LOGINHENRY
Wir hatten gerade eine Mission abgeschlossen, bei der wir einen Insassen verloren hatten, Ian Satur, der für Synod von großem Nutzen gewesen war. Wir wussten nie wirklich, was unter der Erde geschah, und konnten nur hoffen, befördert zu werden, um es zu erfahren.
Diesmal schien es jedoch anders zu sein, unser Vorgesetzter hatte einen Einsatz für mein Team und mich angeordnet, und es war seltsam, wir bekamen nie zwei Aufträge in einer Nacht. Ich stand stramm, flankiert von meinem Team von Synod-Agenten, als unsere Vorgesetzte, Kommandantin Pierce, uns über unsere nächste Mission briefte.
„Agenten, wir haben einen Bericht über eine 21-jährige Frau erhalten, die NX-5-Merkmale aufweist", verkündete Kommandantin Pierce, ihre Augen scannten den Raum.
Ich fühlte einen Adrenalinschub, bereit, die Herausforderung anzunehmen.
„Das ist unmöglich", dachte ich bei mir. „NX-5er manifestieren sich vor 18."
Kommandantin Pierce fuhr fort: „Eyesphere-Überwachung hat ihre Anomalien aufgezeichnet. Eure Mission ist es, sie festzunehmen und einzudämmen."
Sie reichte mir als Captain meines Teams ein Tablet mit der Akte des Ziels.
Mein Herz sank, als ich das Bild sah.
Max.
Meine Schwester.
Ich fühlte mich, als hätte man mir einen Schlag in die Magengrube versetzt.
„Das kann nicht sein", flüsterte ich und versuchte zu verarbeiten.
Kommandantin Pierces Blick verengte sich. „Agent Henry, gibt es ein Problem?"
Ich versuchte mich zu fassen. „Nein, Ma'am. Aber...sie hat keine Kräfte. Ich kenne sie."
Der Raum verstummte.
Agent Duncan meldete sich, seine Stimme kalt. „Pflicht über alles, Henry. Du kennst das Protokoll."
Kommandantin Pierces Ausdruck wurde streng. „Agent Henry, du wirst diese Mission mit Unparteilichkeit ausführen. Keine Ausnahmen."
Ich kannte den Drill. Keine Bindungen. Keine Familienbande.
Aber das war Max.
Meine Schwester.
Ich öffnete den Mund, um zu protestieren, aber Kommandantin Pierce unterbrach mich.
„Erinnere dich an deinen Eid, Agent Henry. Synods Schutz ist von größter Bedeutung. Bring sie her."
Ich nickte, mein Kopf wirbelte.
Wie konnte Max ein NX-5 sein?
Und was würde jetzt mit ihr geschehen?
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MAXINE
Ich rannte durch die Haustür und schlug sie hinter mir zu. Meine Eltern, im Wohnzimmer versammelt, blickten von ihrem Buch und ihrer Fernsehsendung auf, besorgt.
„Max, was ist los?" fragte Mama und erhob sich vom Sofa.
Ich brach auf dem Boden zusammen und schluchzte unkontrollierbar. „Etwas ist passiert...auf der Party...ich weiß nicht, was mit mir geschieht!"
Papa eilte an meine Seite und schlang seine Arme um mich. „Was ist passiert, Schatz? Erzähl es uns."
Ich rang nach Luft und versuchte mich zu fassen. „Ich hatte Spaß...und dann...ich weiß nicht...Dinge begannen zu geschehen. Lichter flackerten, die Zeit blieb stehen, und die Leute hatten Angst. Sie rannten vor mir weg!"
Mamas Augen weiteten sich. „Was meinst du mit ‚Dinge begannen zu geschehen'?"
Ich holte tief Luft, die Worte sprudelten heraus. „Ich fühlte diese Kraft in mir...als könnte ich alles kontrollieren. Und dann Rachel...sie flog durch den Raum. Ich wollte ihr nicht wehtun!"
Mamas Ausdruck füllte sich mit Ratlosigkeit. „Das ist unmöglich", sagte sie fast flüsternd.
Papas Ausdruck wurde ernst. „Wir werden das klären, Max. Wir werden Hilfe holen."
Aber bevor wir fortfahren konnten, begann ein schwaches Summen in mir. Mein Körper begann zu zittern, es war schmerzhaft, es zu stoppen, zu versuchen, es zu kontrollieren.
„Nein, nein, nein..." flüsterte ich und fühlte die Kräfte wieder aufsteigen.
Mamas Augen fixierten meine. „Max, was geschieht?" während Papa langsam von mir wegtrat.
Ich legte meine Hände auf den Boden, und er grub sich tief in den Grund, ich hatte nie die Absicht gehabt, irgendeine Menge an Stärke einzusetzen, und doch durchbrach ich die Böden.
„Das ist schlecht", hörte ich Mama sagen, als plötzlich ein Klopfen an der Tür uns unterbrach.
„Max, ich bin es, Henry", rief die Stimme meines Bruders. „Mach auf. Wir müssen reden."
„Nein! Synod-Agenten sind hier", hörte ich Mama sagen, nachdem sie einen Blick durch das Überwachungssystem geworfen hatte.
Papas Ausdruck wurde streng. „Was geht hier vor, Henry?" Papa versuchte ihn aufzuhalten.
„Max ist eine Bedrohung für die nationale Sicherheit", antwortete Henry, seine Stimme fest. „Ich habe Agenten dabei. Wir müssen sie mitnehmen."
Mamas Griff um meinen Arm verstärkte sich. „Ihr könnt sie nicht haben", flüsterte sie mir zu. „Komm mit mir."
Sie zog mich durch die Hintertür, in die Nacht.
„Lauf, Max", drängte sie. „Hör nicht auf."
Ich stolperte vorwärts und hörte Papas Stimme hinter mir.
„Henry, hör auf damit. Deine Schwester braucht Hilfe, keine Handschellen."
„Ich habe einen Eid geschworen, Papa", antwortete Henry, seine Stimme kalt. „Meine Pflicht ist klar. Ich werde Max selbst finden. Du und Mama, haltet euch da raus."
Die Tür schlug zu, und ich hörte Henrys wütende Schritte in der Ferne verhallen.
Ich rannte, mein Herz pochte, meine Kräfte tobten in mir. Ich hatte keinen Ort, wohin ich gehen konnte, außer Shane, er war Henrys bester Freund gewesen, ebenfalls ein Agent, aber ich war sicher, er würde helfen.
Ich durchsuchte meine Kontakte, meine Finger zitterten, als ich zu Shanes Namen scrollte. Mein langjähriger Schwarm. Ich zögerte und fragte mich, ob ich ihm vertrauen konnte.
Aber ich hatte keine andere Wahl.
Ich wählte seine Nummer, mein Herz raste.
„Shane?" flüsterte ich und versuchte, meine Stimme ruhig zu halten.
„Max? Was ist los?" Sein Ton wechselte von beiläufig zu besorgt.
„Henry ist hinter mir her", platzte ich heraus. „Synod-Agenten. Sie denken, ich sei eine Bedrohung."
Shanes Pause war nicht so still, wie sie klang, ich roch seine Gedanken, sein Zögern. „Wo bist du?"
Ich blickte mich um, desorientiert. „Ich...ich weiß nicht. Ich bin von zu Hause weggerannt, Synod-Agenten sind überall und suchen mich."
„Bleib wo du bist", wies Shane an. „Ich werde dich finden. Lass deinen Netzmonitor an deiner Uhr an."
Ich nickte, obwohl er mich nicht sehen konnte.
Zwanzig Minuten fühlten sich wie eine Ewigkeit an. Dann erhellten Scheinwerfer die dunkle Gasse.
Shanes NSV-Auto hielt neben mir. Er sprang heraus, seine Augen scannten die Umgebung, bevor sie sich auf mich konzentrierten.
„Steig ein", drängte er und öffnete die Beifahrertür.
Ich zögerte, unsicher, ob ich ihm vertrauen sollte.
Aber Shanes Ausdruck wurde weicher. „Max, ich stehe hinter dir."
Ich glitt in seinen NSV und fühlte ein vorübergehendes Gefühl von Sicherheit.
„Was geht vor, Shane?" fragte ich, als er von der Gasse wegfuhr.
„Henry wurde beauftragt, dich zu fangen", erklärte Shane. „Aber ich weiß, er denkt nicht klar. Er ist zu nah dran."
Ich studierte Shanes Profil. „Warum hilfst du mir?"
Shanes Blick traf meinen für einen flüchtigen Moment.
„Weil ich an dich glaube, Max. Und Henry ist nicht der Einzige, der sich um dich sorgt."
Mein Herz setzte einen Schlag aus bei seinen Worten.
„Wohin gehen wir?" fragte ich und wechselte das Thema.
„An einen sicheren Ort", antwortete Shane.
Ich nickte und fühlte einen Schimmer von Hoffnung.
Als wir durch die Nacht fuhren, erkannte ich, dass ich nicht allein war.
Shane riskierte alles, um mir zu helfen.
Und zum ersten Mal fragte ich mich, ob seine Gefühle für mich über Freundschaft hinausgingen.
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ARLO
Ich stand an meinem Bürofenster und blickte in die Dunkelheit hinaus. Die Stadt erstreckte sich vor mir, ein Teppich aus Lichtern und Schatten. Mein Reich. Meine Assistentin, Juliet, trat lautlos ein, ihre Anwesenheit ein schwaches Rascheln von Papieren.
„Sir", sagte sie mit gedämpfter Stimme. „Wir haben einen Anomaliebericht erhalten."
Ich drehte mich um, meine Augen fixierten ihre. „Sprich."
„Ein NX-5, Sir. Eine 21-jährige Frau, die fortgeschrittene Kräfte aufweist."
Neugier entfachte in mir.
„Unmöglich", murmelte ich. „NX-5er manifestieren sich mit 18."
Elara nickte. „Ja, Sir. Aber diese...ihre QTS-Prüfung mit 10 zeigte keine Anomalien."
Mein Interesse war geweckt.
„Fangt sie", befahl ich, meine Stimme tief und gleichmäßig. „Um jeden Preis."
Julietts Ausdruck blieb neutral, aber ein Hauch von Unbehagen flackerte in ihren Augen.
„Sir, Synod ist bereits dran. Agent Henrys Team—"
Ich unterbrach sie.
„Ich will, dass sie direkt zu mir gebracht wird. Keine Synod-Einrichtung. Keine Experimente. Nur...mich."
Juliet nickte, ihr Rückzug schnell.
Ich kehrte zum Fenster zurück, mein Blick durchbohrte die Nacht.
Dieser NX-5 könnte der Schlüssel sein, um die Geheimnisse der menschlichen Psyche zu entschlüsseln.
Um die Realität meinem Willen zu beugen.
Ein langsames Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus.
Die Dunkelheit draußen schien zu pulsieren und auf meine bösartige Energie zu reagieren.
Ich würde vor nichts Halt machen.
Um diese Kraft zu beanspruchen.
Sie ist zu gut, um sie sich entgehen zu lassen.
HENRYWir hatten gerade eine Mission abgeschlossen, bei der wir einen Insassen verloren hatten, Ian Satur, der für Synod von großem Nutzen gewesen war. Wir wussten nie wirklich, was unter der Erde geschah, und konnten nur hoffen, befördert zu werden, um es zu erfahren.Diesmal schien es jedoch anders zu sein, unser Vorgesetzter hatte einen Einsatz für mein Team und mich angeordnet, und es war seltsam, wir bekamen nie zwei Aufträge in einer Nacht. Ich stand stramm, flankiert von meinem Team von Synod-Agenten, als unsere Vorgesetzte, Kommandantin Pierce, uns über unsere nächste Mission briefte.„Agenten, wir haben einen Bericht über eine 21-jährige Frau erhalten, die NX-5-Merkmale aufweist", verkündete Kommandantin Pierce, ihre Augen scannten den Raum.Ich fühlte einen Adrenalinschub, bereit, die Herausforderung anzunehmen.„Das ist unmöglich", dachte ich bei mir. „NX-5er manifestieren sich vor 18."Kommandantin Pierce fuhr fort: „Eyesphere-Überwachung hat ihre Anomalien aufgezeichnet.
NICHOLASI stood beside my mother, McKenna, the leader of Vortex, in the heart of our underground headquarters. The gentle hum of holographic displays and the whispers of fellow rebels filled the air as she stood before the few hundred we had managed to save and those who were already here with us.“Friends, we are gathering at a critical turning point,” McKenna began, surveying the room. “New Eden’s descent into tyranny is accelerating under Arlo’s rule.”As leader of Phoenix-5, the governing body of Vortex, McKenna's words carried weight. Her eyes fixed on me, and I saw a mixture of concern and determination.“Synod’s agents are roaming unchecked, hunting NX-5s, our kind,” she continued. “Arlo’s propaganda machine is stirring up fear and hatred. Our sources indicate that a new, top-secret facility is under construction.”"What is its purpose?" asked Zara, a gifted hacker.McKenna's expression darkened. "We suspect it was designed to harness NX-5 energy. Arlo intends to exploit these
MAXINEIch trat aus dem eleganten, silbernen Aufzug und auf den weitläufigen Campus der Eldridge Universität. Die Stadtlandschaft von New Eden erstreckte sich vor mir, ein Teppich aus hoch aufragenden Wolkenkratzern und holografischen Werbeanzeigen. Als NX-NULL hatte ich mich an das Summen der fortschrittlichen Technologie gewöhnt, die jeden Aspekt des Lebens hier durchdrang, während ich nichts Neues hinzufügen oder einen größeren Einfluss auf das Leben haben konnte, das wir hier nach der großen Explosion aufgebaut hatten.Das Hauptgebäude der Eldridge Universität, der Aurora-Turm, schimmerte mit einer gitterartigen Fassade, die sich mit dem wechselnden Licht zu verändern und anzupassen schien. Ich gesellte mich zum Strom der Studenten, die in das Gebäude strömten, unsere Schritte hallten von den polierten Marmorböden wider.Meine erste Vorlesung des Tages war Kognitive Psychologie. Ich schlüpfte in den Hörsaal, einen runden Raum mit holografischen Projektoren und neuronalen Schnittst
MAXINEIch öffnete langsam meine Augen, und die Benommenheit hob sich wie ein Schleier. Doch statt des sterilen weißen Raumes fand ich mich in einem dichten Wald wieder. Sonnenlicht filterte durch das Blätterdach über mir und warf gefleckte Schatten auf den Waldboden.Verwirrung wich Panik, als ich das ferne Summen von Hoverbikes und den Ruf von Synod-Agenten hörte. „Ziel erfasst! Maxine Wilson, ergib dich!"Mein Herz raste, und ich rannte los, wich tief hängenden Ästen aus und sprang über Wurzeln. Die Agenten kamen näher, ihre Stiefel donnerten hinter mir auf die Erde.„Halt, Maxine! Du bist verhaftet!"Ich schoss zwischen Bäumen hindurch, verzweifelt auf der Flucht. Kugeln zischten an meinen Ohren vorbei und jagten mir Schauer über den Rücken.Plötzlich tat sich vor mir eine Schlucht auf – ein tiefes, weites und dunkles Loch. Meine Instinkte schrien Warnung, aber die Agenten kamen näher.Ich zögerte, meine Zehen balancierten am Rand. Angst rang mit Verzweiflung.Die Agenten waren zu
MAXINEIch erwachte vom sanften Leuchten der Umgebungsbeleuchtung meines Schlafzimmers und fühlte eine Mischung aus Aufregung und Nervosität. Als ich mich im Raum umsehe, bin ich von einem Kaleidoskop von Farben umgeben. Die Wände, der Boden und die Decke verschmelzen nahtlos zu einer durchgehenden, geschwungenen Oberfläche und schaffen eine immersive Umgebung.Die Wände, verziert mit holografischen Displays, die sich verändern und wandeln, während ich zusehe, zeigen lebendige Muster, Nachrichtenfeeds und personalisierte Nachrichten. Der Boden besteht aus einem glänzenden, silbergrauen Material, das in seiner Reflexionsfähigkeit fast flüssig wirkt. Subtile, farbwechselnde Fliesen bilden ein faszinierendes Mosaik, das auf jeden meiner Schritte reagiert.Über mir löst sich die Decke in eine atemberaubende Hochauflösungs-Himmelsimulation auf, komplett mit ziehenden Wolken, leuchtenden Sternen und einem warmen, goldenen Licht, das die sanfte Berührung der Sonne nachahmt. Ein holografische







