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Kapitel 3

Penulis: Olivia_k
last update Tanggal publikasi: 2026-10-14 17:52:03

Layla POV 

Auf dem Rückweg zum Rudelhaus, wo die ganze Festlichkeit stattfand, schauderte ich, als der kalte Nachtwind meine Haut peitschte, fast so, als hätte er sich den anderen angeschlossen, um mich ebenfalls zu verspotten.

Da ich keinen Wolf hatte und wie jeder gewöhnliche Mensch war, schien der Vollmond hell über mir, bereit, seinen Höhepunkt zu erreichen. Sein metallisches Silber erhellte den ganzen Wald, der zur Seemündung führte.

Die nächtlichen Geräusche und der Ruf einiger Nachtvögel und Eulen verliehen dem Anlass eine weitaus ruhigere Stimmung. Die ungebundenen Wölfinnen hatten sich um den Mondsee versammelt, von dem es hieß, die Mondgöttin selbst habe ihn gesegnet, als Geschenk, um uns zu helfen, zu offenbaren.

Unsere Gefährten. Während ich die unbekleideten Frauen betrachtete, starrte ich auf die bunten, gemusterten Blätter, mit denen die Umgebung geschmückt war, sodass sie wie ein verzauberter Wald aussah.

Wie auf ein Stichwort entdeckte Hazel mich wieder. Sie grinste höhnisch.

Sie pirschte mit bösartiger Absicht in den Augen auf mich zu.

Ich wich zurück und suchte Kales Blick, die nur mit den Schultern zuckte und wegsah.

„Ich staune über deine Dummheit. Layla, was lässt dich glauben, du könntest dich uns anschließen?" „Das kann ich."

„Dasselbe gilt für dich, nicht wahr? Du hast es bis zu Arden geschafft." Sie schnaubte. „Ich bin die zukünftige Luna, und die Tradition verlangt, dass ich diese ungebundenen Wölfinnen beim Mondritual anführe."

Sie hielt inne und musterte mich. „Das könntest du nicht wissen, da du ein Bastardwolf bist."

Bei ihren Worten spürte ich, wie die Wut in mir kochte. „Wie hast du mich gerade genannt? Einen Bastardwolf?" Sie lächelte.

„Oh nein, ich glaube, das richtige Wort ist wolfloser Bastard." Ich schrie und stürzte mich auf sie, doch sofort tauchten ihre Handlanger aus dem Nichts auf und hielten meine Arme fest.

Ich zerrte mit aller Kraft und zuckte vor Schmerz zusammen. „Lasst mich los. Da du ..."

„So sehr darauf brennst, dich zum Narren zu machen, lass mich dir helfen, das Gespräch der Stadt zu werden." Ihre Augen wurden glasig, und ich konnte erkennen, dass sie sich per Gedankenverbindung mit dem Rest ihrer Freundinnen verband.

Und aus dem fröhlichen Kichern, das ihren Lippen entwich, konnte ich schließen, dass das, was sie für mich geplant hatten, ohnehin nichts Gutes war.

„Lasst mich los!", schrie ich erneut und versuchte, mich aus ihrem festen Griff zu winden, doch sie schleiften mich ruckartig nach vorn durch die übrigen Frauen.

Meine Augen weiteten sich, als mir dämmerte, was sie vorhatte. „Nein, nein."

Ich krächzte. Ich konnte nicht schwimmen. Als sie meinen Körper bis an den Rand des Sees schoben, bäumte ich mich auf und trat mit ungeahnter Kraft um mich. Aber es war zwecklos. Sie waren zu stark.

All mein Flehen stieß auf taube Ohren, während sie mich unerbittlich in das kalte, eisige Wasser zerrten. Ich sah die anderen an. Einige wollten protestieren.

Aber sie blieben aus Angst, auf Hazels schwarze Liste zu geraten, still. Der Rest blieb in diesem Moment gleichgültig gegenüber der Situation.

Als wir in den See traten, durchlief ein Schauder meinen ganzen Körper. Ich biss die Zähne zusammen, um etwas von der Anspannung zu lösen, als sie mich dorthin gebracht hatten, wo sie mich haben wollten, und wir hüfttief im Wasser standen.

Hazel knurrte, bevor ein finsteres Kichern über ihre Lippen kam. „Das hier ..."

„Soll ein Beispiel sein für alle, die es wagen, sich mir zu widersetzen oder mich offen zu missachten, so wie diese hier."

Ihr Griff lockerte sich, und sie umringten mich und stießen mich sofort mit einem harten Tritt in die Seite. Ich keuchte, und mit einem letzten Schaudern versank ich tief im See.

Ich spürte, wie das Wasser meinen Körper umschloss, sein eisiger Griff hielt mich in seinen dunklen Klauen. Plötzlich spürte ich Hände, die mich festhielten und tief nach unten zogen.

Krallen legten sich um meinen Mund, um meinen gedämpften Schrei zu ersticken. Ich wehrte mich.

Es war schwer zu atmen, ich rang nach Luft, während sich alles wie das Ende von allem anfühlte. Und mein Leben zog an meinen Augen vorbei, als mir eine Träne des Bedauerns übers Gesicht glitt. Ich spürte starke, kräftige Arme, die sich um meinen Körper legten.

Sie zogen mich ruckartig an die Oberfläche, ich keuchte, spuckte das bisschen Wasser aus, das ich geschluckt hatte, und hyperventilierte, während ich um Atem rang.

Mir war schwindelig, als ich hochgehoben und sanft auf trockenem Boden abgesetzt wurde, die Erde klebte an meiner Haut. Dann hörte ich eine sehr zornige Stimme, rau.

„Behandelst du so dein Volk? Ich habe dich beobachtet, und irgendwie frage ich mich, wie Arden sich mit einer so abscheulichen Kreatur wie dir zufriedengeben konnte."

Als es mir gelang, die Augen zu öffnen, und meine Panik sich legte, wandte ich mich in die Richtung, in der Hazel stand, und bemerkte einen Mann, der direkt vor ihr stand, die Krallen um ihren Hals gelegt. Sie hatte sich unterwürfig geneigt.

„Alpha Alexander", wimmerte sie unter seinem Griff. Meine Augen weiteten sich, als mir klar wurde: Der Mann, der direkt vor ihr stand, war derselbe von vorhin.

Und sie sprach ihn als Alpha Alexander an. Er war wütend.

Sein Körper sträubte sich, und Knurren grollte durch seine Brust. Ich konnte erkennen, dass er gegen den Drang kämpfte, sich zu verwandeln.

Warum war er so wütend auf Hazel? Versuchte er, mich zu verteidigen, oder handelte er nur impulsiv?

„Du bist es nicht wert, eine Luna zu sein. Nein, du bist es nicht wert, irgendetwas zu sein. Ich werde dafür sorgen, dass du bestraft wirst."

Mein nasses Haar klebte mir im Gesicht, als ich versuchte, meinen Körper zu bewegen, doch sturdy Arme hielten mich zurück, die ich nicht bemerkt hatte und die noch immer um mich lagen, und ich hob den Kopf, um zu sehen, wer es war.

Ich begegnete dem ruhigen und berechnenden Blick eines viel jüngeren Kerls, wahrscheinlich ein paar Jahre älter als ich. Seine lockigen ...

Locken verdeckten einen Teil seiner Augen. Ich konnte nicht erkennen, welche Farbe sie hatten. „Ich bin ..."

„Oh, tut mir leid. Bitte vergebt mir." Ich musste fast lachen über Hazels zitternde Stimme, als sie den Alpha anflehte.

„Dankt eurem Glücksstern, dass ich keine Frauen verletze." Dann wandte er sich an die anderen, die noch immer mit entsetzten Gesichtern versammelt waren. „Ihr solltet euch alle schämen. Ist es das, was dieses Rudel lehrt?"

„Zuzusehen, wie ein anderer Mensch niedergetrampelt wird, und nichts zu tun? Ich bin enttäuscht von euch allen."

Nachdem er diese Worte gesagt hatte, lockerte sich sein Griff um ihren Hals, er stieß sie zur Seite und ging auf mich zu. Sein verkniffener Ausdruck wurde weicher, als sich unsere Blicke trafen.

Mein Herzschlag beschleunigte sich plötzlich unter der Intensität seines Blickes, und ich zappelte nervös. Als er nahe genug war, beugte er sich herab und hob mich in seine Arme.

Bevor er seinen Kopf an meinen legte: „Du bist jetzt in Sicherheit."

„Ich werde nie wieder zulassen, dass dir jemand wehtut."

„Ich verspreche es."

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