropfen trinken“, knurrte er und stieß heftig gegen mich, Haut auf Haut. „Ich werde dich satt machen, und dann wirst du dich erinnern, wem du gehörst.“

Ich weinte und sabberte mir übers Kinn. Sein Atem ging stoßweise und unregelmäßig. Er biss mir in den Hals und dann in eine empfindliche Stelle. Der Schmerz flammte auf, wurde aber bald von der Welle seines Orgasmus übertönt. Heiße Samenflüssigkeit ergoss sich in mich, während er eine Handvoll meines Pos ergriff.

Er fiel auf mich, sein Körper zuckte, und drückte mich gegen die Couch. Ich lag da, zitternd, der Raum drehte sich langsamer. Ohne zu fragen, rollte er sich von mir herunter, in seinen Armen. Ich konnte nicht anders.

Er sagte leise: „Du bist keine Stripperin.“

"Wer bist du?"

Continue to read this book for free
Scan code to download App

Latest chapter

  • Der Lycan Konigs Reue   RISSE IN DER KRONE

    Kaelors SichtweiseDie Gerichtsverhandlung begann um 12 Uhr.Ich habe schon an Kriegsbesprechungen teilgenommen, die weniger anstrengend waren.Alexander Ashford stand in Schwarz mitten im Thronsaal.Er sah aus wie der Sohn, als den ihn das Königreich in Erinnerung hatte.Unrecht getan.Ehrenwert.Geduldig.Ich mochte es nicht, dass er weg war.Was albern war.Ich hatte keinerlei Ansprüche auf Zareth Vale.Es gibt kein Recht, sich dafür zu interessieren, mit wem sie früher verlobt war.Es gibt keinen Grund, warum sich der Gedanke an einen anderen Mann neben ihr wie ein Messerstich in meine Seite anfühlen sollte.Noch...Da war ich nun.Mein Wolf war seit dem Morgen unruhig.Es fühlte sich an, als ob etwas unter meiner Haut gefangen wäre.Meins.Ich sagte leise „Nein“.James, der rechts neben mir saß, hob eine Augenbraue.„Redest du jetzt mit dir selbst?“, fragte er.Ich habe ihm nicht geantwortet.Meine Augen suchten Zareth fern.Sie saß neben Maevyn in der Nähe des vorderen Teils des

  • Der Lycan Konigs Reue   WAS DER KÖNIG NICHT WEISS

    Am Morgen bin ich zurückgegangen, um Kate zu sehen.Ich hätte nicht hingehen sollen. Aber ich bin hingegangen.James hatte zwei Wachen vor meiner Kliniktür postiert.Einer von ihnen öffnete die Tür, bevor ich es konnte."Lady Zareth", sagte er.Ich mag es nicht, als Dame bezeichnet zu werden."Ich bin keine Dame", sagte ich zu ihm.Der Wachmann wirkte unbehaglich.„Seine Majestät sagte etwas anderes“, sagte er.Natürlich hat er das getan.Ich dachte an Kaelors Hand auf meinem Bauch.Welpe, hatte sein Wolf geflüstert.Nein, sagte ich mir.Ich muss mir seinen Gesichtsausdruck wohl nur eingebildet haben.Die Stille, das Erkennen, die Sanftheit in seinen Augen.Kate blickte auf, als ich hereinkam."Du siehst schrecklich aus", sagte sie.„Du auch“, antwortete ich.Ich lachte schwach. Es tat weh.„Fair“, sagte Kate.Sie hatte Prellungen im Gesicht und einen Verband an der Schulter.Ihre Augen waren noch immer scharf.„Du hast Glück, dass du noch lebst“, sagte ich leise zu ihr.Ihr Gesichtsa

  • Der Lycan Konigs Reue   DER DUFT EINER LÜGE

    Kaelors SichtweiseIch habe ihren Duft gerochen, bevor ich sie gefunden habe.Regen.Lavendel.Furcht.Etwas anderes.Etwas, das meinen Wolf verfolgte, seit ich die Worte auf ihrem Handy gelesen hatte.ICH BIN SCHWANGER.Der Geruch erreichte mich auf halbem Weg durch die Gasse. Mein Wolf regte sich so heftig unter meiner Haut, dass ich beinahe auf der Stelle zusammenbrach.Kumpel.Dann sah ich sie.Zareth.Lebendig.Atmung.Ich stand unter den Laternen der Gasse.Die Erleichterung überkam mich mit voller Wucht, sie brachte mich fast zum Zusammenbrechen.Dann sah ich seine Hand auf ihrem Arm.Alexander Ashford.Etwas in meiner Brust hat sich zu etwas verdrehtEs war keine Wut.Es war keine Eifersucht.Es war noch schlimmer.Es war die Erkenntnis, dass jemand anderes wusste, wie man sie sanft berührt.Mein Wolf knurrte sofort.Meins.Das Wort hat mich schockiert.Weil ich ihn nicht korrigiert habe.Diesmal nicht."Kaelor", sagte Alexander.Er wich nicht zurück.Allein das hat mich dazu

  • Der Lycan Konigs Reue   DER MANN VON VORHER

    Ich habe die Dinge aus Zareths Sicht betrachtet.Ich hörte die Stiefel, bevor ich sie sah.Schwer.Absichtlich.Die Art von Schritten, die zu Männern gehörten, die immer bekamen, was sie wollten.Sie kamen in die Klinik, als gehöre sie ihnen, und irgendetwas in mir wusste eines.Sie waren nicht zufällig hier.„Zareth –“Kate hatte meinen Namen kaum ausgesprochen, als ich umzog.Ich war schon aus der Tür und in der Gasse, bevor sie fertig war; meine Sandalen klatschten auf den nassen Stein; mein Herz raste.Laufen.Das ist witzig.Einundzwanzig Jahre, in denen ich unerwünscht war, hatten mich einiges gelehrt.Wie man leise ist.Wie man sich versteckt.Wie man überlebt.Mein Knöchel knickte über einen Ziegelstein und ich prallte mit voller Wucht gegen die Seite eines Lastwagens.Der Schmerz fuhr mir das Bein hoch.Aufstehen.Aufstehen.Aufstehen.Ich rappelte mich auf und unterdrückte einen Schrei, als mir Tränen in die Augen traten.Nicht hier.Bitte nichtNicht gerade dann, als ich en

  • Der Lycan Konigs Reue   KEINE ANTWORT

    Ich habe die Dinge aus Kaelors Sicht betrachtet.Mein Handy und zwei weitere Handys leuchteten gleichzeitig auf.HELFEN.Für einen kurzen Moment herrschte Stille.Maes Hand begann zu zittern, noch bevor sie wusste, was geschah.Ihr Gesicht wurde schnell kreidebleich, ich dachte, sie würde gleich umfallen."Nein...", flüsterte sie.James rannte bereits zur Tür, bevor ihn jemand aufhalten konnte.Ich erinnere mich nicht daran, aufgestanden zu sein.Im einen Moment war ich noch in der Schneiderei. Im nächsten lag mein Stuhl hinter mir auf dem Boden, mein Herz hämmerte heftig, ich konnte es in meinen Ohren hören.Irgendetwas stimmte ganz und gar nicht.Das ist wirklich völlig falsch.Tief in mir tobte mein Wolf.Der Schneider rief uns nach, als wir auf die Straße rannten.Niemand antwortete.Mein Wolf war den ganzen Tag unruhig gewesen. Jetzt verlor er die Kontrolle.Kumpel.Das Wort ging mir nicht mehr aus dem Kopf.Kumpel.Kumpel.Kumpel.Ich hätte mir selbst sagen sollen, dass Zareth n

  • Der Lycan Konigs Reue   Helfen!

    Kaelors SichtweiseIch wachte vor dem Wecker auf, wie in letzter Zeit immer, und starrte eine ganze Minute lang an die Decke, bevor ich mich überhaupt bewegte. Schlaf hatte mir seit Wochen nichts mehr gebracht. Ich rollte aus dem Bett, schlüpfte gedankenlos in meine Sportklamotten und ging joggen, noch bevor der Palast richtig erwacht war.Die Morgenluft hatte diese beißende Frische, die einem den Kopf frei machte, ob man wollte oder nicht, und meine Gedanken wanderten sofort zu dem, worüber ich seit Beginn der Hochzeitsvorbereitungen schon lange nachgrübelte. Warum hatten die Adligen in letzter Zeit so schnell Zareth für alles verantwortlich gemacht? Jedes Flüstern, jeder verstohlene Blick in der Halle – irgendwie lief alles wieder auf sie hinaus. Ich hatte gedacht, ich wäre vorsichtig. Ich hatte gedacht, ich hätte es gut genug versteckt – was auch immer es war, das, was ich mir nicht einmal in Gedanken erlaubte auszusprechen.War ich wirklich so offensichtlich?Ich rannte noch schne

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status