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„Lass mich los“, zischte ich, meine Stimme zitterte, als ich mein Handgelenk aus seinem Griff riss.
Ich dachte nicht nach. Ich plante nichts. Angetrieben von purer, adrenalingeladener Panik, drückte ich beide Hände gegen die gestriegelte anthrazitfarbene Weste von Professor Klaus und stieß ihn mit aller Kraft zurück. „Geh zurück, verdammt. Es ist mir egal, wer du bist, und es ist mir egal um deinen psychotischen Bruder. Bleib weg von mir.“
Er bewegte sich kaum. Der Stoß schien ihn nur zu amüsieren, ein dunkles, eisiges Amüsement, das mir das Blut in den Adern gefrieren ließ. Bevor ich einen Schritt zurück machen konnte, um die Treppe hinauf zu flüchten, bewegte sich Roman mit einer erschreckenden, kalkulierten Geschwindigkeit.
Seine Hände schossen hervor, umfassten meine Taille, und mit einer einzigen fließenden Bewegung hob er mich hoch und schlug meinen unteren Rücken gegen die Kante des massiven Holzpults.
Ich keuchte auf, meine Hände flogen automatisch zu seinen breiten Schultern, um das Gleichgewicht zu halten, als er direkt in meinen persönlichen Raum trat. Er lehnte sich nicht über mich wie Rowan – er bedrängte mich, presste seine Oberschenkel fest gegen meine und nagelte mich flach gegen den Schreibtisch.
Er war eine Wand aus maßgeschneiderter Wolle, teurem Eau de Cologne und einer erstickenden, klinischen Alpha-Autorität, die sich völlig anders anfühlte als die rohe Gewalt seines Bruders, aber doppelt so erschreckend war.
„Lass mich dir etwas ganz klar machen, Herr Weston“, murmelte Roman, sein Gesicht nur Zentimeter von meinem entfernt. Seine silbergerahmten Brillengläser rutschten leicht auf dem Nasenrücken herunter und enthüllten Augen, die jeglicher akademischer Distanz entbehrten. Sie waren kalt, besitzergreifend und laserfokussiert auf mein Gesicht. „Du erhebst nicht die Stimme mir gegenüber. Du legst keine Hand an mich. Und du bringst den Dreck meines Bruders nicht in meinen Hörsaal.“
Die Nähe war wahnsinnig. Die Hitze, die von seinem Körper ausging, ließ meinen Kopf schwirren, und meine verräterischen Omega-Instinkte, bereits vom Vorabend geschwächt, begannen zu wimmern.
Seine Brust presste sich mit jedem Atemzug hart gegen meine, und als seine Finger sich in den Stoff meines Mantels an meinen Hüften gruben, blühte ein schwerer, vertrauter Schmerz in meinem Unterleib auf.
„R-Roman“, brachte ich heraus, seinen Namen ohne nachzudenken verwendend, meine Stimme verlor völlig ihre eisige Schärfe.
„Zu dir ist es Professor Klaus“, flüsterte er, sein Daumen zeichnete langsam die Linie meines Kiefers nach und hob mein Gesicht an. Seine Berührung war kalt, aber sie brannte wie Feuer. Er lehnte sich hinunter, seine Lippen streiften die Muschel meines Ohrs. „Sei sehr vorsichtig, wie du hier deine Karten ausspielst, Stadtjunge. Ich kann dein Leben zu einer absoluten Hölle machen, bevor die Zwischenprüfungen auch nur anstehen. Verstehst du mich?“
Sein Daumen strich über meine Unterlippe, imitierte die genaue Geste, die sein Zwilling Stunden zuvor verwendet hatte, und ein hilfloser, pathetischer Laut entwich meiner Kehle – ein leises, verzweifeltes Stöhnen, das laut in dem leeren Hörsaal widerhallte.
Entsetzt über meine eigene Nachgiebigkeit, kehrte ich zu meinen Sinnen zurück. Ich brachte beide Ellbogen hoch, rammte sie in seine Brust und wand mich mit wilder, verzweifelter Kraft aus seinem Griff. Dieses Mal ließ er mich los, ein langsames, raubtierhaftes Grinsen breitete sich auf seinen Lippen aus, als ich rücklings auf die Treppe stolperte.
„Ich weiß nicht, was für ein verdrehtes Spiel ihr beide spielt“, keuchte ich, wischte mir mit dem Handrücken über den Mund und versuchte verzweifelt, meine zerschmetterte Würde wieder zusammenzusetzen. „Aber lasst mich da raus.“
Roman antwortete nicht. Er griff einfach hinunter und nahm ruhig den Stapel Registrierungspapiere vom Schreibtisch, um ihn in seine Aktentasche zu schieben. Als er die Papiere wegzog, strichen seine bloßen Finger absichtlich ein letztes Mal über die empfindliche Haut meines nackten Handgelenks.
Ein scharfer Ruck schoss meinen Arm hinauf. Romans Augen verdunkelten sich sofort, das kalte Blau wurde vollständig verschluckt, als seine Nasenlöcher sich weiteten und er scharf und leise einatmete. Er hatte es gerochen. Der unterliegende, süße Duft meines eisigen Minz- und Winterrosendufts, der einen aussichtslosen Kampf gegen die schwere Mauer meiner Inhibitoren führte.
Ich schluckte den Kloß der Angst in meiner Kehle hinunter, zwang mein Gesicht in eine Maske aus purer, ungerührter Arroganz. Ich zog meinen Ärmel herunter, richtete meinen maßgeschneiderten Mantel und drehte mich auf dem Absatz um.
Ich marschierte die Stufen hinauf und verließ den Hörsaal, ohne mich umzudrehen, und tat so, als würde meine Welt nicht gewaltsam aus den Angeln gehoben.
~~~
Die folgenden Tage lösten sich in einen wachen psychologischen Albtraum auf. Ich fand mich in einer erstickenden Zangenbewegung zwischen den Zwillingen gefangen, ohne irgendeinen Ausweg.
Zu Hause führte Rowan einen brutalen Feldzug psychologischer Kriegsführung. Er berührte mich nicht wieder, aber er musste es auch nicht. Er verfolgte meine Bewegungen durch das Loft wie ein Raubtier, das seiner Beute nachstellt, seine schweren bernsteinfarbenen Augen beobachteten mich aus den Schatten des Wohnzimmers, wann immer ich mein Heiligtum verließ.
Er begann, seine Sachen überall liegen zu lassen – eine abgewetzte Lederjacke über der Kücheninsel drapiert, eine verschwitzte Sporttasche am Fuß meiner Schlafzimmertür hingeworfen, schwere, nach Alpha duftende Flanellhemden achtlos auf das Sofa geworfen.
Die gesamte Wohnung stank nach ihm, eine ständige, aggressive Erinnerung daran, dass ich in seinem Territorium gefangen war.
In der Schule zielte Roman gnadenlos auf meinen Intellekt ab. Er nutzte seine Position, um mich vollständig zu isolieren, und gab mir unmögliche, dreifach lange Aufsätze über obskure Handelspolitiken mit Vierundzwanzigstunden-Fristen auf.
Während jeder einzelnen Vorlesung unterzog er mich intensiven, quälenden mündlichen Prüfungen, rief mich wiederholt vor achtzig Studenten auf und zerpflückte meine Argumente mit einer glatten, giftigen Präzision, bis ich emotional und mental ausgebrannt war.
Es dauerte nicht lange, bis ich die entsetzliche Wahrheit erkannte: Die Zwillinge teilten einen tiefen, viszeralen brüderlichen Hass. Sie quälten mich nicht nur; sie benutzten mich als Bauern in ihrer eigenen toxischen, tief verwurzelten Rivalität.
Doch wann immer das Wochenende heranrollte und ein eleganter schwarzer Dienstwagen vor der Akademie vorfuhr, um einen Brief zu überbringen, sah ich die makellose, geradlinige Alpha-Fassade, die sie für ihre Matriarchin-Mutter, Lady Beatrice Klaus, aufrechterhielten.
Für die Welt waren sie die perfekten, elitären Söhne der mächtigsten Familie von Greenville. Hinter verschlossenen Türen waren sie Monster, die versuchten, sich gegenseitig durch mich zu zerreißen.
Aber der unerbittliche, doppelseitige Stress begann, einen schweren physischen Tribut zu fordern.
Am Freitagabend goss der Regen heftig gegen die hohen Lagerhausfenster, passend zur dunklen Angst, die sich in meiner Brust sammelte. In meinem abgeschlossenen Schlafzimmer lehnte ich mich gegen das Badezimmerspüle, mein Körper zitterte heftig, obwohl die Heizung auf Hochtouren lief.
Ich griff in meine Tasche und schüttelte das Plastik-Inhibitoren-Etui. Es war fast leer. Ich hatte die vierfache empfohlene Dosis genommen, aber es spielte keine Rolle. Meine synthetischen Pillen versagten vollständig gegen den ständigen, täglichen Ansturm der identischen Pheromone der Zwillinge.
Plötzlich blühte ein tiefer, hohler Schmerz in meinem Unterleib auf, gefolgt von einer erschreckenden, flüssigen Hitze, die meine Knie einknicken ließ.
„Nein. Nein, nein, nein.“
Ich klammerte mich an die Ränder des Porzellanspülbeckens, Tränen der Frustration stachen in meinen Augen. Es waren die ersten Anzeichen einer erzwungenen Hitze. Mein Körper reagierte auf die pure Menge an Alpha-Energie, die mich umgab, und versuchte, mich in einen Zyklus zu zwingen, für den ich nicht bereit war.
Plötzlich hallte das schwere Zuschlagen der Haustür durch das Loft, gefolgt von einem Paar scharfer, klackender Schritte.
„Wo ist er, Rowan?“ Romans glatte, eisige Stimme dröhnte durch die Wohnung, völlig frei von seiner akademischen Haltung. Er klang wütend.
„Was zum Teufel machst du in meinem Raum, Professor?“ Rowans raues Knurren bellte zurück, ein tiefes Knurren ließ die Dielen erzittern. „Verschwinde, bevor ich dich die Treppe runterwerfe.“
„Ich habe dir gesagt, du sollst dich von ihm fernhalten“, zischte Roman, das Geräusch einer Aktentasche, die auf die Kücheninsel geworfen wurde, hallte den Flur hinunter. „Du ruinierst seine Konzentration. Er hat heute Nachmittag eine Frist verpasst, weil er zu beschäftigt damit war, sich vor deinem erbärmlichen territorialen Gehabe zu verstecken.“
„Oh, ist der Goldjunge aufgebracht, weil sein kleiner Preis seine Hausaufgaben nicht gemacht hat?“ Rowan spottete, stieß ein dunkles, harsches Lachen aus. „Er ist ein Omega, Roman. Er gehört in ein Nest, nicht dazu, deine blöden Aufsätze zu schreiben. Und im Moment ist er in *meiner* Wohnung.“
„Er gehört niemandem, am wenigsten einem Schulabbrecher-Mechaniker, der nicht einmal seine Stiefel sauber halten kann“, knurrte Roman.
Die Zwillinge stritten heftig, ihre tiefen, identischen Stimmen ließen die Wände des Lagerhauses erbeben. Die Luft in der Wohnung wurde schwer, dick und völlig aufgeladen mit einer gewalttätigen, erstickenden Welle dominanter Alpha-Pheromone, als sie ihre Kontrolle gegeneinander ausspielten.
Für meinen Körper war es der letzte, verheerende Schlag.
Der pure Druck ihrer doppelten, identischen Düfte zerschmetterte, was von meinen Abwehrkräften übrig war. Tief in meinem System zerbrach die schwere Mauer meiner Inhibitoren vollständig.
Eine dicke, berauschende Welle von distressiertem, süßem Omega-Duft strömte unter meiner Schlafzimmertür hervor und füllte augenblicklich die gesamte Wohnung mit dem überwältigenden Aroma von eisiger Minze und Winterrose.
Das Geschrei hörte augenblicklich auf.
Die tote Stille, die folgte, war ohrenbetäubend. Sie dauerte eine einzige, qualvolle Sekunde, bevor sie durch das Geräusch schwerer, raubtierhafter Schritte ersetzt wurde, die sich in perfekter Einigkeit auf meine Tür zubewegten.
RileyJade und ich standen vor dem Café, die Nachtluft traf uns, sobald wir die Glastüren hinter uns ließen.„Ich meine es ernst mit Reginald“, sagte ich und richtete den Riemen meiner Tasche auf der Schulter. „Ich werde nicht ruhen, bis seine ganze Familie es spürt.“„Ich weiß, dass du es ernst meinst“, sagte Jade und lehnte sich mit den Händen in den Taschen an die Wand. „Mach nur nichts Dummes, ohne mir vorher Bescheid zu sagen.“„Werde ich nicht“, sagte ich. „Danke, dass du mit mir geredet hast, Jade. Ich habe das wirklich gebraucht.“„Ja, egal“, murmelte er, obwohl er mir kurz zunickte. „Komm sicher nach Hause, Riley.“„Du auch“, sagte ich.Wir trennten uns direkt auf dem Bürgersteig, Jade ging zu seinem Auto, während ich mich zur Straße wandte.Erst nachdem ich zugesehen hatte, wie er wegfuhr, holte ich mein Handy heraus, um die Uhrzeit zu prüfen. Mein Kiefer fiel mir fast herunter, als ich die digitalen Zahlen auf dem Bildschirm sah.Es war Mitternacht.Wie war das passiert? Wi
RileyIch saß am Bettrand und scrollte in dem stillen Zimmer durch mein Handy.Ich schaute mir alles an, was ich über Reginald finden konnte. Seine Karriere lag in Trümmern, und sein Ruf war zerstört.Ich prüfte seinen aktuellen Standort auf dem Bildschirm. Er war zurück im Haus seiner Familie und lebte von dem Geld, das sie noch hatten.„Du lebst immer noch ganz gut“, flüsterte ich vor mich hin und starrte auf den Bildschirm. „Das ist nicht, was ich wollte.“Es machte mich wütend. Er hatte so viel ruiniert, und trotzdem hatte er noch ein Dach über dem Kopf und ein bequemes Bett zum Schlafen.Er bekam online Hass ab, klar, aber das reichte nicht. Ich wollte, dass er viel mehr litt.Plötzlich klickte die Tür auf.Ich zuckte leicht zusammen und sperrte den Bildschirm, drehte das Display nach unten auf meinen Schoß.Rowan kam herein und trocknete sich die nassen Haare mit einem Handtuch. Er blieb stehen, als er mich sah, die Augen verengten sich leicht.„Was machst du?“, fragte Rowan und
JadeIch lag im Dunkeln und starrte an die Decke, während Rose neben mir schlief. Meine Haut fühlte sich immer noch heiß an, und mein Kopf raste zu schnell, um anzuhalten.Ich hatte heute Nacht die Kontrolle übernommen. Ich war tatsächlich über sie gestiegen und hatte mir genommen, was ich wollte, statt darauf zu warten, dass sie den ersten Schritt machte, wie sie es immer tat.Sie hatte gesagt, es sei nur für dieses eine Mal. Diese Worte wiederholten sich immer wieder in meinem Kopf.Nur dieses eine Mal.Sollte das bedeuten, dass sie morgen wieder die Dominante sein würde? Ließ sie mich nur meinen Willen bekommen, weil sie Mitleid mit mir hatte?Ich hasste, wie sehr es mir etwas ausmachte. Ich hasste, dass ich sie so sehr wollte und mich gleichzeitig immer wieder gegen die Bindung zwischen uns stemmte.Ich drehte den Kopf und sah sie an. Sie wirkte friedlich, wenn sie schlief, ahnungslos von dem Chaos in meinem Kopf.Ich hatte monatelang so getan, als würde mir diese Verbindung nicht
RoseIch beobachtete, wie sich der spielerische Glanz über mein Gesicht im Spiegel meines Geistes legte, während ich die Herausforderung aussprach und voll und ganz damit rechnete, dass er ablehnen würde, so wie er es immer tat, wenn ich zu weit ging. Die Wette hing zwischen uns, und hell. Er überraschte mich. Er stimmte zu.Meine Braue hob sich. Ein Grinsen folgte, bevor ich es verhindern konnte.Er ließ seine Kleidung ohne ein weiteres Wort fallen und ging nackt ins Badezimmer. Die Dusche sprang mit einem harten Wasserstrahl an. Ich trat noch vollständig angezogen hinein, und der Strahl traf mich, tränkte den Stoff, sodass er an jeder Kurve klebte. Wasser rann in warmen Flüssen meinen Körper hinunter. Ich sah den Moment, in dem Reue über sein Gesicht huschte. Er war schon wieder hart, die dicke Länge von ihm erhob sich, obwohl er mir den Rücken zudrehte.„Wir können einfach nur baden“, sagte er mit angespannter Stimme.Ich ließ die durchnässte Kleidung langsam abstreifen, warf sie S
RoseEr zog seine Hose herunter.Seine Hände zitterten so stark, dass er drei Versuche brauchte, um den Knopf zu öffnen und den dunklen Denim über seine Oberschenkel zu ziehen.Seine Boxershorts hatte er noch an.Der schwarze Stoff spannte sich eng über seinem Schoß und versteckte nichts von seiner Dicke und seinem Verlangen.Ich griff mit der rechten Hand aus und hielt das kleine Messer leicht zwischen den Fingern.Ich fuhr mit der Klinge über seine Bauchmuskeln und bewunderte ihn.Die flache, kühle Stahlkante glitt sanft über seine blasse Haut, den glatten Linien seines Bauchs folgend.Sein Atem stockte, sein Bauch spannte sich an, als das Metall ihn berührte.Ich wusste nicht, wann ich meine Pheromone freigesetzt hatte.Der warme Duft meines Alpha-Drucks erfüllte das kleine Schlafzimmer, dicht und erdrückend dunkel.Jade keuchte auf, seine Augen weiteten sich, als der Duft seine Sinne traf.„Was … was tust du da?“, fragte Jade, atemlos und zitternd.Mir wurde klar, was ich mit ihm
RoseDer Ausdruck in Jades Gesicht war ekstatisch.Es war eine unbezahlbare Mischung aus Angst, Verwirrung und Hilflosigkeit.Ich lehnte mich an sein Kopfende zurück und nahm langsam jedes Detail auf, wie er in diesem Moment aussah.Er war hell, seine Haut leuchtete blass unter dem grellen Licht des Schlafzimmers, aber er schwitzte und keuchte so sehr, dass er hochrot angelaufen war.Seine Brust hob und senkte sich, während er versuchte, wieder zu Atem zu kommen.Ich wettete, dass er irgendwann auf seinem Weg hierher aus voller Kraft gerannt war, um mir nicht in die Hände zu fallen.Es war süß, dass er dachte, dunkle Gassen zu durchqueren und Hauptstraßen zu meiden würde mich wirklich daran hindern, ihn zu finden.Ich stand vom Bett auf, ruhig und ohne Hast.In dem Moment, als meine Füße die Dielen berührten, machte er einen Schritt zurück, stolperte aber gleich darauf.Er verlor auf seinen eigenen weggeworfenen Turnschuhen das Gleichgewicht und fiel hart auf seinen Hintern.Er rutsch
RileyWenn ich dachte, der Innenhof sei schlimm, dann war das Wohnheimsbüro die Hölle auf Erden. Drinnen roch es nach altem Teppich und billigem Lufterfrischer, und die Frau hinter dem Schreibtisch sah aus, als ob sie es genoss, mir das Leben zur Hölle zu machen.„Es tut mir leid, Mr. Weston“, sagt
RileyDer Schlamm an meinen maßgefertigten Lederstiefeln, die mehr kosteten als die Monatsmiete für dieses trostlose Studentenwohnheim, in dem ich eigentlich wohnen sollte, ließ mich am liebsten schreien.Ich starrte auf den Dreck, der an meiner Ferse klebte, und presste die Zähne so fest zusammen,
RileyDie Fahrt zurück im Truck verlief völlig still, nur das Geräusch der Scheibenwischer, die den Regen wegwischten, war zu hören.Wir kamen nach Hause, und als wir durch die Haustür traten, war die schwere Hitzewelle in meinem Unterleib nicht mehr so stark wie zuvor und hinterließ nur ein dumpfe
RileyIch drehte mich zum Gehen um, nachdem ich das gesagt hatte, hielt aber inne und griff nach etwas zu essen, bevor ich zur Schule ging.Mein Magen knurrte laut und peinlich genau in der Mitte der Küche und erinnerte mich daran, dass ich seit gestern nichts mehr gegessen hatte.Ich hasste es, da






