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AIDENS POVAngst ist kein Gefühl, das ich besonders mag. Um ehrlich zu sein, mag ich überhaupt kein Gefühl, das nicht der Adrenalinkick im Ring, eine ganz normale Straßenschlägerei oder das Gefühl der absoluten Kontrolle über alles ist.„Rudy, du weißt, was zu tun ist. Tritt auf das verdammte Gas!“„Ja, Boss.“Ich versuchte immer und immer wieder, Simon zu erreichen. Warum ging er verdammt noch mal nicht an sein Telefon! Ich muss ruhig bleiben. Es ist ein Krankenhaus, da kann doch unmöglich etwas Verrücktes passieren… oder?„Aiden… Aiden!“ Rosa riss mich aus meinen Gedanken. „Dein Telefon klingelt.“ Wo zur Hölle war ich nur mit meinen Gedanken?„Boss, es gibt ein Problem mit Ihrer Frau. Sie scheint in einen kritischen Zustand gefallen zu sein und musste aus irgendeigem Grund in den Operationssaal gebracht werden.“„Idiot! Das ist hoffentlich ein schlechter Scherz, Simon. Was habe ich dir gesagt!“, presste ich durch die Zähne hervor. Ich hatte ihm gesagt, er solle keinen verdächti
AIDENIch zog meine Waffe, um zu schießen. Wir feuerten ohne Präzision zurück, während wir nach Deckung suchten. Sie hatten uns in eine Falle gelockt, aber wir hatten unsere eigene Falle vorbereitet.Als wir uns zurückzogen, folgten sie uns, und genau das war es, was wir wollten.Eine weitere Kugel wurde in meine Richtung abgefeuert, was mich zwang, hinter einem Baum Deckung zu suchen. Ich spürte eine Bewegung—definitiv keiner meiner Männer. Ich zielte auf den Kopf.„Woah, Aiden! Ich bin’s.“„Tante?“ Nur ein kleiner Zug an diesem Abzug und sie wäre tot gewesen. Ich muss mich konzentrieren.„Alles läuft nach Plan.“„Ja, außer dass es ein verdammtes, blutiges Chaos ist.“ Wir sollten sie eigentlich an den Ort locken, den wir geplant hatten, aber es wirkte, als würden wir in unser eigenes Verderben gelockt werden. Diese Idioten schindeten Zeit. Wussten sie von unserem Plan?„Boss, ich decke Sie, laufen Sie!“, schrie Stephan. So dramatisch! Dafür gab es keinen Grund, ich ignorierte
AIDENS POV„Tante?“„Hallo, Aiden.“ Sie sagte es mit einem riesigen Lächeln. „Es ist eine Ewigkeit her.“ Während sie mich fest umarmte, kniff sie mir in die Ohren. Wann würde sie endlich lernen, damit aufzuhören?Meine Tante, Rosa Armstrong, ist ein Teufelsweib—nicht nur eine Mafia-Prinzessin, sondern auch eine fähige Söldnerin und Jägerin… eine Menschenjägerin, wenn du verstehst, was ich meine.„Du hast mir gar nicht erzählt, dass du nach New York kommst, ich hätte sonst—–“„Es dir erzählt und mir diese lustige Erfahrung entgehen lassen? Auf keinen Fall.“„Da stimme ich zu“, sagte ich mit einem Lächeln. Ehrlich gesagt war diese kleine Schlägerei genau das, was ich gebraucht hatte. „Lass uns dich nach Hause bringen, Tante Rosa. Du bleibst doch bei mir, oder?“„Ja, ein oder zwei Tage, dann fliege ich geschäftlich nach New Mexico. Dich in einem Krankenhaus vorzufinden, war eine kleine Überraschung, aber du siehst ganz gesund aus. Bist du verletzt?“„Nein, mir geht’s gut. Meine F
AIDENS POVWir kamen am Krankenhaus an und gingen direkt zu Averys Zimmer.„Boss, Stephan hat vor ein paar Minuten angerufen. Er wollte wissen, ob Sie hier sind… er sagte, er konnte Sie nicht erreichen“, sagte Simon in dem Moment, als ich an die Tür trat. Ich hielt an, um herauszufinden, warum.„Warum?“„Er hat etwas über ein Video gesagt… er hat Details zu dem Video und dem Standort des Absenders herausgefunden.“„Sag ihm, ich bin im Moment beschäftigt. Er soll sich darum kümmern und mir die Details geben.“„In Ordnung, Boss.“Ich trat in den Raum und sah, wie Jayden Averys Hand küsste. „Ich bin Jayden Armstrong, Aidens Cousin.“„Nimm deine schmutzigen Hände von meiner Frau!“, befahl ich.Avery war erschrocken über meine Reaktion und drehte sich zu schnell um. Es scheint, als hätte diese Bewegung ihr Kopfschmerzen bereitet, denn sie hielt sich vor Schmerz den Kopf.„Avery, ist alles okay mit dir?“, fragte das Mädchen, das bei ihr war, mit deutlicher Besorgnis in der Stimme. „S
AIDENS POV„Wer fehlt?“, fragte Sydney noch einmal.„Ich dachte, du wärst verschwunden“, antwortete ich ihr und atmete erleichtert aus.„Warum solltest du das denken?“„Nichts, nichts.“ Ich kenne meine Cousine, sie ist eine Überdenkerin, ich konnte es ihr unmöglich erzählen. „Tu mir einen Gefallen, geh niemals ohne ordentliche Security weg, klar?“ Ein Befehl, von dem ich erwarte, dass sie sich daran hält.„In Ordnung, aber warum? Gibt es da etwas, das du nicht sagst?“, fragte sie und kniff die Augen zusammen, während sie mich anstarrte, als ob ihr das helfen würde, mich zu durchschauen.„Keine Fragen, Sydney, das weißt du“, antwortete ich in einem tiefen Ton.„Schön. Wie dem auch sei, Jayden wird bald hier sein.“„Was meinst du mit JAYDEN WIRD BALD HIER SEIN?“, fragte ich, offensichtlich frustriert. Ich mag meinen Cousin ja, aber verdammt, er ist einer der nervigsten, unausstehlichsten Menschen auf Erden. Mit einem hübschen Gesicht, was ihn nur noch unerträglicher macht—nun, zumindest
AIDENS POV„Warum schaust du nicht einfach näher hin?“ Ich benutzte meine Finger, um mir die Haare aus dem Gesicht zu streichen, und schenkte ihnen ein Grinsen. „Schau jetzt, erinnerst du dich?“„Du…“ Er zog seine Waffe. „Es ist der—–“ Er war tot. Einer meiner Männer hatte ihn erledigt. In einem Augenzwinken wurde ich von meinen Männern abgeschirmt.„Gib mir meine Waffe“, sagte ich zu Stephan.„Hier, Boss.“Ich schnappte mir meine Waffe und trat hinter ihnen hervor.„Ich sehe, ihr Leute wart vorsichtig. Schlau, schlau. Aber wie vorsichtig könnt ihr sein, nachdem ihr etwas so Törichtes getan habt wie einen Armstrong zu verletzen, meine Frau zu verletzen.“„Wir waren das nicht, Sir, wir sind unschuldig“, hörte ich die beiden jüngeren Typen sagen. Solche leicht erschreckbaren Idioten würden nützlich sein.„Wer war es dann?“„Es war unser Boss.“„Glaubt ihr, das weiß ich nicht?“ Die Wut ließ mich die Worte vor ihnen herandonnern. Die Jungen schienen verängstigt, aber die anderen war







