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Kapital 10

last update Veröffentlichungsdatum: 23.10.2026 17:49:51

Knoxx’ Sicht

Ich lege auf, doch meine Hand bleibt noch einen Moment auf dem Hörer liegen, als könnte ich damit irgendwie rückgängig machen, was gerade passiert ist.

Caroline will die Scheidung.

Die Worte hallen in meinem Kopf wider, hart und endgültig, doch ich kann es einfach nicht begreifen. Ich hätte nie gedacht, dass sie es tatsächlich durchziehen würde. Nicht Caroline.

Jahrelang war sie an meiner Seite. Trotz meiner Kälte, trotz meiner Distanziertheit, ist sie immer geblieben. Sie hat si
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  • Die Geheime Milliardärs-Exfrau   Kapital 20

    Carolines SichtJeden Tag wächst meine Entschlossenheit. Meine mit Graphit verschmierten Finger fahren die feinen Linien des Entwurfs nach. Fast ist er fertig, aber noch nicht vollkommen.Das Motto des Wettbewerbs lautet „Himmlische Schönheit“ und ist von den Sternen, dem Universum und allem inspiriert, was jenseits davon liegt.Ich atme tief durch und lasse die Idee in meinem Kopf Gestalt annehmen.Sie ist perfekt. Ich habe mich schon immer für Astrologie und den Nachthimmel begeistert, und die Idee für meinen Entwurf steht bereits fest.Meine Skizzen sind noch grob, aber die Vision ist klar: eine Halskette, die von den Tierkreiszeichen inspiriert ist und deren kunstvolle Details die einzigartige Energie jedes einzelnen Zeichens widerspiegeln.Meine Finger bewegen sich beim Zeichnen beinahe wie von selbst. Mit jedem kleinen Detail erwecke ich den Entwurf mehr zum Leben.Im Mittelpunkt der Halskette soll ein Edelstein stehen, dessen Form dem jeweiligen Sternbild entspricht. Feine, fili

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    Carolines SichtIch betrete das Büro, und zwar mit dem festen Vorsatz, dass es das letzte Mal sein wird.Es ist seltsam, wie kalt es sich hier inzwischen anfühlt – kälter als sonst. Das Gebäude hatte schon immer diese steife, geschäftsmäßige Atmosphäre, aber heute ist sie beinahe unerträglich.Vielleicht liegt es daran, dass ich genau weiß, weshalb ich hier bin:Ich werde kündigen.Ich werde einen Schlussstrich ziehen – sowohl unter meinen Job als auch unter meine Ehe.Niemand weiß, dass ich Knoxx Wayne bin. Nicht meine Kollegen, nicht die Führungskräfte, niemand. Knoxx hatte darauf bestanden, unsere Ehe geheim zu halten. Er sagte, es gehe darum, niemanden zu bevorzugen und die Professionalität zu wahren. Ich redete mir ein, dass das vernünftig klang, und dass es nicht daran lag, dass er sich für mich schämte oder nicht bereit war, sich öffentlich zu mir zu bekennen. Doch tief im Inneren wusste ich es besser.Da unsere Ehe ohnehin kurz vor der Scheidung steht, scheint es nur logisch,

  • Die Geheime Milliardärs-Exfrau   Kapital 18

    Carolines SichtDas Morgenlicht fällt durch die Vorhänge ins Wohnzimmer. Ich sitze auf dem Sofa und schaue fern. Nach einer Weile klingelt mein Handy. Ich muss nicht einmal hinsehen, um zu wissen, wer anruft. Trotzdem werfe ich einen Blick auf das Display.Knoxx ruft an …Mein Herz setzt keinen Schlag aus. Es zerbricht nicht. Ich fühle mich einfach nur … müde. Trotzdem nehme ich ab. Das bin ich ihm zumindest noch schuldig.„Caroline.“ Knoxx' Stimme dringt durch die Leitung. Er klingt gehetzt, beinahe atemlos.„Ich habe die Scheidungspapiere gesehen … Hör zu, es tut mir leid, dass ich den Besuch bei deinem Vater abgesagt habe. Aber mit Dolly ist etwas passiert. Sie dachte … na ja, sie dachte, sie hätte eine Fehlgeburt. Ich musste für sie da sein.“Er macht eine Pause. Er erwartet, dass ich Verständnis zeige. Er erwartet, dass ich ihm verzeihe, so wie ich es immer getan habe.Ich umklammere das Handy fester und zwinge mich, ruhig zu bleiben. Meine Stimme klingt beinahe eisig.„Knoxx, gl

  • Die Geheime Milliardärs-Exfrau   Kapital 17

    Carolines SichtIch betrete das Büro meines Vaters. Die schwere Holztür knarrt leise, als sie sich hinter mir schließt. Der Raum wirkt kühl und einschüchternd, genau wie ich ihn in Erinnerung habe. Hohe Bücherregale säumen die Wände, und in der Mitte steht der gewaltige Schreibtisch aus Mahagoni. Mein Vater blickt nicht sofort auf. Sein Füller kratzt über das Papier, während er die Aufgabe beendet, die ihn gerade beschäftigt.Als er schließlich den Blick hebt, trifft mich sein durchdringender Blick, der mich innerhalb eines Augenblicks zu durchschauen scheint.„Na, Caroline“, sagt er und lehnt sich in seinem Stuhl zurück. „Was verschlägt dich wieder hierher? Soll ich mein bestes Porzellan herausholen, um den feinen Herrn zu bewirten, oder bist du diesmal allein gekommen?“Ich straffe die Schultern und ignoriere den Sarkasmus in seinen Worten.„Ich habe verloren“, gestehe ich. Meine Stimme bleibt ruhig, obwohl mir dieses Eingeständnis das Herz zerreißt. „Ich werde mich von ihm scheiden

  • Die Geheime Milliardärs-Exfrau   Kapital 16

    Carolines SichtEs ist Samstag, und meine Hände zittern, während ich vor dem Spiegel zum hundertsten Mal mein Kleid zurechtzupfe. Heute soll sich endlich alles ändern – Knoxx wird meinen Vater zum ersten Mal treffen. Der Knoten in meinem Magen zieht sich immer fester zusammen, doch gleichzeitig verspüre ich einen Hauch von Vorfreude. Zum ersten Mal habe ich die Chance, mich zu beweisen. Nicht nur meinem Vater, sondern auch mir selbst.Ich werfe einen Blick auf mein Handy. Eine Nachricht meines Vaters ist eingegangen:[Wann kommt denn der feine Herr? Soll ich extra mein gutes Porzellan für ihn herausholen?]Der Sarkasmus in seinen Worten tut weh. Er war noch nie ein Fan von Knoxx, und sein spöttischer Ton macht deutlich, dass er noch immer nicht viel von ihm hält.Ich presse die Zähne zusammen und tippe eine Antwort.[Wir sind bald da, Dad. Bitte gib ihm einfach eine Chance.]Ich schicke die Nachricht ab und nehme mir fest vor, mich von seinen Zweifeln nicht um diesen Tag bringen zu la

  • Die Geheime Milliardärs-Exfrau   Kapital 15

    Carolines SichtIch sitze im Auto, und mein Herz rast noch immer nach allem, was Knoxx mir gerade erzählt hat. Ich kann kaum glauben, was ich eben gehört habe. Und doch lässt mich der Blick, mit dem er mich angesehen hat – verzweifelt, beinahe gebrochen –, ihm glauben wollen.Aber nach allem, was zwischen uns geschehen ist, fühlt es sich an, als würde ich mich auf dünnes Eis wagen, wenn ich ihm vertraue.„Caroline, bitte“, sagt Knoxx leise und wirft mir vom Fahrersitz aus einen Blick zu.„Ich möchte nur, dass du mich verstehst. Ich wollte dir niemals wehtun.“Ich lehne den Kopf gegen die Fensterscheibe und spiele nervös mit meinem Handy. Die Erinnerung an Dollys Artikel und die Andeutungen darin verfolgt mich wie ein Schatten, den ich einfach nicht abschütteln kann.Langsam nicke ich, unsicher, was ich sagen soll. Ein Teil von mir möchte schreien und ihn fragen, warum er mir das alles nicht schon viel früher erzählt hat. Doch ein anderer Teil von mir – der Teil, der ihn noch immer lie

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