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MAXINE
Ich erwachte vom sanften Leuchten der Umgebungsbeleuchtung meines Schlafzimmers und fühlte eine Mischung aus Aufregung und Nervosität. Als ich mich im Raum umsehe, bin ich von einem Kaleidoskop von Farben umgeben. Die Wände, der Boden und die Decke verschmelzen nahtlos zu einer durchgehenden, geschwungenen Oberfläche und schaffen eine immersive Umgebung.
Die Wände, verziert mit holografischen Displays, die sich verändern und wandeln, während ich zusehe, zeigen lebendige Muster, Nachrichtenfeeds und personalisierte Nachrichten. Der Boden besteht aus einem glänzenden, silbergrauen Material, das in seiner Reflexionsfähigkeit fast flüssig wirkt. Subtile, farbwechselnde Fliesen bilden ein faszinierendes Mosaik, das auf jeden meiner Schritte reagiert.
Über mir löst sich die Decke in eine atemberaubende Hochauflösungs-Himmelsimulation auf, komplett mit ziehenden Wolken, leuchtenden Sternen und einem warmen, goldenen Licht, das die sanfte Berührung der Sonne nachahmt. Ein holografisches Display flackert vor mir auf und reagiert auf meine Stimme und Gesten. Sanfte, melodische Glockenspiele kündigen eingehende Nachrichten und Updates an.
Als ich die sterile, klare Luft des Raumes einatme, fühle ich mich von der Verschmelzung von Technologie und Kunstfertigkeit umhüllt. Dieser Raum ist mein Rückzugsort, mein Spielplatz und mein Tor zu den Wundern unserer Welt.
Heute war der Tag. Der wichtigste Tag meines bisherigen Lebens, oder vielmehr im Leben jedes 10-Jährigen. Ich würde endlich meinen Neuroxin-Wert erfahren. Schon mit 5 Jahren wurden wir über die Bedeutung des NX aufgeklärt, da er definierte, wer wir waren, und heute war dieser Tag für mich gekommen.
„Max, Schatz, wach auf!" rief Mamas Stimme von der Tür aus.
Ich setzte mich auf, meine Füße baumelten vom Bett, während ich den letzten Rest Schlaf aus meinen Augen rieb. Meine Mutter, Eleanor, kam mit Papa, Oscar, und meinem älteren Bruder, Henry, direkt hinter ihr herein. Sie lächelten alle, aber ich konnte einen Hauch von Ernsthaftigkeit unter ihren fröhlichen Gesichtern spüren. Sie waren alle NX-3, die Gedankenmanipulatoren, und ich wusste einfach, dass ich auch einer sein würde.
„Heute ist der Tag, Kleines", sagte Papa und setzte sich neben mich aufs Bett. „Bist du bereit?"
Ich nickte und versuchte, mein rasendes Herz zu beruhigen. Ich hatte Geschichten über den Neuroxin-Test gehört, darüber, wie er meine Zukunft, meine Fähigkeiten und meinen Platz in der Gesellschaft unserer Stadt bestimmen würde. NX-1 bis NX-4 galten als produktiv und wurden gefeiert, aber ein NX-5?
„Was, wenn ich ein NX-5 bin?" fragte ich, meine Stimme kaum mehr als ein Flüstern.
Mama setzte sich auf die andere Seite von mir und nahm meine Hand in ihre.
„Max, es spielt keine Rolle, welchen Level du bekommst. Was zählt, ist, dass du du bist, und wir lieben dich, egal was passiert."
Henry, der 14 war und den Test bereits durchlaufen hatte, mischte sich ein:
„Ja, Max, ich habe eine 3 bekommen, und mir geht es gut. Du wirst großartig sein, egal was. Außerdem ist das höchst unwahrscheinlich."
Papa stand auf, seine Augen leuchteten vor Ermutigung. „Lass uns losgehen, Kleines. Wir wollen nicht zu spät zur Versammlung im Hauptquartier kommen."
Ich holte tief Luft und fühlte eine Welle der Entschlossenheit. Ich war bereit.
Als wir zum Omicron-Hauptquartier gingen, schienen die hoch aufragenden Wolkenkratzer der Stadt über uns zu thronen, ihre glatten Oberflächen spiegelten das Morgenlicht wider. Die Straßen waren voller Familien, alle auf dem Weg zum selben Ziel.
Wir gesellten uns zur Menge, die ins Hauptquartier strömte, einer gewaltigen Struktur, die vor Energie zu summen schien. Drinnen war die cavernöse Halle gefüllt mit Reihen über Reihen von Sitzen, alle besetzt mit 10-Jährigen wie mir und ihren Eltern.
Mein Herz setzte einen Schlag aus, als wir unseren zugewiesenen Bereich fanden. Mama gab mir eine beruhigende Umarmung. „Wir sind gleich hier und feuern dich an."
Papa lächelte, seine Augen leuchteten vor Stolz. „Du schaffst das, Max."
Henry flüsterte: „Keine Sorge, Schwester. Du wirst das rocken."
Ich holte noch einmal tief Luft und fühlte ihre Liebe und Unterstützung mich umgeben. Ich war bereit, allem entgegenzutreten, was vor mir lag.
Als ich mich in dem Meer von Gesichtern umsah, fragte ich mich, was der Tag bringen würde. Welchen Level würde ich bekommen? Was würde meine Zukunft bereithalten?
Die Lichter dimmten sich, und eine Stille legte sich über die Menge. Ein holografisches Display flackerte über der Bühne auf und zeigte das Omicron-Logo.
Eine Stimme dröhnte durch die Lautsprecher: „Willkommen, junge Bürger, zur Neuroxin-Bewertungszeremonie. Heute werdet ihr euer Potenzial, eure Stärken und euren Weg nach vorn entdecken."
Mein Herz pochte vor Erwartung. Das war es. Meine Zukunft würde sich entfalten.
Die Stimme, tief, freundlich und geduldig, sprach erneut durch die Lautsprecher: „Ich bin Arlo, Anführer von New Eden." Seine Stimme folgte, als Applaus in Einklang losbrach.
Er machte eine Pause, während er verklang, bevor er fortfuhr: „Das Neuroxin war für uns sowohl ein Segen als auch ein Fluch. Wir alle kennen die Gefahren des NX-5. Bevor ihr die Quantenspektroskopie-Prüfung ablegt, möchte ich euch eine kurze Erklärung darüber geben, was während und nach eurer Prüfung geschehen wird."
Die gesamte Versammlung war still, als er begann: „Die NX-NULL sind Menschen wie ich, die Menschen, geborene Anführer, also fühlt euch nicht schlecht, wenn ihr keine NX-1 habt. Die NX-1 sind die IT-Spezialisten, die geholfen haben, das New Eden zu erschaffen, das wir heute haben; 100 % des Gehirns jederzeit zu nutzen, ist tatsächlich ein wichtiger Meilenstein. NX-2 sind die Synod-Agenten um euch herum, sie haben Stärke, Widerstandsfähigkeit, Agilität, Kampffähigkeiten. NX-3 sind die Gedankenmanipulatoren, sie können eure Realität mit einem Fingerschnippen verändern. NX-4 sind die Zeitmanipulatoren, und NX-5 werden Staatseigentum, da sie eine Bedrohung für unsere Existenz darstellen. Wir werden nun mit dem Test beginnen."
Die Synod-Medizinagenten in ihren Kitteln begannen alle, sich zu ihren verschiedenen Positionen zu bewegen, während Synod-Agenten, gekleidet in makellosen schwarzen Uniformen, das Gebiet patrouillierten.
Meine Familie und ich reihten uns in die Menge der Familien ein. Ein holografisches Display über dem Eingang blinkte mit Nummern und wies jedem Kind eine Bezeichnung zu.
„Maxine Wilson, Nummer 427", verkündete die Stimme.
Ich holte tief Luft, mein Herz raste. Mama gab mir eine beruhigende Umarmung, während Papa und Henry aufmunternde Lächeln boten.
„Zeit zu gehen, Kleines", sagte Papa mit sanfter Stimme.
Ich nickte und nahm meinen Platz in der Schlange ein. Als ich vorne ankam, reichte mir eine Synod-Agentin mit ausdruckslosem Gesicht ein Krankenhaushemd.
„Ziehen Sie das bitte an", wies sie mich an, ihre Stimme fest aber höflich.
Ich nickte und tauschte meine Kleidung gegen das sterile Hemd. Der Stoff fühlte sich kühl auf meiner Haut an.
Ein sanftes Glockenspiel wies mich zu einem Wartebereich, der mit Reihen bequemer, kapselartiger Stühle gefüllt war. Ich setzte mich in meinen und versuchte, meine rasenden Gedanken zu beruhigen.
Kurz darauf rief eine sanfte Stimme: „Maxine Wilson, Nummer 427, bitte begeben Sie sich zu Bewertungsraum 14."
Ich stand auf, glättete mein Hemd und folgte der Geste der Agentin. Die Tür glitt auf und enthüllte einen sterilen, weißen Raum.
„Bitte, Maxine, legen Sie sich auf den Untersuchungstisch", wies eine beruhigende Stimme an.
Ich gehorchte und fühlte die kühle Oberfläche unter mir. Ein sanftes Summen erfüllte die Luft, als eine medizinische Drohne über mir schwebte.
„QTS – Quantenspektroskopie – wird in Ihre Hand infundiert", verkündete die Stimme.
Ein leichter Stich, und dann...
Alles wurde dunkel.
Meine Augenlider wurden schwer und schlossen die Welt aus. Ich fühlte mich treiben, schwerelos, in ein Reich jenseits des Bewusstseins.
Der letzte Gedanke, an den ich mich erinnerte, war: Was wird mein Neuroxin-Wert sein?
Und dann, nichts.
HENRYWir hatten gerade eine Mission abgeschlossen, bei der wir einen Insassen verloren hatten, Ian Satur, der für Synod von großem Nutzen gewesen war. Wir wussten nie wirklich, was unter der Erde geschah, und konnten nur hoffen, befördert zu werden, um es zu erfahren.Diesmal schien es jedoch anders zu sein, unser Vorgesetzter hatte einen Einsatz für mein Team und mich angeordnet, und es war seltsam, wir bekamen nie zwei Aufträge in einer Nacht. Ich stand stramm, flankiert von meinem Team von Synod-Agenten, als unsere Vorgesetzte, Kommandantin Pierce, uns über unsere nächste Mission briefte.„Agenten, wir haben einen Bericht über eine 21-jährige Frau erhalten, die NX-5-Merkmale aufweist", verkündete Kommandantin Pierce, ihre Augen scannten den Raum.Ich fühlte einen Adrenalinschub, bereit, die Herausforderung anzunehmen.„Das ist unmöglich", dachte ich bei mir. „NX-5er manifestieren sich vor 18."Kommandantin Pierce fuhr fort: „Eyesphere-Überwachung hat ihre Anomalien aufgezeichnet.
NICHOLASI stood beside my mother, McKenna, the leader of Vortex, in the heart of our underground headquarters. The gentle hum of holographic displays and the whispers of fellow rebels filled the air as she stood before the few hundred we had managed to save and those who were already here with us.“Friends, we are gathering at a critical turning point,” McKenna began, surveying the room. “New Eden’s descent into tyranny is accelerating under Arlo’s rule.”As leader of Phoenix-5, the governing body of Vortex, McKenna's words carried weight. Her eyes fixed on me, and I saw a mixture of concern and determination.“Synod’s agents are roaming unchecked, hunting NX-5s, our kind,” she continued. “Arlo’s propaganda machine is stirring up fear and hatred. Our sources indicate that a new, top-secret facility is under construction.”"What is its purpose?" asked Zara, a gifted hacker.McKenna's expression darkened. "We suspect it was designed to harness NX-5 energy. Arlo intends to exploit these
MAXINEIch trat aus dem eleganten, silbernen Aufzug und auf den weitläufigen Campus der Eldridge Universität. Die Stadtlandschaft von New Eden erstreckte sich vor mir, ein Teppich aus hoch aufragenden Wolkenkratzern und holografischen Werbeanzeigen. Als NX-NULL hatte ich mich an das Summen der fortschrittlichen Technologie gewöhnt, die jeden Aspekt des Lebens hier durchdrang, während ich nichts Neues hinzufügen oder einen größeren Einfluss auf das Leben haben konnte, das wir hier nach der großen Explosion aufgebaut hatten.Das Hauptgebäude der Eldridge Universität, der Aurora-Turm, schimmerte mit einer gitterartigen Fassade, die sich mit dem wechselnden Licht zu verändern und anzupassen schien. Ich gesellte mich zum Strom der Studenten, die in das Gebäude strömten, unsere Schritte hallten von den polierten Marmorböden wider.Meine erste Vorlesung des Tages war Kognitive Psychologie. Ich schlüpfte in den Hörsaal, einen runden Raum mit holografischen Projektoren und neuronalen Schnittst
MAXINEIch öffnete langsam meine Augen, und die Benommenheit hob sich wie ein Schleier. Doch statt des sterilen weißen Raumes fand ich mich in einem dichten Wald wieder. Sonnenlicht filterte durch das Blätterdach über mir und warf gefleckte Schatten auf den Waldboden.Verwirrung wich Panik, als ich das ferne Summen von Hoverbikes und den Ruf von Synod-Agenten hörte. „Ziel erfasst! Maxine Wilson, ergib dich!"Mein Herz raste, und ich rannte los, wich tief hängenden Ästen aus und sprang über Wurzeln. Die Agenten kamen näher, ihre Stiefel donnerten hinter mir auf die Erde.„Halt, Maxine! Du bist verhaftet!"Ich schoss zwischen Bäumen hindurch, verzweifelt auf der Flucht. Kugeln zischten an meinen Ohren vorbei und jagten mir Schauer über den Rücken.Plötzlich tat sich vor mir eine Schlucht auf – ein tiefes, weites und dunkles Loch. Meine Instinkte schrien Warnung, aber die Agenten kamen näher.Ich zögerte, meine Zehen balancierten am Rand. Angst rang mit Verzweiflung.Die Agenten waren zu
MAXINEIch erwachte vom sanften Leuchten der Umgebungsbeleuchtung meines Schlafzimmers und fühlte eine Mischung aus Aufregung und Nervosität. Als ich mich im Raum umsehe, bin ich von einem Kaleidoskop von Farben umgeben. Die Wände, der Boden und die Decke verschmelzen nahtlos zu einer durchgehenden, geschwungenen Oberfläche und schaffen eine immersive Umgebung.Die Wände, verziert mit holografischen Displays, die sich verändern und wandeln, während ich zusehe, zeigen lebendige Muster, Nachrichtenfeeds und personalisierte Nachrichten. Der Boden besteht aus einem glänzenden, silbergrauen Material, das in seiner Reflexionsfähigkeit fast flüssig wirkt. Subtile, farbwechselnde Fliesen bilden ein faszinierendes Mosaik, das auf jeden meiner Schritte reagiert.Über mir löst sich die Decke in eine atemberaubende Hochauflösungs-Himmelsimulation auf, komplett mit ziehenden Wolken, leuchtenden Sternen und einem warmen, goldenen Licht, das die sanfte Berührung der Sonne nachahmt. Ein holografische







