LOGINRosellas Perspektive
„Verdammte Schlampe!“ knurrte Lucien und stürzte sich ohne zu zögern auf mich. Ich warf mich vom Bett, die Decke verhedderte sich und rutschte weg, als meine nackten Füße auf den kalten Boden trafen. Ein scharfer Schmerz schoss durch mein Bein, doch ich ignorierte ihn. Schmerz war im Moment mein geringstes Problem. Lucien griff nach meinen Haaren, doch ich duckte mich blitzschnell und entkam seinem Griff. Ich rammte meinen Ellbogen hart in seine Rippen und spürte, wie etwas knackte. Er grunzte, Schmerz flackerte über sein Gesicht, aber er ging nicht zu Boden. Er war größer als ich, stärker, trainiert. Aber ich war es auch. Mag hatte mich mit fünfzehn in Kampftrainings gesteckt. Damals hatte es sich mehr wie Strafe als Vorbereitung angefühlt. Ich hatte lernen müssen, zu kämpfen, zu reagieren, zu überleben. Nie hätte ich gedacht, dass ich es brauchen würde – bis diese verdammte Mission mich eines Besseren belehrte. Ich fegte ihm die Beine weg. Er taumelte, und ich trat ihm mit aller Kraft gegen die Brust. Die Wucht schleuderte ihn auf den Tisch, meine Drives und Geräte flogen krachend zu Boden. Ich rannte zur Tür. Meine Finger schlossen sich gerade um den Griff, als eine Hand mein Handgelenk packte und mich zurückriss. Immer noch er. Bevor ich reagieren konnte, verlagerte sich sein Griff an meine Kehle. Er hob mich vom Boden und knallte mich gegen die Wand. Meine Füße traten hilflos in der Luft, während der Druck um meinen Hals zunahm. Seine blutverschmierten Lippen verzogen sich zu einem Grinsen. Ich krallte mich an seiner Hand fest, meine Lungen brannten, die Atemzüge wurden dünn und gebrochen. „Magdalene Ricks hat gute Arbeit geleistet, dich großzuziehen… kleiner Vogel“, zischte Blake, als er näher trat. Was zur Hölle! Er kennt Mag? Er bückte sich, hob die heruntergefallene Waffe auf, betrachtete sie mit ruhiger Präzision, als existierte das Chaos um uns herum nicht, und legte sie zurück auf den Tisch. „Rosella… Rosella… du bist gefährlich“, fuhr Blake fort, sein Blick richtete sich auf mein gerötetes, angespanntes Gesicht, die leicht geöffneten Lippen, während ich nach Luft rang, die Augen weit aufgerissen und tränennass, als Luciens Griff sich weiter zuzog. „Sogar während du dich von einer Ketamin-Dosis erholst. Sogar in die Enge getrieben… bist du das pure Chaos.“ „B-bitte… ich kann nicht – ich kann nicht atmen…“, meine Stimme brach, löste sich in verzweifelte, abgehackte Keuchlaute auf, die nie ganz an Luciens Griff vorbeikamen. Meine Beine traten heftiger in der Luft, die Kraft schwand rasch, jeder Instinkt schrie nach Befreiung, die nicht kam. „Du hast keine Chancen mehr…“ „B-bitte… Blake…“, würgte ich hervor, die Worte zerfielen, während Luciens Griff noch fester wurde. „Ich… ich mache alles, was du willst… ich… d-d-das Spiel… bitteee…“ Heiße Tränen strömten unkontrolliert über mein Gesicht, während meine Finger an Luciens Hand krallten, die Nägel gruben sich tief ein, doch es nützte nichts. Meine Lungen brannten – ein heißes, erstickendes Feuer breitete sich in meiner Brust aus, während meine Sicht an den Rändern flackerte. Jeder Versuch zu atmen zerbrach, bevor er richtig begann. „B-bitte…“, krächzte ich erneut, schwächer diesmal, mein Körper zitterte gegen die Wand, während meine Kraft endgültig nachließ. „Ah… jetzt willst du also doch mein Spiel spielen?“, zog Blake es hinaus. „J-ja… ich k-kann nicht atmen…“ „Aber du hast gerade bewiesen, dass du zu gefährlich bist, um dich am Leben zu lassen.“ Er überbrückte den Abstand zwischen uns, blieb nur wenige Zentimeter entfernt stehen, mit Lucien zwischen uns. Lucien sagte kein Wort. Sein Grinsen wurde nur hin und wieder breiter, sein Griff zog sich im gleichen Rhythmus zu, als würde er jeden Sekundenbruchteil meiner Qual genießen. Dunkelheit kroch von den Rändern meiner Sicht heran und zog mich hinunter. Ich war Sekunden davon entfernt, aufzugeben, als Blake Lucien antippte. Der Druck um meine Kehle verschwand. Luft schoss gewaltsam zurück in meine Lungen, als ich schwer auf den Boden krachte. Schmerz explodierte in meiner Hüfte. Ich hustete heftig, krümmte mich leicht zusammen, während meine Lungen sich verzweifelt erinnerten, wie Atmen funktionierte. Jeder Atemzug fühlte sich wie zerbrochenes Glas an. Meine Kehle brannte, wund und schmerzend, als ich versuchte, mich zu sammeln. Hitze prickelte über meine nackte Haut unter ihren Blicken – vier von ihnen, die mich schweigend beobachteten. Ich saß dort, vollkommen entblößt bis auf den dünnen Seidenslip, der an meinen Hüften klebte und kaum meine Genitalien bedeckte. Ich zwang mich, erneut einzuatmen, zittrig und ungleichmäßig, hob den Kopf gerade genug, um ihren Blicken durch die verschwommene Sicht zu begegnen. Lucien stand über mir, als wäre nichts geschehen, während Blake ruhig und undurchschaubar blieb. Roman und der andere Wächter standen reglos da und schauten einfach nur zu. „Nun… nun… nun… ich bin heute in einer guten Stimmung“, murmelte Blake, trat näher und zog sich langsam den Hoodie aus. Er warf ihn mir zu. „Bedeck deine Schande… Schlampe.“ Ich fing ihn schnell auf, zog ihn um mich und wickelte ihn eng um meinen Körper. Er war warm und trug seinen Duft nach Tom Ford Oud Wood – dunkel, rauchig und auf seltsame Weise beruhigend inmitten des Chaos in meiner Brust. Ich schluckte schwer und hielt ihn noch fester. Er hockte sich vor mich, so nah, dass ich Tabak und Minze in seinem Atem riechen konnte. „Glaubst du, dass du ihn angegriffen hast, ändert irgendetwas?“ Er machte eine Pause, sein Blick glitt bewusst langsam von meinen Oberschenkeln aufwärts bis zu meinen Augen. „Nein… tut es nicht“, fügte er kalt hinzu. „Es beweist nur, dass Magdalene dich als nichts anderes als ein wegwerfbares Werkzeug benutzt hat.“ Meine Brust zog sich zusammen. „Du… du kennst Mag?“, hauchte ich und hielt seinem Blick stand, während ich mir den schmerzenden Hals rieb. „Was, wenn ich dir sage, dass deine Herrin dich zu mir geschickt hat – ohne Ausweg?“ Mein Magen sackte ab. „Und was, wenn… du nur eine Nachricht warst?“ Ich schüttelte langsam den Kopf, meine Hände zitterten sichtbar. „Du lügst“, brachte ich hervor. „Tue ich das?“ Stille drückte schwer auf meine Ohren. Dann beugte er sich leicht vor, seine Stimme senkte sich eine Oktave. „Willst du Beweise?“ Ein langsames, gefährliches Lächeln umspielte seine Lippen. „Beweise dafür, wie nutzlos du für Magdalene Ricks warst?“ „Ich bin nicht nutzlos für Mag…“, würgte ich hervor und blinzelte die Tränen zurück. „Dann ruf sie an.“ Ich schluckte. „Warum?“ „Zum Beweis.“ Seine Finger packten mein Kinn, zwangen mein Gesicht nach oben und drehten es von einer Seite zur anderen, als würde er mich begutachten. „Beweis, dass ein hübsches Ding wie du nichts als ein nutzloses Werkzeug warst. Ruf sie an. Sag ihr, dass du gefangen bist.“ „Ich… ich bin nicht nutzlos für Mag.“ Ich wimmerte. „Okay… gut.“ Er ließ mein Kinn los und hob die Hände in gespielter Kapitulation, als würde er zustimmen. Er griff in seine Tasche, zog ein schwarzes iPhone heraus und warf es mir ohne Vorwarnung zu. Ich fing es ungeschickt auf, beinahe hätte ich es fallen lassen, bevor ich es fest gegen meine Brust drückte. Meine Finger zitterten um die Kanten. „Stell es auf Lautsprecher.“ Er richtete sich abrupt auf, schob die Hände in die Taschen und ließ seinen Blick langsam über meinen Körper wandern – scharf und hungrig, verweilte auf dem dicken Stoff seines Hoodies, der kaum meine Oberschenkel und meinen Hintern bedeckte. Meine Finger fühlten sich schwach an, doch ich zwang sie zur Arbeit und wählte die Nummer, die ich auswendig kannte. Es klingelte einmal. Zweimal. Dann wurde abgenommen – keine Antwort, nur Stille. Im Hintergrund durchbrach eine männliche Stimme die Stille. „Geh einfach…“, murmelte er rau und genervt. „Mag?“ Meine Stimme klang weicher, als ich beabsichtigt hatte. Eine kurze Pause. „Wer ist da?“ Ihr Ton wurde schärfer, vorsichtig, gereizt. Ich schluckte und hob den Blick, um Blake anzusehen. „Ich bin’s, Rosella.“ Wieder eine Pause, diesmal länger. „Rosella? Warum rufst du mich von einer anderen Nummer an?“ „Ich…“ Ich schluckte schwer. „Ich wurde erwischt… ich bin gefangen… Blake Luca hat mich.“ Ich hielt den Atem an, während eine Sekunde Stille verstrich. Sie stieß ein kurzes, grausames Lachen aus. „Pathetisch. Und deswegen rufst du mich an?“ Meine Brust zog sich zusammen. „Pathetisch? Mag…“ „Ja! Ist es!“, fuhr sie sofort dazwischen. „Du hast versagt und willst mich jetzt in deinen Scheiß mit reinziehen?“ Tränen, die ich zurückgehalten hatte, liefen endlich über. „Aber du hast mich hierhergeschickt. Du wusstest, wie gefährlich es ist… oder nicht?“ „Du wurdest gewarnt! Zieh mich nie mit rein, wenn es schiefgeht.“ „Mag?“ „Oh ja! Wag es nicht!“ „Mag, du –“ „Fick dich!“, schnitt sie mir das Wort ab. Meine Kehle zog sich zusammen, doch ich zwang die Worte trotzdem heraus. „Ich habe dir alles gegeben, Mag… ich habe Risiken für dich auf mich genommen.“ „Und du wurdest verdammt nochmal dafür bezahlt.“ „Mag, ich –“ „Ruf mich nie wieder an… ich kenne dich nicht.“ Ihre Stimme fiel wie Eis. Meine Lippen zitterten. „S-sie werden mich umbringen, Mag…“ Ein kaltes Schnauben drang durch die Leitung. „Das ist dein Problem. Dann ruh in Frieden.“ Die Leitung wurde tot. Das Telefon glitt mir aus der Hand und landete mit einem dumpfen Schlag auf dem Boden. Mein Körper fühlte sich hohl an, als hätte man jede Kraft aus mir herausgesaugt. Meine Hand zitterte unkontrollierbar, und in meinen Ohren klingelte es, als wäre die Welt in die Ferne gerückt. Blake hockte sich erneut hin, hob das Telefon auf, warf einen Blick auf den dunklen Bildschirm und warf es lässig Lucien zu. Lucien fing es mühelos auf, sah kaum hin, bevor er es einsteckte. Blakes Blick kehrte zu mir zurück. „Du hast sie klar und deutlich gehört. Sie will dich nicht mehr.“ Ich senkte den Kopf, Tränen flossen nun ungehemmt, mein Atem ging ungleichmäßig, während ich ein leises Schluchzen zurückzuhalten versuchte, das ich nicht mehr unterdrücken konnte. „Du warst loyal“, fuhr er fort, die Stimme ruhig, aber schneidend. „Du warst nützlich. Und in dem Moment, in dem du zum Problem wurdest… hat sie dich weggeworfen.“ Eine Pause. „Sag mir… was macht dich das jetzt?“ Ich konnte nicht sprechen. „Ein gottverdammtes nutzloses Werkzeug…“, spuckte er aus, gefolgt von einem langsamen, kurzen Lachen ohne jede Wärme. „Du hast meine Geduld auf die Probe gestellt, als du ihn angegriffen hast.“ Er neigte leicht den Kopf in Luciens Richtung. „Ich habe dir eine Wahl gegeben… und du hast jede Sekunde davon verschwendet. Also sag mir jetzt…“ Sein Blick wurde hart. „Was soll ich mit dir machen?“Rosellas Perspektive Ich werfe Zee einen Blick zu, und ohne ein Wort verlässt sie leise das Wohnzimmer.Ich habe eigentlich nicht vor zu fragen, doch die Frage rutscht mir über die Lippen, bevor ich sie aufhalten kann. „Wo ist Mr. Blake?“Der Arzt tut zunächst so, als hätte er mich nicht gehört, und wickelt ruhig einen Verband um die Schürfwunde an meinem Handgelenk. Nach einem kurzen Moment antwortet er schließlich in einem knappen Ton.„Er ist hinausgestürmt. Um seine Verlobte abzuholen.“„Oh.“Mir fällt plötzlich ein, dass ich Lucien früher gehört habe, wie er erwähnte, dass sie in einen Unfall verwickelt war.Ich sollte Mitleid mit der Dame haben, oder? Das sollte ich wirklich. Stattdessen dreht sich ein bitteres, hässliches Gefühl tief in meinem Bauch.Könnte das Neid sein? Eifersucht? Ich weigere mich absolut, das zuzugeben.„Was genau sind Sie für Mr. Luca?“ Dr. Adrian unterbricht seine Arbeit, seine scharfen Augen fixieren meine.„Warum fragen Sie?“ schieße ich zurück, meine
Rosellas Perspektive „Drei..!“Ein Schuss explodiert direkt neben meinem Ohr.Für den Bruchteil einer Sekunde bleibt mein Herz stehen. Ich denke, ich wurde getroffen. Doch dann zuckt Raels Körper hinter mir gewaltsam. Sein brutaler Griff in meinen Haaren lockert sich, als er mit einem Brüllen voller Qual seitwärts taumelt.Ich reiße den Kopf zur Seite. Tyrn steht dort, die Waffe noch erhoben. Eine dünne Rauchfahne kringelt sich aus dem Lauf, sein Gesicht eine Maske aus eiskalter Wut.Bevor Rael überhaupt auf die Knie sinken kann, ist Lucien schon in Bewegung. Er tritt hart gegen Raels Pistole und lässt sie über den Boden schlittern. Santino stürmt vorwärts, und um uns herum bricht das Chaos aus. Schreie erfüllen das Lagerhaus. Stiefel poltern.Ein weiterer Schuss hallt durch das Lagerhaus. Ich zucke zusammen, sacke gegen die Seile um meine Handgelenke und spüre, wie Panik in mir aufsteigt. Meine Ohren klingeln so heftig, dass ich meinen eigenen keuchenden Atem kaum noch höre.Dann st
Rosellas Perspektive „Nimm deine dreckigen Pfoten von mir, du Bastard!“, knurre ich und wehre mich heftig, während einer der Männer meine Hose herunterreißt. Meine Nägel kratzen über seinen Arm und ziehen Blut, doch alles, was ich dafür ernte, ist ein raues Lachen.Der Mann hinter mir dreht mir schmerzhaft die Arme auf den Rücken und fixiert sie dort. Bevor ich noch einmal Luft holen kann, packt der Kerl vor mir den Ausschnitt meines Tops und reißt es mit einem brutalen Ruck auf. Der Stoff gibt nach und entblößt meine Brüste der kalten Luft und ihren hungrigen Blicken. Meine Nippel ziehen sich sofort vor Kälte und purer Panik zusammen.Ein Chor aus tiefen Pfiffen und derben Glucksern erfüllt den Raum.„Verdammt… schaut sie euch an.“„Wildes kleines Ding.“„Aufhören! Lasst mich los, ihr kranken Wichser!“, schreie ich, werfe mich wild gegen sie, doch ihre Griffe sind wie Eisen. Ich strample noch heftiger, drehe und trete mit allem, was ich habe, verzweifelt darum bemüht, mich zu befrei
Rosellas PerspektiveDie Wachen rücken näher, Misstrauen ersetzt die Belustigung, die sie noch vor wenigen Momenten gezeigt hatten.„Wer bist du?“„Wer hat dir den Umschlag gegeben?“„Wie hast du diesen Ort gefunden?“„Wer hat dir den Namen meines Bosses verraten?“Die Fragen prasseln eine nach der anderen auf mich ein, lassen mir keine Zeit zum Nachdenken, geschweige denn zum Atemholen.Ich beantworte jede so ruhig wie möglich und halte mich an die Geschichte, die ich mir immer wieder im Kopf eingeprägt hatte. Ich bete, dass meine Stimme nicht so sehr zittert, dass sie mich verrät.„Bitte“, sage ich und drücke den Umschlag fester an meine Brust. „Man hat mir gesagt, ich soll ihm das persönlich übergeben. Ich kann nicht ohne die Zustellung zurückkehren.“Eine der Wachen mustert mich einen langen Moment, bevor sie genervt mit der Zunge schnalzt.„Hartnäckig, was?“, murmelt der Wachmann, holt sein Handy heraus und wählt eine Nummer. Er wartet, bis das Gespräch verbunden ist.„Don“, sagt
Rosellas Perspektive Meine Augen flattern, als ich Santino anstarre... dann schubst Blake mich plötzlich zurück.Ich stolpere, als er die Distanz in einem scharfen Schritt schließt. Er packt Santino an der Schulter und knallt ihn hart gegen die Wand.„Fass sie noch einmal an“, knurrt er, „und ich breche dir deine verdammte Hand.“Santinos Augen weiten sich für den Bruchteil einer Sekunde, bevor sich ein selbstgefälliges Grinsen auf seinem Gesicht ausbreitet. „So beschützend gegenüber deiner kleinen Hure, Boss?“, zieht er ihn auf. „Interessant.“Ich stehe wie erstarrt da und starre die beiden an.Warum ist Blake so beschützend?Ein Teil von mir schmilzt bei dieser wilden Geste dahin, während der andere Teil schreit, dass er mit mir noch nicht fertig ist.Der Mann, den ich ihn Tyrn nennen hörte, tritt zwischen sie. „Boss, wir müssen los. Rael wird nicht warten.“Blake gibt Santino einen letzten harten Stoß, bevor er sich zu mir umdreht. Ich bin immer noch wie festgefroren, als er meine
Blakes Perspektive „Whoo…!“ Santino zuckt zusammen, reibt sich den Mund und prüft, ob Blut zu sehen ist. Er schaut zu mir auf, ein dunkles Grinsen zerrt an seinem Mundwinkel.„Verdammt… du hast das wirklich wegen ihr gemacht?“Ich funkele ihn an, drehe mich auf dem Absatz um und stürme Rosella hinterher, bevor Lucien überhaupt reagieren kann.„Rosella! Bleib stehen!“Sie ist schon halb den Flur hinunter und bewegt sich schnell. Innerhalb von Sekunden hole ich sie ein, packe ihren Arm und reiße sie zurück. Sie keucht auf, als ich sie herumwirbele und gegen die Wand drücke, mein Körper drängt sich an ihren.Ich blicke in beide Richtungen den Flur entlang. Gott sei Dank ist er leer – das Letzte, was ich brauche, ist ein Publikum.„Hör auf“, knurre ich, nagele beide Handgelenke mit einer Hand über ihrem Kopf fest. Mein Oberschenkel schiebt sich zwischen ihre Beine und hält sie gefangen. Ich spüre die Wärme ihres Körpers durch den dünnen blauen Stoff ihres Zweiteilers. Bei jedem zittrigen







