DER DON'S WOLF

DER DON'S WOLF

last updateTerakhir Diperbarui : 2026-09-17
Oleh:  MOFE WRITES Ongoing
Bahasa: Deutsch
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Über zwanzig Jahre hinweg haben sich die Mafia und die Werwölfe zu Feinden erklärt – ausgelöst durch den Tod von Luna Selene während des heiligen Mondfestes. Lidia, aufgewachsen bei ihrem Vater, dem rücksichtslosen Alpha Eryx, hat immer nach einer einzigen Regel gelebt: „Nie mit der Mafia einlassen.“ Das Schicksal will jedoch, dass sie Damiano, dem Sohn des Mafia-Kriegsherrn, begegnet – und neugierig wird, warum der Hass auf die Mafia so tief sitzt und weshalb ihr Vater sie nie leiden konnte. Während die verbotene Liebe zwischen den beiden wächst, erkennt sie bald, dass sie eine Gefahr für ihre eigene Familie und ihr Volk darstellt. Sie bleibt ohne Wahl: Sie muss sich zwischen Liebe und Loyalität entscheiden. Wird die Liebe beide Welten wieder vereinen und die Fehde beenden – oder bleiben beide Welten für immer im Chaos? Wird die Liebe standhalten, selbst wenn alte Wunden und Geheimnisse wieder aufgerissen werden? Lies es und finde es heraus!!!

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Bab 1

Kapitel Eins: Silvermoon Café

Lidias Perspektive

Der frische Duft von Zimt und heißen Bagels erfüllte die Luft. Die Menschen aus den verschiedensten Teilen der Welt in meinem Café sitzen zu sehen, zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht. Immer noch fühlte es sich an wie ein erhörtes Gebet, dass mein Traum Wirklichkeit geworden war.

Hinter all dieser Gastfreundschaft verbirgt sich ein Geheimnis, das nicht jeder kennt. Ich bin Lidia Odessa Silverfang, eine Werwölfin, deren oberste Priorität die Sicherheit und das Wohlergehen ihres Volkes ist.

Ich stamme aus einem der größten und mächtigsten Rudel in der Geschichte der Werwölfe – dem Moon Pack. Als Beta trage ich eine Menge Verantwortung, und für mich geht es nicht nur um die Sicherheit meines Rudels, sondern auch um mein Café.

Mein ganzes Leben lang habe ich nach einer einzigen Regel gelebt: Niemals mit der Mafia einlassen. Ich habe mich immer gefragt, warum alle sie so sehr hassten, aber trotz meiner Neugier habe ich es nie gewagt, meinen Vater, Alpha Eryx Silverfang, nach dem Grund für diese Regel zu fragen.

Die Wut, die ihn überkam, sobald das Wort „Mafia“ fiel, sagte mir genug. Ich hoffte nur, dass ich eines Tages endlich meine Antwort bekommen würde.

„Lidia!“ Seraphines Stimme riss mich aus meinen Gedanken.

Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich völlig abwesend war.

„Hilfst du nicht bei den Bestellungen? Die Schlange wird länger“, sagte sie und versuchte, ein Tablett mit Essen auf der rechten Hand zu balancieren.

Seraphine war meine langjährige Kellnerin, die zur Freundin und zur Familie geworden war. Die Art, wie sie mein Geschäft unterstützte und mich an meinen schlechtesten Tagen aufmunterte, bedeutete mir mehr, als sie wusste.

Ich griff nach einer Schürze und ging zur Kaffeemaschine. Wir brauchten jede Hand.

So viele Gäste zu bedienen, ließ mich lächeln. Es fühlte sich gut an, meinen größten Traum, Bestellung für Bestellung, Wirklichkeit werden zu sehen.

Eine Stunde später ebbte der Ansturm endlich ab, und ich konnte mich setzen. Meine Beine zitterten, und mein Magen knurrte. Scheiße, ich hatte den ganzen Tag nichts gegessen.

Ich schnappte mir einen Milkshake und stürzte ihn hinunter, endlich wieder in der Lage, durchzuatmen.

Kaum hatte ich das Glas abgesetzt, kam Seraphine angerannt, förmlich strahlend vor Aufregung. Ich machte mich bereit für was auch immer für Klatsch sie diesmal so glücklich machte.

„Was hast du diesmal gehört?“, fragte ich und lächelte sie an.

„Oh, meine süße Lidia, das könnte meine größte Chance sein, endlich den Menschen zu sehen, von dem wir unser ganzes Leben lang gehört haben.“

„Seraphine!“ zischte ich und legte ihr die Hand über den Mund, bevor ihre Stimme weitergetragen werden konnte.

„Was?“, sagte sie und zog sich zurück.

„Hör auf, um den heißen Brei herumzureden, und sag’s mir einfach“, erwiderte ich.

„Jedenfalls habe ich die Patrouillenkrieger am mittleren Tisch darüber reden hören, dass ein paar Menschen das alte Schloss an der Grenze kaufen wollen. Anscheinend will dein Vater das auf keinen Fall und hat die Sicherheit am Schloss bereits verdoppelt.“

„Deshalb bist du so aufgeregt?“, fragte ich. „Du weißt, wie sehr Vater das Lauschen hasst.“

„Der Erbe der Familie ist in der Stadt“, fuhr sie fort und ignorierte mich völlig. „Er kommt, um sich das…“

Die Glocke über der Eingangstür unterbrach sie, als eine Gruppe von Männern in schwarzen Smokinganzügen hereinkam, und die ganze Atmosphäre im Café veränderte sich mit ihnen.

Das Gespräch im Raum verstummte, und überraschenderweise regte sich mein innerer Wolf – allerdings nicht mit Alarm, eher so, als wäre etwas Fehlendes gerade zurückgekehrt.

Sie verstand das Gefühl genauso wenig wie ich, aber klar war: Was auch immer die Luft im Café verändert hatte, fühlte sich nicht nach Gefahr an. Für mich fühlte es sich nach Frieden an.

Der Duft teuren Kölnischwassers schärfte die Sinne meines Wolfs, und ein seltsames Gefühl durchströmte mich, etwas, das ich nicht benennen konnte und das ich noch nie gespürt hatte. Ich kämpfte darum, die Fassung zu bewahren.

In der Mitte der Gruppe saß ein Fremder. Er unterschied sich von den anderen. Sein Anzug saß anders, sein Ausdruck war ruhig, während der ihre hart war. Es lag einfach etwas an ihm, das ich nicht einordnen konnte.

„Lidia! Warum bist du immer so in Gedanken versunken?“, fragte Seraphine und schnippte vor meinem Gesicht mit den Fingern.

„Bin ich nicht“, murmelte ich und runzelte die Stirn. „Was jetzt?“

„Hast du den Mann mit der Sonnenbrille gesehen, den im braunen Anzug?“, Seraphine deutete zum Eingang.

„Was ist so besonders an ihm?“ hob ich eine Augenbraue.

„Musst du immer so ahnungslos tun?“, Sie rollte mit den Augen.

„Seraphine, das ist nicht der Moment, um verstohlen einen fremden Typen im braunen Anzug anzustarren“, schnauzte ich und machte mich wieder an die Arbeit.

Ich griff gerade nach der nächsten Bestellung, als Seraphines Schürze am Tischrand hängen blieb und sie das Gleichgewicht verlor.

„Vorsicht, Seraphine!“

Es war zu spät. Der Inhalt des Tabletts, das sie trug, flog dem neuen Erben entgegen, während sie wie erstarrt dastand und auf das Chaos starrte.

Im Bruchteil einer Sekunde schlossen sich seine Leibwächter um ihn, die Hände bewegten sich zu ihren Waffen, Wut in den Augen.

Er hob eine Hand, und sie traten zurück. Für einen Moment konnte ich nicht atmen.

„Seraphine, hol den Wischmopp“, rief ich schnell und bewegte mich schon.

Ich griff nach einem Lappen und einer Schüssel mit Wasser und ging hinüber, um sein Jackett zu säubern anzubieten. Er sagte kein Wort, nickte nur.

In dem Moment, als meine Hand seine streifte, flammte mein Wolf in mir auf – dasselbe unbenannte Gefühl von vorhin. Ich behielt ein ruhiges Gesicht und ruhige Hände.

Anders als seine Wachen blieb er still und ließ mich arbeiten, geduldig und schweigend, bis ich fertig war. Als der Fleck verblasst war, hob er die Hand, damit ich aufhörte, stand dann auf und ging mit seinen Männern hinaus, ohne ein weiteres Wort.

Die Luft im Café wurde erst wieder atembar, als sich die Tür hinter ihnen schloss. Ich sagte Seraphine, sie solle abschließen und das Schild auf Geschlossen drehen, damit wir aufräumen konnten.

Als ich an dem Tisch vorbeiging, an dem er gesessen hatte, fing etwas das Licht ein. Ich blieb stehen, neugierig, und beugte mich vor, um es aufzuheben.

Es war ein silberner, individuell gravierter Vape. Ein Name war in die Seite eingraviert: Damiano C.

„Damiano“, flüsterte ich und strich mit dem Daumen über die Gravur.

Ich stand da und fragte mich, warum er ihn zurückgelassen hatte, und das Einzige, was mich wirklich erschreckte, war der Gedanke, etwas zu behalten, das einem Menschen gehörte.

Ich steckte den Vape in meine Tasche, bevor Seraphine ihn sehen konnte, und machte mich wieder an die Arbeit.

„Lidia“, sagte Seraphine leise. „Es tut mir leid. Ich wollte wirklich nicht das Getränk über ihn schütten. Ich weiß, wie viel dir dieses Café bedeutet…“

„Schon gut.“ Ich unterbrach sie und zog sie in eine Umarmung. Ich spürte, wie schuldig sie sich fühlte.

Zurück im Rudelhaus lag ich auf meinem Bett und war in Gedanken versunken.

Wer war er wirklich? Warum hatte er seine Männer nicht Seraphine angreifen lassen? Warum den Vape zurücklassen?

Ein Dutzend Fragen kreisten in meinem Kopf hin und her, aber das, was mich wirklich ängstigte, war die Vorstellung vom Gesicht meines Vaters, falls er ihn jemals sehen sollte.

Trotz all der Sorgen war mein Wolf friedlich. Sein Bild saß still in meinem Kopf und weigerte sich zu gehen.

Das Gefühl war seltsam, aber es fühlte sich nicht falsch an. Ich vertraute ihm und schlief ein in der Hoffnung, dass er zurückkommen würde, um das abzuholen, was er zurückgelassen hatte.

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