LOGINSofias Augen flatterten langsam auf, und sie war überrascht, mehrere durchdringende Blicke zu sehen, die auf sie herabschauten.„Aria… geht es dir gut? Du bist wach. Wie fühlst du dich?“ Sie hörte mehrere Stimmen durcheinander, die tief in ihren Kopf drangen.Sie hustete leicht, als sie versuchte, sich aufzurichten.„Aria, mein Schatz, bist du in Ordnung?“, fragte Luna Selene, deren Stimme vor Sorge triefte.„Ja, bin ich.“ Sie antwortete und hustete erneut.„Holt ihr Wasser“, wies Marek an und tätschelte ihr sanft den Rücken.„Hier.“ Luna Selene reichte ihr einen Becher Wasser, den sie sofort hinunterstürzte.„Onkel Marek, ich wusste nicht, dass du noch hier bist.“„Ich war es nicht, Liebes. Aber ich bin
„Ich finde es immer noch schwierig, mich an die Steinbauten in dieser Welt zu gewöhnen“, murmelte Sofia zu sich selbst und lächelte dann breit. „Aber auf der positiven Seite ist es so interessant, ein königliches Leben zu führen.“„Ich bin eine Prinzessin.“ Sie kicherte.Sie breitete die Arme ein wenig aus, genoss die kühle Brise und spazierte durch das Rudelgebiet.Mägde, Diener und Wachen huschten davon, sobald sie sie kommen sahen, um Schläge zu vermeiden. Diejenigen, die von ihren schrecklichen Taten nichts wussten, grüßten sie, erhielten jedoch keine Antwort.Sofia blieb auf ihrem Spaziergang stehen, als sie ein altes, rostiges Tor erblickte, das mit einer Kette verschlossen und mit dem Schild „Betreten verboten“ versehen war.Sie machte einen Schritt näher, dann noch einen, oh
Alpha Rydan machte einen Rundgang um das Rudelhaus und erkundigte sich nach dem Wohlbefinden seiner Rudelmitglieder. Beta Warren folgte ihm zusammen mit einigen Wachen.Die Rudelmitglieder verbeugten sich lächelnd, sobald sie ihn sahen. Die kleinen Kinder liefen zu ihrem Alpha, um ihn zu umarmen. Er war ein wunderbarer Alpha, der seine Leute mit Liebe und Respekt behandelte.„Beta Warren“, rief er, und Warren trat vor und stellte sich neben ihn.„Du musst noch einmal in die Menschenwelt gehen und meine Tochter suchen.“, sagte er leise.„Mein Alpha, Prinzessin Aria ist nicht mehr in der Menschenwelt“, erwiderte Warren.„Ich weiß, aber ich bin mir sicher, dass du Informationen von Leuten bekommen kannst, die sie kannten. Du könntest herausfinden, wie sie in der Menschenwelt gelebt hat und warum sie gehen musste. Versuche auc
Hailey hatte gerade ihre Haare fertig gebürstet und wollte gehen, als es an der Tür klopfte. Bevor sie antworten konnte, öffnete sich die Tür und Kieran trat ein.Sie blinzelte überrascht. „Alpha Kieran?“Er schaute sich kurz im Raum um, dann begegnete er ihrem Blick. „Gehst du irgendwohin?“, fragte er.Sie nickte. „Ich treffe mich mit Riley.“„Ohh, als Luna hat man offenbar viel Freizeit.“„Ich wusste nicht, dass Luna zu sein bedeutet, dass ich rund um die Uhr beschäftigt sein muss. Würdest du es bevorzugen, wenn ich mit deinen Rudelmitgliedern streite?“, fragte sie. „Und überhaupt, was machst du hier?“Er zuckte nur mit den Schultern und trat weiter in den Raum. „Nein. Ich war nur … zufällig in der Nähe.“Sie zog eine Augenbraue hoch. „Du warst zufällig in der Nähe meines Zimmers?“Sein Kiefer zuckte leicht. „Ich wollte nachsehen, ob es dir gut geht.“Ein kleines Lächeln umspielte ihre Lippen. „Mir geht es gut.“Es entstand eine kurze Stille, bevor er hinzufügte: „Ich habe gesehen,
Kieran stand am hohen Fenster in seinem Arbeitszimmer und starrte schweigend hinaus. Darren trat ein und schloss die Tür hinter sich.„Du hast dich mit der Seherin getroffen“, sagte Darren vorsichtig.Kieran antwortete nicht sofort.„Sie hat gesagt, ich werde die Bindung verlieren, wenn ich sie nicht innerhalb von dreißig Tagen markiere“, murmelte Kieran schließlich.Darren trat näher und legte eine Hand auf seine Schulter. „Ist das nicht genau das, was du wolltest? Du mochtest sie von Anfang an nicht … du hattest nie vor, sie zu markieren.“Kierans Kiefer spannte sich an, sein Blick blieb weiter auf den Wald draußen gerichtet.Darren fuhr fort: „Vielleicht ist es besser so, Kieran. Wenn sie sich mit Alpha Xem verbindet, wirst du sie vergessen und dich stärker auf die Suche nach Ms. Ravina konzentrieren können.“Kieran drehte sich zu ihm um, die Augen dunkel. „Warum stört mich das dann so sehr? Warum will ich sie nicht gehen lassen?“Darren schwieg. Er hatte keine Antwort.*********K
„Der Alpha des New-Moon-Rudels ist hier“, verkündete Darren mit leiser, respektvoller Stimme, als er sich Kieran näherte, der in einer ruhigen Ecke saß und in ein abgegriffenes, ledergebundenes Buch vertieft war.Kieran hob den Blick, seine Augen durchdringend, während er mit einem schlanken Finger die Stelle markierte. „Führe ihn in den Thronsaal. Ich komme gleich nach.“Darren nickte und wandte sich zum Gehen.--Kieran saß auf seinem Thron, die Finger auf der geschnitzten Armlehne ruhend.Alpha Xem neigte respektvoll den Kopf. „Vielen Dank, dass Ihr unserer Bitte nachgekommen seid, Alpha Kieran. Das New-Moon-Rudel steht in Eurer Schuld.“Kieran nickte leicht von seinem Thron aus, seine Miene undurchdringlich.Genau in diesem Moment knarrten die großen Türen
Ein Raunen ging durch die Menge, als diese Worte aus Haileys Mund entwichen.„Dann wirst du mich niemals markieren.“Der Älteste blickte zwischen ihrem Alpha und ihrer Luna hin und her. Einige von ihnen knurrten, andere starrten mit weit aufgerissenen Augen und offenem Mund vor Unglauben.Auch Rile
„Wenn du dich weigerst, stirbt sie.“Haileys Welt erstarrte, und es fühlte sich an, als würde ihr das Herz herausgerissen. Sie musste wählen, und bei jeder Wahl würde sie etwas verlieren.Sie blickte zu Riley, die nun von einem Wächter festgehalten wurde, ein Schwert an ihren Hals gedrückt.Sie spü
„Werft sie in den Käfig.“Hailey keuchte auf, als große Hände sie packten. Sie schrie und wand sich, versuchte sich loszuwinden.„Lasst mich los!“Doch ein tiefes, furchterregendes Knurren des Anführers ließ sie erstarren.Sie wurde in den Käfig geworfen und schlug hart auf dem Käfigboden auf.„Ihr
Hailey starrte an die Decke, ihre Augen hohl und müde. Sie hatte kein Auge zugetan. Das unheimliche Summen hallte immer noch in ihren Ohren wider, leise und geisterhaft.Aria – der Name verweilte in ihrem Unterbewusstsein. Es war nur ein Traum, hatte sie sich gesagt, aber er fühlte sich zu real an,







