INICIAR SESIÓNMein Sohn„Noah? W-was machst du hier? W-wie bist du... hierher gekommen?“ Arianas Stimme brach, als sie zu ihrem Sohn sprintete und vor ihm auf die Knie fiel. Sie zog ihn in eine feste Umarmung, ihre Hände zitterten, als sie seinen Rücken streichelte, versuchte, seine Ängste zu besänftigen.„Ich bin hier, Schatz. Mama ist hier.“ Sie küsste seinen Scheitel, dann zog sie sich zurück, um ihn auf Verletzungen zu untersuchen, ihre Augen scannten jeden Zentimeter seines kleinen Körpers. „Geht es dir gut? Hast du Schmerzen, Schatz? Hat dir jemand wehgetan?“Noah kicherte, als ihre Finger seinen kitzeligen Bauch fanden, und fing ihre Hand. „Mama, mir geht es gut. Ich habe meinen Großvater kennengelernt. Du hast mir nie erzählt, dass ich einen habe. Ich mag ihn, Mama. Er ist so stark.“„Was? Welchen Großvater? Wer?“ Sie sah sich um, und ihr Blick traf Orion Wulfgard, der am Eingang des Palastes stand, ein warmes Lächeln auf seinem wettergegerbten Gesicht. Er flüsterte einem Mann im schwarzen
Wulfgard-PalastDraußen vor der Kabinentür standen Kaels Männer starr in Habachtstellung, ihre Gesichter sorgfältig ausdruckslos, während sie versuchten, die unüberhörbaren Geräusche von innen zu ignorieren. Das rhythmische Hämmern gegen die Wand, die gedämpften Stöhner und Knurren, die geflüsterten Worte der Leidenschaft – sie schluckten schwer und starrten starr geradeaus, taten so, als hörten sie nichts. Einige rutschten unruhig hin und her, andere tauschten verlegene Blicke, aber keiner wagte es, sich von seinem Posten zu rühren. Ihr Alpha war drinnen, und sie würden diese Tür mit ihrem Leben bewachen, egal welche Geräusche nach draußen drangen.Selbst als das Flugzeug in Turbulenzen geriet, blieben die beiden in der Kabine unberührt, ineinander verloren, entluden endlich das Verlangen, das sie so lange zurückgehalten hatten. Das Bett quietschte und stöhnte, die Wand bebte bei jedem kraftvollen Stoß, und keiner schien sich um etwas anderes zu kümmern als um ihre gemeinsame Gier. D
Verloren im VerlangenTief in ihrem Inneren wusste sie, dass sie ihn aufhalten musste. Sie wusste, wenn sie sich jetzt nicht zurückzogen, würden sie völlig von dem lodernden Feuer ihres beiderseitigen Verlangens verzehrt werden. Jeder rationale Gedanke in ihrem Verstand schrie Warnungen, drängte sie, ihn zurückzustoßen, dies zu beenden, bevor es außer Kontrolle geriet.Aber seine Lippen schmeckten zu süß gegen ihre. Das Flattern in ihrem Herzen verstärkte sich um ein Vielfaches, als sie seine Zunge zwischen ihre geöffneten Lippen gleiten spürte, ihren Mund mit einer Zärtlichkeit erkundete, die ihr die Knie weich werden ließ. Ihr Herz hämmerte so heftig in ihrer Brust, dass sie sicher war, er könnte seinen unregelmäßigen Rhythmus spüren.Seine rechte Hand glitt an ihren Hinterkopf, neigte ihn sanft, um den Kuss zu vertiefen, während er ihren Mund verschlang, keine Ecke unberührt ließ. Als er spürte, wie ihr Körper nachzugeben begann, fing seine andere Hand ihre Taille auf, stützte sie,
Erschieß michDas Flugzeug war abgehoben und flog nun durch den Nachthimmel, seine fortschrittliche Tarnkappentechnologie machte es für die Ortungssysteme der Behörde unsichtbar. Eine Stunde war in relativer Stille vergangen, das Summen der Triebwerke der einzige Begleiter der Reise.Kael erwachte, blinzelte heftig, als ihm klar wurde, dass er in einen tiefen Schlaf gefallen war. Seine Augen schossen zum Sitz neben ihm – er war leer. Panik ergriff seine Brust.„Sie ist zur Toilette gegangen“, informierte ihn einer seiner Leibwächter, als er den alarmierten Gesichtsausdruck des Alphas bemerkte.„Und du hast mich nicht geweckt?!“ Kaels Stimme war ein tiefes Knurren, als er aufstand und den Mann stammelnd vor Angst zurückließ.Er stürmte zum Heck des Flugzeugs, riss die Badezimmertür auf. Leer. Sein Kiefer spannte sich. „Wo zur Hölle ist sie?!“Ein anderer Wachmann zeigte auf eine Privatkabine am Ende des Flugzeugs. „Sie ist da reingegangen und hat nach einer Dusche gefragt.“„Das nächs
Sicheres HausDraußen vor der Klinik trug Kael Serena in seinen Armen, hielt sie im Brautstil, während sie ihre Arme schwach um seinen Nacken legte. Sie war halb bei Bewusstsein, ihr verschwommener Blick kämpfte darum, sich auf das Chaos um sie herum zu konzentrieren. Die kalte Nachtluft biss auf ihre bloße Haut, aber Kaels Wärme schützte sie vor dem Schlimmsten.Als sie eilig zu Freyas Auto eilten, informierte Kael sie kurz über alles, was passiert war – von der Rettung vor den Attentätern bis zu Celestes unerwarteter Ankunft und ihrer Hilfe bei der Flucht. Seine Stimme war dringlich, aber ruhig, ein beruhigender Anker im Sturm der Schüsse und Schreie.„Celeste ist hier? Was ist los, Kael?“ Serenas Stimme war kaum ein Flüstern, durchzogen von Verwirrung und Erschöpfung. Ihr Körper schmerzte, jeder Muskel schrie protestierend auf.„Ich kenne nicht alle Details. Sie erwähnte etwas darüber, dass die Behörde entdeckt hat, dass du ein Werwolf bist.“ Er duckte sich, als eine Kugel an seine
Ich habe dich unter Drogen gesetzt„Freya! Runter!“ Kael riss sie am Arm und zog sie neben dem Operationstisch zu Boden. Sie zitterte heftig, ihre Augen irrten panisch durch den abgedunkelten Raum. Ihre Klinik war zu dieser Stunde geschlossen, die Türen verschlossen – doch jemand war offenbar durch den Haupteingang eingebrochen.„Was ist los? Soll ich nachsehen? Ich kann den Alarm auslösen.“ Sie versuchte aufzustehen, aber Kael zog sie zurück.„Bleib tief. Gibt es einen Hinterausgang aus dieser Klinik?“ Er durchsuchte den Raum nach möglichen Waffen, seine Hände schlossen sich um einige scharfe Instrumente. Er steckte einige in seine Taschen und umklammerte andere fest.„Kael, red mit mir! Was zur Hölle ist los? Soll ich die Polizei rufen?“ Freya flüsterte und klopfte ihre Taschen nach ihrem Telefon ab. Sie fluchte leise. „Mein Telefon liegt auf dem Tisch in meinem Büro. Ich könnte dahin kriechen – es ist gleich um die Ecke.“ Sie zeigte auf die Tür, die aus dem Operationssaal führte.D







