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Kapitel 46

Auteur: Victor ellis
last update Date de publication: 2026-11-04 01:22:34

Der Name

Zurück beim Rudel der Siedlung.

Der Mann draußen sprach erneut. „Malia, wir müssen mit dir sprechen.“

„Über mein Kind?“, fragte ich.

„Ja.“

Ich schluckte. Es gab keine Möglichkeit mehr, meine Schwangerschaft zu verbergen. Aber ich hatte keine Ahnung, warum sie sich plötzlich dafür interessierten.

Lydia griff nach meiner Hand. „Was auch immer passiert, bleib ruhig.“

Ich nickte.

Langsam ging ich zur Tür. Lydia blieb neben mir, als ich sie öffnete.

Draußen standen mehrere Menschen
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  • Die Ersatz-Luna    Kapitel 75

    Die Falle Die Luna-Prüfung von Blackridge hatte ihre letzte Phase erreicht. 26 Frauen waren Wochen zuvor in das Schloss gekommen, jede in der Hoffnung, diejenige zu werden, die den nächsten Erben von Blackridge austragen würde. Jetzt waren nur noch 3 übrig. Isla war ausgeschlossen worden, nachdem ihr Körper schlecht auf die Blutlinie von Blackridge reagiert hatte. Die Heiler hatten diese Entscheidung nach mehreren Tests getroffen, und es gab keinen Einwand, der daran etwas hätte ändern können. Selena, Vera und Celine waren die letzten 3. Sie standen vor der Luna in der großen Halle, während die Wachen von beiden Seiten aus aufpassten. Die Luna betrachtete sie aufmerksam. „Ihr habt die körperlichen Prüfungen bestanden“, sagte sie. „Ihr habt uns eure Stärke, Ausdauer, Wolfskontrolle, Gesundheit und Blutverträglichkeit gezeigt.“ Selena hob das Kinn. Celine blieb still. Vera hörte aufmerksam zu. „Aber es gibt noch eine letzte Sache, die wir wissen müssen“, fuhr die Luna fort.

  • Die Ersatz-Luna    Kapitel 74

    Sie haben uns gefunden Zurück in der Siedlung. Nachdem der Fremde gegangen war, schlief an diesem Tag keine von uns. Seine Warnung ging mir die ganze Nacht nicht aus dem Kopf. Nimm Derek und geh. Er hatte es gesagt, als gäbe es keine Zeit für Diskussionen. Doch der Morgen kam, und wir waren immer noch hier. Lydia wollte, dass wir sofort aufbrachen. „Ich mag diesen Ort nicht mehr“, sagte sie, während sie eine kleine Tasche mit Lebensmitteln zuband. „Dieser Mann weiß zu viel.“ Mara nickte. „Das tut er. Und ich glaube nicht, dass er gelogen hat.“ Ich sah Derek an, der an meiner Brust schlief. „Wir können nicht jedes Mal weglaufen, wenn uns jemand Angst macht“, sagte ich. Lydia starrte mich an. „Malia, er hat uns gesagt, dass sich etwas unter genau diesem Teil des Waldes befindet.“ „Ich weiß, aber er hat uns nicht genau gesagt, was es ist.“ „Das reicht mir.“ „Wir bleiben vorerst hier“, sagte ich. Lydia seufzte. „Du bist stur.“ „Es tut mir leid, aber wenn wir dort hinausgehen

  • Die Ersatz-Luna    Kapitel 73

    Die zweite Prüfung Eine weitere Prüfung begann noch vor Sonnenaufgang. Die 4 Frauen wurden in die Kammer der Heiler gebracht, während der Rest von Blackridge noch schlief. Niemand außer den Wachen, die vor der Tür postiert waren, durfte hinein. Die Luna stand neben den Heilern. „Dieser Test wird feststellen, wie eure Körper auf das Blut des Blackridge-Alphas reagieren“, sagte sie. Selena hob eine Augenbraue. „Du meinst Deucalions Blut?“ „Ja.“ Vera sah den Heiler an. „Wie werdet ihr das testen?“ „Eine kontrollierte Probe wird in euren Blutkreislauf eingebracht. Wir werden euren Körper und euren Wolf beobachten.“ Isla verschränkte die Arme. „Und wenn unsere Körper es abstoßen?“ „Dann werdet ihr von der Prüfung ausgeschlossen.“ Celine blieb still. Der erste Test begann mit Selena. Ein Heiler führte das Blut vorsichtig in ihren Körper ein. Einige Minuten lang geschah nichts. Dann wurde Selenas Atmung schwerer. Ihre Augen blitzten golden auf. Der Heiler beobachtete die Anzeig

  • Die Ersatz-Luna    Kapitel 72

    Die Warnung Zurück in der verlassenen Siedlung. Ich hatte nicht mehr richtig geschlafen, seit wir in die verlassene Siedlung gezogen waren. Jede Nacht wachte ich beim kleinsten Geräusch auf. Ein brechender Ast. Raschelnde Blätter. Ein Wolf, der irgendwo jenseits der Bäume heulte. Manchmal saß ich neben dem Fenster und starrte in die Dunkelheit, während ich mich fragte, ob der Fremde, der unsere Tür markiert hatte, uns immer noch beobachtete. Die 3 tiefen Kratzspuren waren immer noch da. Lydia wollte sie entfernen oder zu etwas anderem umgestalten. Ich weigerte mich. „Warum?“, fragte sie eines Morgens. „Weil derjenige, der sie hinterlassen hat, wollte, dass wir sie sehen, wahrscheinlich als Warnung.“ Mara sah zur Tür. „Vielleicht ist das genau der Grund, warum wir gehen sollten.“ Ich blickte auf Derek hinunter, der an meiner Brust schlief. „Wir können nicht jedes Mal weglaufen, wenn uns etwas Angst macht.“ Lydia seufzte. „Malia, dieser Ort macht mir auch Angst.“ „Ich we

  • Die Ersatz-Luna    Kapitel 71

    Die 4 Kandidatinnen Die 4 Frauen verbrachten ihre erste Nacht in Blackridge unter strenger Bewachung. Keine von ihnen durfte das Schlossgelände verlassen. Ihre Zimmer befanden sich auf der Ostseite des Schlosses, weit entfernt von Arias Gemach. Am Morgen ließ die Luna sie in die Trainingshalle rufen. Selena trat als Erste ein. Sie war groß, stark und trat selbstbewusst auf. Sie stammte aus einer mächtigen Alpha-Familie und war seit ihrer Kindheit im Kampf ausgebildet worden. Vera folgte ihr schweigend. Sie war ruhig und aufmerksam und sprach nur selten, wenn sie nichts Wichtiges zu sagen hatte. Als Nächste kam Isla herein. Ihr Blick wanderte durch den Raum, als gehöre er ihr bereits. Celine trat als Letzte ein. Sie war still, schön und schwer zu durchschauen. Die Luna stand vor ihnen. „Ihr habt alle die erste Phase überstanden“, sagte sie. „Aber keine von euch sollte glauben, dass ihr damit irgendetwas gewonnen habt.“ Selena stand aufrecht. „Was passiert jetzt?“ „Ihr werde

  • Die Ersatz-Luna    Kapitel 70

    Die Prüfung der Luna Blackridge hatte sich verändert, seit Aria das Baby verloren hatte. Das Schloss, das einst voller Vorbereitungen für eine Feier gewesen war, war nun schmerzlich still. Das Kinderzimmer war unberührt geblieben. Winzige Kleidungsstücke lagen noch immer ordentlich gefaltet in den Schubladen. Die leere Wiege stand neben dem Fenster und erinnerte alle daran, was sie verloren hatten. Aria hatte ihr Zimmer kaum verlassen. Sie lebte, aber sie war schwach. Ihr Körper hatte während der Schwangerschaft und der Geburt stark gelitten. An manchen Morgen konnte sie sich kaum ohne Hilfe aufsetzen. Deucalion blieb bei ihr, wann immer er konnte. Eines Abends saß er neben ihrem Bett, während sie schlief. Seine Mutter stand in der Tür und beobachtete ihn. „Wir müssen reden“, sagte die Luna. Deucalion blickte auf. „Worüber?“ Sie trat langsam ein und schloss die Tür. „Über die Zukunft von Blackridge.“ Sein Gesichtsausdruck verhärtete sich. „Nicht heute Abend. Und warum bist i

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