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53

Author: R-A-I-A
last update publish date: 2026-09-01 14:56:06

Kapitel 53

Die Atmosphäre im luxuriösen Esszimmer der Smith-Villa fühlte sich an diesem Abend an, als würde sie von einer unsichtbaren Spannung erstickt. Der glitzernde Kristallkronleuchter reflektierte sein Licht über den langen Esstisch aus Marmor, doch er vermochte nichts dazu beizutragen, die gefrorene Stimmung zu erwärmen. Nur das leise Klappern des Silberbestecks auf den Porzellantellern unterbrach die schmerzhaft unangenehme Stille.

Frau Hansel Smith richtete ihren Blick wiederholt auf H
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    Kapitel 56Vivian Wheelers Anwesenheit im Gebäude der William Group in den letzten Tagen glich einem glamourösen Sturm, der den Frieden der Führungsetage erschütterte. Unter dem Vorwand, die Fortführung der Investition der Wheeler Group zu regeln, besuchte die blonde Frau fast jeden Tag Kaels Büro. Es war jedoch nicht das Geschäftliche, das Vivians scharfe Aufmerksam auf sich zog, sondern vielmehr der Tratsch, der unter den Angestellten in der Kantine im Erdgeschoss kursierte.Zufällig überhörte Vivian beim Warten in der Schlange auf ihren Premium-Kaffee, wie zwei Mitarbeiterinnen aus der PR-Abteilung miteinander tuschelten. Sie besprachen die merkwürdige Art und Weise, wie Kael William Smith plötzlich extrem beschützerisch gegenüber seiner Privatsekretärin Hellena Crawley geworden war. Auch der neueste Klatsch über einen mageren Mann namens Herry, der vor einigen Tagen bettelnd vor den Werkstoren aufgetaucht war, hatte sich im gesamten Gebäude verbreitet. Den Gerüchten zufolge hatte

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    Kapitel 55Wumm!Die Ledermappe mit den Evaluierungsunterlagen wurde rau auf den Mahagonischreibtisch geschmettert. Hellena hatte noch nicht einmal Zeit gehabt, ihre Handtasche ordnungsgemäß abzustellen, als sie in das Bürokubikel der Geschäftsführung zurückkehrte, da stand Kael bereits vor ihr. Er war hereinspaziert wie ein Sturm, der alles zu verwüsten drohte. Sein gut aussehendes Gesicht war zu einem extrem starren Ausdruck verzogen, sein Kiefer so fest zusammengepresst, dass er eine erschreckend scharfe Linie bildete.„Der Mistkerl hatte tatsächlich die Nerven, zu dir zu kommen – direkt vor meinem Gebäude“, zischte Kael ohne jede Umschweife. Seine tiefe Baritonstimme war leise, heiser und zitterte vor Zorn, der in seiner Brust brannte.Hellena beruhigte ihren Atem, der ihr in der Kehle gestockt war. Sie blickte auf und richtete ihren Blick, wie sie es immer tat, auf den Krawattenknoten von Kael, anstatt den durchdringenden Augen des CEOs zu begegnen. Ihre eiskalte Maske blieb voll

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    Kapitel 54Ein Monat war vergangen, seit der kalte Sturm durch die geheime Beziehung im Hauptschlafzimmer der Smith-Villa gefegt war. Während dieser vier Wochen war die Atmosphäre in der Etage der Geschäftsführung der William Group starr, diszipliniert und beklemmend geblieben. Hellena Crawley hatte ihre Worte wahrhaftig unter Beweis gestellt; sie hatte sich in die perfekte Sekretärin ohne den geringsten Makel verwandelt, agierte hocheffizient, sprach nur das Nötigste und vermied jeglichen unnötigen Blickkontakt mit Kael William Smith vollständig. Die emotionale Distanz, die Hellena aufgebaut hatte, war so solide, dass Kael sich zunehmend von einem Teufelskreis aus Stolz und Unruhe gequält sah, den er sich selbst nicht eingestehen wollte.Unterdessen war die Nacht in einer anderen Ecke der geschäftigen Stadt für einen Mann aus Hellenas Vergangenheit zu einer persönlichen Hölle geworden.In einer unordentlichen Wohnung am Rande der Stadt saß Herry stumm auf der Kante seines starren Bet

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    Kapitel 53Die Atmosphäre im luxuriösen Esszimmer der Smith-Villa fühlte sich an diesem Abend an, als würde sie von einer unsichtbaren Spannung erstickt. Der glitzernde Kristallkronleuchter reflektierte sein Licht über den langen Esstisch aus Marmor, doch er vermochte nichts dazu beizutragen, die gefrorene Stimmung zu erwärmen. Nur das leise Klappern des Silberbestecks auf den Porzellantellern unterbrach die schmerzhaft unangenehme Stille.Frau Hansel Smith richtete ihren Blick wiederholt auf Hellena, die auf der linken Seite des Tisches saß. Die ältere Dame legte die Stirn tief in Falten, da sie spürte, dass mit ihrer Schwiegertochter etwas nicht stimmte. Seit Hellena das Esszimmer betreten hatte, ging sie mit einer ungewöhnlich starren Haltung, als würde jeder Schritt einen stetigen Schmerz durch ihren kurvigen Körper jagen. Zudem wirkte das vollmundige Gesicht, das sonst stets ein warmes Lächeln trug, nun düster, ausdruckslos und ohne seinen gewohnten Glanz.„Hellena, Liebling“, ri

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    Kapitel 52Das schwere Dumpfen der dicken Teakholztür hinterließ eine beklemmende Stille im Büro des Vorstandsorsitzenden. Kael William Smith stand wie angewurzelt mitten im Raum und starrte ausdruckslos auf die Tür, hinter der Hellenas kurvige Silhouette gerade verschwunden war. Der kühle Hauch der luxuriösen Klimaanlage drang durch seine Haut, doch die Hitze, die in seiner Brust brannte, wurde nur noch intensiver und zehrte an den Resten seines Zorns, die sich plötzlich verflüchtigt hatten und eine ungewohnte Leere hinterließen.Kael wandte sich mit schweren Schritten um, bevor er seinen hohen Körper in seinen großen Chefsessel aus Alligatorleder sinken ließ. Seine großen Hände hoben sich und fuhren sich rau über sein gutaussehendes Gesicht. Die Adern auf seinen Handrücken traten starr hervor und spiegelten die heftige Unruhe wider, die tief in seinem Herzen tobte.Verdammt noch mal, fluchte Kael heiser in seinem Inneren.Er starrte verständnislos an die Decke. Bei dem Gedanken dara

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    Kapitel 51Die Stille in der Etage der Geschäftsführung wurde augenblicklich von einer tiefen, donnernden Baritonstimme zerrissen.„Hellena, in mein Büro. Sofort.“Hellena zuckte auf ihrem Stuhl zusammen. Hastig beendete sie das Telefonat mit dem Tanzstudio, bevor sie aufblickte und Kael erblickte, der sich bereits aufgerichtet in der Türöffnung aufgebaut hatte. Er starrte sie aus zwei scharfen, schwarzen Augen an, die gefährlich funkelten und eine erdrückende, finstere Aura ausstrahlten. Sein Kiefer war hart angespannt, als unterdrücke er einen Wutausbruch, der jeden Moment zu explodieren drohte.Mit der letzten verbliebenen Kraft ihres noch immer schmerzenden, kurvigen Körpers erhob sich Hellena von ihrem Stuhl. Sie nahm ihr Besprechungsnotizbuch zur Hand und versuchte, so professionell wie möglich zu wirken, um ihre Nervosität zu verbergen. In dem Moment, als sie das geräumige, von einem maskulinen Duft erfüllte Büro betrat, fuhr ihr bei dem lauten Knall der sich hinter ihr schließ

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