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Kapitel 11

Author: Author Light
last update publish date: 2026-10-13 19:03:13
Iris’ Perspektive

In dem Moment, als ich die Technikabteilung betrat, schlug mir der strenge Geruch von abgestandenem Kaffee und Druckertoner entgegen. Ich blieb in der Tür stehen, und mir sank das Herz, als ich mich im Raum umsah, denn es war ein absoluter Männerclub. An jedem einzelnen Schreibtisch saß ein Mann, und keiner von ihnen machte sich die Mühe, den Kopf zu heben, als die Tür hinter mir ins Schloss fiel. Sie tippten weiter und starrten auf ihre Bildschirme, als würde ich gar nicht exi
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  • Der Onkel Meines Mannes Wurde Zu Meiner Rache   Kapitel 13

    Ryders PerspektiveIris hatte ihren Kopf gegen die Beifahrerscheibe gelehnt, die Augen halb geschlossen, während sie sich mühsam gegen das Einschlafen wehrte. Sie sah völlig erschöpft aus, und ich musste unweigerlich darüber nachdenken, wie viel sie an diesem Tag wohl durchgemacht hatte.Als wir uns der Innenstadt näherten, fiel mir ein leuchtend pinkes Neonschild einer angesagten Bäckerei ins Auge. Ich erinnerte mich daran, dass Iris vor langer Zeit Bilder von deren Gebäck in den sozialen Medien gepostet hatte, und dachte mir, dass sie sich vielleicht über eine kleine Leckerei freuen würde.„Halt mal an, Jax“, sagte ich zum Fahrer.Iris blinzelte und setzte sich auf. „Warum halten wir an? Ich dachte, du fährst mich nach Hause.“„Ja.“ Ich grinste sie selbstgefällig an, bevor ich die Tür öffnete. „Warte hier.“Dann stieg ich in die kühle Nachtluft hinaus und ließ sie im SUV zurück.Die Bäckerei war brechend voll, eine lange, langsam vorankommende Schlange reichte bis auf den Bürgerstei

  • Der Onkel Meines Mannes Wurde Zu Meiner Rache   Kapitel 12

    Iris’ PerspektiveKaum war ich in meine ruhige Ecke zurückgekehrt, fror mein alter Computer schon wieder ein und lieferte damit einen weiteren erbärmlichen Beweis für seine mangelhafte Leistung. Ich griff in die Tasche meines Blazers, um meinen Notizblock herauszuholen, doch stattdessen streiften meine Finger mein Handy.Wie auf Kommando leuchtete der Bildschirm auf.Eine Nachricht von „Riley“ – dem Namen, den ich verwendet hatte, um Ryders Kontakt zu verschleiern – erschien auf dem Bildschirm und ließ mein Herz einen Schlag aussetzen.Ich vermisse dich. Lass uns heute Abend zusammen essen gehen.Ich starrte auf die Nachricht, lächelte wie eine Närrin und tippte dann schnell meine Antwort ein.Okay.Perspektive der dritten PersonWährenddessen herrschte im obersten Stockwerk des riesigen Wolkenkratzers von Lancaster Holdings eine angespannte Atmosphäre im Sitzungssaal der Geschäftsleitung. Die obersten Direktoren und Vizepräsidenten des Unternehmens saßen um einen langen Mahagonitisch

  • Der Onkel Meines Mannes Wurde Zu Meiner Rache   Kapitel 11

    Iris’ PerspektiveIn dem Moment, als ich die Technikabteilung betrat, schlug mir der strenge Geruch von abgestandenem Kaffee und Druckertoner entgegen. Ich blieb in der Tür stehen, und mir sank das Herz, als ich mich im Raum umsah, denn es war ein absoluter Männerclub. An jedem einzelnen Schreibtisch saß ein Mann, und keiner von ihnen machte sich die Mühe, den Kopf zu heben, als die Tür hinter mir ins Schloss fiel. Sie tippten weiter und starrten auf ihre Bildschirme, als würde ich gar nicht existieren.Ein junger Assistent führte mich zu einem Schreibtisch, der ganz hinten in der hintersten Ecke des Raums versteckt stand.„Das ist Ihr Schreibtisch, stellvertretende Leiterin“, sagte er, bevor er sich entfernte.Ich starrte den Arbeitsplatz mit einem bitteren Geschmack im Mund an, denn er war alt, schäbig und mit einer dünnen Staubschicht bedeckt. Als ich den Einschaltknopf des veralteten Computers drückte, stieß er ein lautes, knurrendes Geräusch aus, das mich die Augen verdrehen ließ.

  • Der Onkel Meines Mannes Wurde Zu Meiner Rache   Kapitel 10

    Iris’ PerspektiveDa waren sie.Die Glastüren des Firmengebäudes glitten auf, als ich eintrat – mein Gesicht zeigte Entschlossenheit an meinem ersten Tag im Büro. Ich war hier, um mein Erbe zu schützen, doch in dem Moment, als ich die Lobby durchquerte, stockte mir der Atem, als eine Welle purer Wut mich überrollte.Damian und Julian gingen mitten durch die Lobby, offen Arm in Arm, ohne auch nur den geringsten Versuch zu unternehmen, ihre Beziehung zu verbergen. Julian lehnte seine Schulter an die von Damian, während sie laut miteinander plauderten, und ein strahlendes, selbstgefälliges Lächeln zierte sein Gesicht.Die Rezeptionistin beugte sich sofort vor und verbeugte sich mit einem übertrieben eifrigen Lächeln. „Guten Morgen, Herr Damian! Guten Morgen, Herr Julian! Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Tag.“Mein Blut kochte, als ich sie beobachtete und mir bewusst wurde, wie selbstverständlich es für sie bereits geworden war, ihre Beziehung am helllichten Tag, direkt vor den Augen

  • Der Onkel Meines Mannes Wurde Zu Meiner Rache   Chapter 9

    Iris’ Perspektive„Denk an unsere Abmachung, Iris.“Ein schwerer, frustrierter Seufzer entwich Ryders Lippen, was deutlich machte, dass ihm meine Ablehnung nicht gefiel, doch er drängte nicht weiter darauf. Stattdessen trat er einen Schritt zurück, um mir etwas Freiraum zu geben, obwohl seine dunklen Augen weiterhin intensiv auf mich gerichtet blieben.„Lass dich niemals von Damian anfassen“, murmelte er, und in seiner Stimme lag eine leise, raue Warnung.„Das werde ich nicht“, flüsterte ich entschlossen, bevor ich schnell meine Kleidung zurechtzog und meine Haare glättete.Nachdem ich tief durchgeatmet hatte, wandte ich mich ab und ging zurück in den Separee. In dem Moment, als ich die Tür öffnete, blickte Ruby von ihrem Weinglas auf und hob misstrauisch die Augenbrauen.„Meine Güte, Iris, warum hast du so lange gebraucht?“, beschwerte sie sich und beugte sich über den Tisch. „Ich wollte dich gerade suchen kommen. Hast du dich verlaufen oder so?“Ich zwang mir ein gezwungenes, falsch

  • Der Onkel Meines Mannes Wurde Zu Meiner Rache   Kapitel 8

    Ryders Perspektive„Der Verkehr in der Innenstadt ist um diese Uhrzeit immer so furchtbar, finden Sie nicht auch, Mr. Lancaster?“, fragte Ruby vom Fensterplatz aus, die Augen weit aufgerissen und gespannt auf eine Antwort wartend.Iris’ Freundin saß auf der anderen Seite des Wagens, redete lebhaft und bemühte sich sichtlich, mit mir ins Gespräch zu kommen.„Ja“, murmelte ich, ohne den Kopf zu drehen, um sie anzusehen.Ich hielt meine Antworten kurz und knapp und tat gerade so viel, um nicht völlig feindselig zu wirken, aber meine Gedanken waren ganz woanders.Mein Blick war auf die Frau gerichtet, die direkt neben mir saß.Iris starrte geradeaus, ihre Lippen zu einer straffen, eigensinnigen Linie gepresst. Sie gab sich alle Mühe, so zu tun, als wäre ich nicht da, und behandelte mich wie eine völlig Fremde, obwohl sich unsere Schultern fast berührten.Das Auto verlangsamte seine Fahrt hinter einer Reihe roter Bremslichter fast bis zum Stillstand. Ruby wandte sich ab, abgelenkt von etwa

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